
Knapp an der Sensation vorbeigeschrammt
Die ATSC Kelag Wildcats mussten sich in einem wahren Krimi Meister Sokol/Post nur denkbar knapp mit 2:3 (23,-8,-20,23,-12) geschlagen geben und holten damit einen wertvollen Punkt für die Tabelle, wo die Wildkatzen nach wie vor in Lauerstellung auf Platz 5 rangieren.
Dabei standen die Vorzeichen vor dem Spiel denkbar ungünstig: Kapitänin Julia Bier musste mit einer Augenentzündung, Lana Husanovic und Lotta Lippitsch verletzungsbedingt und Yasmin Murnig krankheitsbedingt passen. Und so machten die Wildkatzen aus der Not eine Tugend: Celine Murnig legte bei ihrem Debut in der Startformation eine Talentprobe ab und präsentierte sich gleich mit 6 (!) Punktblocks beim Heimpublikum. Lea Gober sprang für Julia Bier in die Presche und überzeugte nach anfänglicher Nervosität mit tollen Aktionen.
Nach dem überraschenden 25:23 Sieg im ersten Durchgang brachen die Wildkatzen im zweiten Heat (8:25) etwas ein. Ein munterer Schlagabtausch im dritten (20:25) und ein Blitzstart der Wildcats im vierten Durchgang ließ die Hoffnung auf einen 5 Durchgang aufkeimen. In einem spannenden Endspurt blockte Celine Murnig die Klagenfurterinnen zum vielumjubelten 25:23 Sieg. Im fünften Satz wurden beim Stand von 7:8 ein letztes Mal die Seite gewechselt. Bis zum 10:11 roch es nach einer möglichen Sensation, die allerdings die MVP der Gäste, Aida Mehic, mit dem verwerteten Matchball zum 12:15 zunichte machte.
„Wir können stolz auf uns sein. Wir sind trotz der Ausfälle klar und fokussiert geblieben und haben den Matchplan gut umgesetzt“ ist Trainer Woelflin mit der gezeigten Performance überwiegend zufrieden. MVP wurde Sokols Aida Mehic, als „Best Player“ wurde Klagenfurts Phyona Schrader ausgezeichnet.
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