
Steelvolleys nicht zu biegen
Die Wildkatzen kratzten und kämpften verbissen. Vergebens, am Ende stand ein eine 0:3 (22,23,22) Niederlage gegen die Steelvolleys aus Linz. Das angekündigte Duell der Topscorerinnen hielt was er versprach und ähnelte über weite Strecken einem Boxkampf: wann immer Dami Awojobi einen ihrer 20 Punkte scorte, konterte prompt Lucia Herdova (23 Punkte, Anm.) mit einem knallharten Angriff. Sie stellte letztlich auch die Fronten klar und sicherte sich nicht nur die MVP Krone, sondern auch drei Punkte für Linz.
„In Spielen gegen die Top 4 muss in unserem Spiel alles passen. Heute haben wir vor allem in der Feldabwehr nicht unser Maximum erreicht, das ist dann am Ende des Tages zu wenig“ resumiert Trainer Roberto Woelflin das Spiel knapp und trauert etwas dem zweiten Satz nach, in dem seine Damen schon 18:13 in Front waren. In dieser Phase fehlte den Wildcats einerseits die Coolness, und Linz zeigte seine Qualitäten (vor allem in der Person von Lucia Herdova, Anm.).
Nach knapp 90 Minuten verwandelten die Steelvolleys ihren zweiten Matchball und feierten sichtlich erleichtert den knappen Sieg. Auch Steelvolleys Trainer Brecka beschrieb das Match als sehr umkämpft. „Die Wildcats haben uns bis zuletzt alles abverlangt, können jedem Team gefährlich werden“ so der Coach der Linzerinnen in einem ersten Statement. Mit diesem Sieg führen die Linzerinnen weiterhin die Tabelle an, die Kelag Wildcats sind auf Platz 5.
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