Cup Final 4: Klagenfurt fordert Favorit Graz

Der Pokalbewerb wird dieses Jahr in einem Final 4 Turnier entschieden. Am Freitag, 2. März 2018 gehen die Halbfinali und Samstag, 3. März 2018 die Finalspiele in der Grazer Bluebox über die Bühne. Mittendrin die SG Kelag Klagenfurt, die seit mittlerweile 15 Jahren ein Abonnent auf einen Final4 Platz ist. Auch in diesem Jahr sicherten sich die Mädchen um Sophie Wallner einen Platz in diesem Finalturnier. Bei der Auslosung der Halbfinalpaarungen wurden die Klagenfurterinnen gegen den großen Favoriten und Titelverteidiger UVC Graz gezogen. Den Auftakt zu diesem Event bildet am Freitag die Partie zwischen Perg und SVS Post (13:00), bevor ab 15:30 die SG Kelag Klagenfurt gegen Graz um den Finaleinzug kämpft.

Graz spielt sowohl in der Meisterschaft als auch im Cupbewerb mit der selben Mannschaft. Den Grunddurchgang der offenen Meisterschaft (mit Legionärinnen, Anm.) haben die Grazerinnen für sich entschieden, haben dadurch die nötige Wettkampfhärte und ein starkes Kollektiv. Die Veranstalterinnen sind aus den genannten Gründen der erklärte Favorit auf den neuerlichen Titelgewinn. Im Halbfinale treffen die Grazerinnen auf die SG Kelag Klagenfurt, deren Cupteam aber auch durchaus wettbewerbsfähig ist. Neben Kapitänin Sophie Wallner bauen die Klagenfurterinnen auf eine geballte Ladung an Toptalenten, die in den diversen Nachwuchsnationalmannschaften zu den Stützen zählen.

„Wir sind sicher nicht so routiniert wie Graz, wir haben aber in unserem jungen Team Qualitäten, die auch ein Spiel entscheiden können“ schätzt Trainer Voggenberger die Ausgangslage ein. Zudem hat der Pokal eigene Gesetzte, pardon ein eigenes Gesetz: ein Spiel entscheidet über Weiterkommen oder Ausscheiden. „In einem einzelnen Spiel kann so viel passieren. Schauen wir einmal, wie Graz zu Hause mit der Favoritenrolle zurechtkommt. Wir können nur überraschen, sind aber auch bereit, unsere Chance zu nutzen!“

 

Wildkatzen gewinnen Test in Graz

Eine Woche vor dem Cupfinal4 in der Grazer Bluebox lud der UVC Graz die SG Kelag Klagenfurt zu einem Testspiel. In einem Spiel mit vielen Höhen und Tiefen gewannen die Klagenfurterinnen mit 3:1 (19,-24,21,15:13). Die Wildcats zeigten vor allem im Block eine starke Leistung und überzeugten auch in der Aufschlagseffizienz. Die Gäste aus Klagenfurt brachten mit Fortdauer des Spiels den gesamten Kader zum Einsatz und probten einige Aufstellungsvarianten.

„Beiden Teams war die Wettkampfpause anzumerken. Dennoch erfüllte der Test seinen Zweck, um den Spielrhythmus aufrecht zu erhalten“ meint Trainer Helmut Voggenberger, der auch in Slowenien und Italien vergeblich nach Sparringpartnern Ausschau hielt und letztlich mit dem UVC Graz das Arrangement eines Tests traf. „Danke an Graz. Es ist sicher nicht üblich, eine Woche vor dem Cupsemifinale seinen Gegner zu einem Test einzuladen. Für uns war das Spiel sehr aufschlussreich und eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit in der Grazer Bluebox“ blickt der Coach gespannt auf Freitag, 02. März, wenn die Wildkatzen ab 15:30 im Cuphalbfinale auf den UVC Graz treffen.

 

Wildkatzen im Halbfinale gegen Linz

ASKÖ Linz Steg heißt der Gegner der SG Kelag Klagenfurt in der Halbfinalserie der Österreichischen Meisterschaft. Der Vizemeister des Vorjahres verpflichtete kurz vor Transferschluss mit Nationalspielerin Niki Maros eine Kaderergänzung, eliminierte im Viertelfinale die Überraschungsmannschaft aus Perg knapp mit 3:1 und 3:2 und sicherte sich dadurch einen Platz unter den Top4 des Landes.

Die best-of-3 Serie zwischen den Wildkatzen und Linz beginnt am 10. März 2018 in Klagenfurt. Die exakte Beginnzeit wird noch bekanntgegeben. Der Spieltermin in Linz ist am Mittwoch, 14.03.2018 fixiert. Ein eventuelles Entscheidungsspiel würde am 24. März 2018 in der SH Lerchenfeld stattfinden.

Bis zum Beginn dieser Playoff Serie steht für die Wildcats noch am 2./3. März das Cup Final 4 in Graz auf dem Programm. Dabei treffen die Klagenfurterinnen im Halbfinale auf den großen Titelfavoriten UVC Graz.  Der Sieger des Grunddurchgangs  spielt ja auch in der Meisterschaft ausschließlich mit Österreicherinnen. „Wir sind im Cup zwar krasser Außenseiter, dennoch fahren wir mit dem Ziel nach Graz, ins Finale einzuziehen“ gibt Kapitänin Sophie Wallner die Marschroute vor.

Bis dahin werden sich die Wildkatzen akribisch auf die beiden Highlights (Cup- und Meisterschaftshalbfinale, Anm.) vorbereiten. „Wir sind in beiden Bewerben gut aufgestellt und brauchen uns nicht zu verstecken“ glaubt auch Trainer Voggenberger an seine Teams, die ja bekanntlich im Pokal und in der Meisterschaft in unterschiedlichen Formationen antreten.

Analyse des Grunddurchgangs

Der Grunddurchgang der AVL Women 2017/18 ist Geschichte und erstmals seit Menschengedenken geht SVS POST SV nicht als Nummer 1 ins heimische Playoff. Der Meister legte heuer im Januar einen Negativrun von vier (!) Niederlagen en suite hin. Das hat es in den letzten 30 Jahren nicht gegeben. Rechtzeitig vor Beginn des Playoffs meldeten sich die Damen um Topscorerin Paula Kubova mit dem 3:1 Sieg in Linz wieder eindrucksvoll zurück. Zum Glück, denn dadurch rutschten die Wildkatzen aus Klagenfurt im letzten Augenblick noch auf den zweiten Tabellenplatz vor und sicherten sich dadurch den direkten Halbfinaleinzug.

Die SG Kelag Klagenfurt war in diesem Herbst als gefährlicher Außenseiter auf die Meisterschaft gestartet. Eine tolle Siegesserie in der Hinrunde mit neun Siegen und einer knappen Niederlage (2-3 in Wien gegen SVS Post SV, Anm.) rüttelte die Teamverantwortlichen und die Presse wach und ließ vom Titel träumen. Das junge Team rund um Sophie Wallner zeigte aber zu viele Höhen und Tiefen und ließ zu Beginn der Rückrunde mit zwei 0:3 Niederlagen (in Graz und in Tirol, Anm.) wichtige Punkte liegen. Auch die Verpflichtung von Abby Detering brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg: durch eine 2:3 Niederlage in Perg schienen alle Top2 Träume passe zu sein. In einem tollen Finish sicherten sich die Wildkatzen aber durch Siege gegen SVS Post SV, Linz, TI und Trofaiach (10 von 12 möglichen Punkten) doch noch den zweiten Platz.

Bei einem Blick auf die Statistik lässt sich dieser Erfolg schnell begründen: die Wildkatzen verfügen über die beste Annahmeformation der Liga (62% positiver Annahmen), sind starke Aufschläger (45% der Aufschläge lassen keinen geordneten Spielaufbau beim Gegner zu) und haben in Block (135 Punkte, 1,9 Punkte/Satz!) und Angriff (12 Punkte/Satz) ebenso ihre Qualitäten. Im Zuspiel zogen zumeist zwei sehr offensive Akteurinnen die Fäden: Abby Detering und Daniela Katz scorten im Laufe des Grunddurchgangs 104 (!) Mal. Die eifristen Punktesammlerinnen der Wildkatzen sind Nina Bajic (211) vor Sophie Wallner (190) und Ana Bajic (176). Neben den Top 3 scorten im Laufe der Meisterschaft noch 10 Spielerinnen: Alex Epure (110), Noemi Oiwoh (90), Tatjana Rajic (90), Dani Katz (56), Abby Detering (48), Isa Urschitz (20), Carina Goldberger (19), Anna Pajer (16), Weeda Krassnig (11) und Anja Trailovic (5) trugen mit ihren punkten einen wertvollen Beitrag zum Erfolg der SG Kelag Klagenfurt bei.

„Wir haben in manchen Elementen noch Steigerungspotential. Daran werden wir bis zum Halbfinalauftakt am 10. März noch feilen. Unser Ziel ist klar: wir wollen ins Finale!“ gibt Coach Voggenberger die Richtung vor.

 

Sieg und direktes Halbfinalticket!

Die SG Kelag Klagenfurt löst das direkte Halbfinalticket im letzten Moment! Dank eines 3:0 Sieges gegen Trofaiach und eines 3:1 Auwärtssieg von SVS Post SV in Linz sind die Wildkatzen direkt fürs Halbfinale qualifiziert und treffen dort auf den Sieger aus der Begegnung Linz/Steg gegen die Prinzessinnen aus Perg. Der Startschuss zur Semifinelserie (best-of-3) fällt am 10. März in Klagenfurt.

Die Wildkatzen entledigen sich ihrer Aufgabe ohne besonders zu glänzen. In einem Spiel ohne besondere Höhepunkte siegen die Klagenfurterinnen klar mit 3:0 (12,21,17) und erfüllen damit die Pflicht. Mit dem Schlusspfiff in Klagenfurt führt Post in Linz 2:0 und sind auch im dritten Satz voran. Spannung macht sich breit, als Linz den Anschluss zum 1:2 in Sätzen schafft und das Spiel auch im vierten Heat lange auf Messers Schneide steht. Die Freude über den geschafften 2. Platz überwiegt aber schließlich, als der Meister den vierten Durchgang in Linz  zum 3:1 Sieg holt.

„Wir haben im Laufe des Grunddurchgangs viele Punkte liegengelassen. Dennoch schafften wir die direkte Halbfinalquali!“ ist auch Sprtdirektor Josef Laibacher sichtlich erleichert. Jetzt können die Damen rund um Kapitänin Tatjana Rajic die Halbfinalserie sportlich ruhig planen. „Wir werden uns im In- und Ausland vorbereiten und gutgerüstet in diese Serie starten“ blickt Trainer Voggenberger nach vorne. Die nächste Woche ist jedoch stressfrei. Nach kraftzentrierten Balleinheiten steht ein freies Wochenende auf dem Trainingsplan!

3:2 Sieg in Italien, Finale im Grunddruchgang

Die SG Kelag Klagenfurt bringt sich für die bevorstehenden Playoff Aufgaben in Schuss. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, nahmen die Wildkatzen die Einladung aus Martignacco, Tabellenführer der italienischen Serie B1, zu einem Testspiel dankend an. In der laufenden Saison standen sich die beiden Teams bereits zweimal gegenüber, beide Male siegten die Italienerinnen klar mit 3:0. Im dritten Aufeinandertreffen drehten die Wildkatzen den Spieß eindrucksvoll um und siegten völlig verdient mit 3:2 (-16,12,15,-18,12). „Wir haben mit Fortdauer des Spiels immer mehr Aufwind bekommen und waren am Aufschlag klar die bessere Mannschaft“ berichtet Cotrainer Mark Stuppacher über den überraschenden Sieg in der Fremde.

Bevor die Wildkatzen aber in die heimische Playoffphase starten, geht am Samstag, 10.02.2018 um 19:00 in der SH Lerchenfeld das letzte Spiel des Grunddurchgangs über die Bühne. Als Gegner dürfen die Wildkatzen in ihrem „Wohnzimmer“ VBV Trofaiach-Eisenerz begrüßen. Die Steirerinnen haben nach den Senationserfolgen des letzten Jahres (Cupfinalist, Anm.) eine durchwachsene Saison erlebt. Nach Weihnachten verstärkten sich die Obersteirerinnen mit der Amerikanischen Zuspielerin Amanda Petersen, die nach einem Gastspiel in Kamnik nach Trofaiach zurückkehrte. „Trofaiach verfügt über ein junges und sehr unberechenbares Team, die auch für Überraschungen gut sind. So brachten sie zuhause Linz an den Rand einer Niederlage“ weiß Trainer Voggenberger über die Qualitäten des Gegners zu berichten. Aus dem Kollektiv der Gäste sticht vor allem Topscorerin Julia Mitter hervor, die mit 229 Punkte Platz 5 in der Scorerwertung innehält.

Auf Seiten der Heimischen soll einem tollen Abschluss des Grunddurchgangs nichts im Wege stehen. Alle Kaderspielerinnen sind fit und wollen ihr Möglichstes tun, um im Fernduell gegen Linz um Platz 2 einen Beitrag zu leisten. „Unser Ziel sind drei Punkte für die Tabelle“ gibt Coach Voggenberger klar die Richtung vor. „Unsere Formkurve zeigt nach oben, am Samstag wissen wir wie’s weitergeht!“

3:0 Sieg in Innsbruck

Mit einem klaren 3:0 (16,12,13) Erfolg bei TI Fun Box Innsbruck hält die SG Kelag Klagenfurt das Rennen um die Top 2 weiter spannend. Die Entscheidung über die Playoff Startplätze fällt damit erst in der letzten Runde des Grunddurchgangs. Dabei kommt es zum Fernduell um Platz 2, wenn Linz/Steg zuhause SVS Post SV und die Wildkatzen in der Lerchenfeldhalle Trofaiach empfangen. Die Spiele der letzten Runde gehen am Samstag, 10.2.2018 um 19:00 zeitgleich über die Bühne.

Die Vorzeichen zum Gastspiel in Tirol waren alles andere als optimal. Neben Angreiferin Isabella Urschitz und Zuspielerin Weeda Krassnig meldete sich am Spieltag auch Daniela Katz krankheitsbedingt ab. So traten die Wildkatzen mit nur einer Zuspielerin die Reise nach Tirol an. Diese drückte der Partie aber ganz klar ihren Stempel auf, scorte 10 Punkte und wurde letztlich zur MVP der Gäste gewählt. Auf Seiten der TI wurde die Grafensteinerin Chiara Resch ausgezeichnet.

Neowildkatze Detering sah das Spiel so: „It was nice to have a 3-0 win, since the last three matches have gone to 5 sets. Each set our team progressed and got better, along with the scores of 25-16, 25-12, and 25-13. We knew we had to go into the game focused, and transition what we have been working on in practice onto the court in order to prepare our team for the playoffs. You could see the progression in the passing by #20, Jessie Niles, and #17, Sophie Wallner, allowing myself to run a smooth offense. In three sets, the middles had a combination of 14 kills, the right sides of 10 kills, the outsides of 15 kills, and myself as setter with 7 kills. Our team ended up with 6 aces and 11 blocks in the 3 set match. We will continue to stay focus on the things we need to improve on, and continue to get better. Out last home match before the playoffs is against Trofaiach on 10.2.17.“

Die Statistik des Spiels spricht auch Bände über den Klassenunterschied: 45:22 Angriffspunkte, 10:2 Blockpunkte und 6:1 Asse. Die krankheitsbedingt dezimierten Tirolerinnen konnten in keiner Phase des Spiels mithalten und zollten dem Tempo der Wildkatzen schon bald Tribut. Die Gäste brachten schließlich alle Kaderspielerinnen zum Einsatz. Den Topscore sicherte sich Nina Bajic (15) vor der starken Alexandra Epure (13) und Abby Detering (10).

„Unser Spiel wird zunehmend stabiler. Wir werden vor dem Playoffstart noch in Italien testen. Dort werden wir sehen, wo wir noch arbeiten müssen“ blickt Trainer Voggenberger nach vorne. Am Mittwoch, dem 7.2.2018 sind die Wildkatzen bei Martignacco zu Gast. Das Team aus Udine führt die italienische Serie B an und liegen auf Aufstiegskurs. „Für uns ist es eine tolle Möglichkeit für ein Spiel auf höchstem Niveau“ ist auch Sophie Wallner von der Stärke der Italienerinnen angetan. „Ein perfekter Test vor dem Playoffstart!“