1:3 Niederlage zum Abschluss

Der Grunddurchgang endet für die Kelag Wildcats mit einer 1:3 (24,-18,-21,-19) Niederlage bei TI Volley. Damit starten die Wildkatzen als Sechste in die Playoffs und treffen dort bereits am Samstag, 5.3.2022 um 19:00 zu Hause in der Lerchenfeldhalle auf die Nummer 3 Sokol/Post.

Ohne Katja Jontes, Julia BIer und Linda Striek starteten die Wildcats fulminant in das erste Bewerbsspiel seit 5. Februar. Mit 20 (!) Angriffspunkten sicherten sich die Klagenfurterinnen den ersten Satz gegen fast fehlerfreie Tirolerinnen mit 26:24. Danach machte sich die lange Covidpause bemerkbar. Den Wildkatzen fehlte es in der anschließenden Sätzen vor allem an Durchschlagskraft im Angriff.

Auch ein Blick auf die Statistik zeigt, dass im Laufe des Spiels die Fakten zugunsten von TI Volley kippten: Letztlich standen 12:5 Blocks, 61:49 Kills und 9:6 Asse zugunsten der Tirolerinnen zu Buche. Lediglich bei den unerzwungenen Fehlern hatten die Wildkatzen mit 17:24 die Nase vorn. Den Topscore auf Seiten der Wildcats sicherte sich Nina Bajic mi 14 Punkten.

„Für uns war es eine wichtige Standortbestimmung vor dem Playoffstart. Wir gehen als krasse Außenseiter in das Duell mit Sokol/Post, mit der gesamten Mannschaft werden wir aber ein gefährlicher Underdog sein“ blickt Trainer Voggenberger gespannt dem Duell mit den Wienerinnen entgegen.

U20 Wildkatzen kämpfen um Gold

Die Österreichischen Meisterschaften der Klasse U20 gehen am Wochenende 26./27. Februar 2022 im Klagenfurter Sportpark in Szene. Mit dabei als Vertreter der Kärntner Farben sind der Landesmeister ATSC Kelag Wildcats und die Brückl Hotvolleys.

Die Wildkatzen starten nach dem turbulenten Coronamonaten Januar und Februar als Titelverteidiger in diesen Bewerb. „Endlich geht’s wieder um Volleyball, wir sind froh, am Start zu sein“ zeigt sich Veranstalter und Vereinsobmann Josef Laibacher nach den schwierigen letzten Wochen erleichtert.

Neben den Wildkatzen sind vor allem TI Volley Innsbruck und VB NÖ Sokol die heißesten Titelaspiranten. Neben 8 Landesmeistern – der Titelträger aus dem Burgenland verzichtet aus einen Start, Anm. – füllen 4 Qualifikanten das illustre Starterfeld auf.

Turnierbeginn mit den Gruppenspielen ist am Samstag, 26.2. um 11:30, das Finale ist am Sonntag, 27.2. um 12:00 angesetzt. Die Kelag Wildcats bekommen es im Pool mit Henndorf/Seekirchen aus Salzburg und Volley 16 aus Wien zu tun. Ziel der Wildkatzen ist es, eine Medaille an den Wörthersee zu holen. Sollte diese in Gold glänzen, umso besser….

„Wir haben fast die idente Mannschaft, mit der wir im Vorjahr U20 Meister geworden sind. Die Spielerinnen haben sich heuer weiterentwickelt und so wollen wir zu Hause den Titel verteidigen“ gibt Trainer Helmut Voggenberger ein ehrgeiziges Ziel aus, das trotz der turbulenten Saison erreichbar scheint.

Starkes Comeback der Wildkatzen

Die Kelag Wildcats sicherten sich nach einer dreiwöchigen coronabedingten Unterbrechung im Nachtragsspiel zur 18. Runde einen klaren 3:0 (10,16,14) Auswärtserfolg bei der SG Bisamberg/Hollabrunn. Mit diesem Sieg rangieren die Klagenfurterinnen weiterhin auf Platz 6.

Die Gäste aus Kärnten starteten fulminant in das vorletzte Grunddurchgangsspiel. Bereits nach wenigen Minuten lagen die Wildkatzen dank einer tollen Aufschlagserie der 16jährigen Jana Gärtner und einer makellosen Block- und Angriffsperformance mit 10:0 (!) in Front.

An der Charakteristik des Spiels änderte sich während der gesamten Spieldauer wenig. Die Wildkatzen dominierten in jeder Aufstellung nach Belieben und schlossen das Spiel nach nur 62 Spielminuten mit einem sehenswerten Angriff von Routinier Katja Jontes ab.

Auf dem Heimweg erreichte die Mannschaft die Nachricht, dass in einer Ligasitzung die zeitliche Verlängerung des Grunddurchgangs und ein verspäteter Playoffstart beschlossen wurde. Ursprünglich hätten die Wildkatzen am Sonntag, 6.2. 2022 um 16:00 bei der TI Volley antreten sollen. Dieses Spiel wurde nun einvernehmlich auf den 12.2.2022 verschoben. Der genaue Playoffstart wird demnächst hier bekanntgegeben.

Covid 19 stoppt die Wildcats

Die Kelag Wildcats werden am kommenden Wochenende (21.1.2022) in Innsbruck nicht antreten. Positive Coronatests und die aktuelle Infektionslage ließen die Vereinsverantwortlichen im Hinblick auf die weitere Saison diese einvernehmliche Entscheidung treffen. Das Spiel wird nach Möglichkeit nachgeholt. Wann es stattfinden wird, ist noch unklar. Sobald der Termin steht, wird er hier bekanntgegeben.

U20 KVV Meister

Die U20 Mannschaft der Kelag Wildcats sichern sich ohne Satzverlust den Kärntner Meistertitel und sind damit für die Österreichischen Meisterschaften qualifiziert.

Im Halbfinale siegten die Wildkatzen mit 2:0 gegen die Wörthersee Löwinnen, im Finale setzten sich die Mädchen um Kapitänin Anja Trailovic mit 2:0 gegen die Mannschaft der Brückl Hotvolleys durch.

Als Meister vertreten die Wildkatzen die Kärntner Landesfarben bei den diesjährigen Österreichischen Meisterschaften, die aller Voraussicht am Wochenende des 26./27. Februar 2022 im Klagenfurter Sportpark über die Bühne gehen werden. Dort gehen die Klagenfurter mit einem klaren Ziel an den Start: der letztjährige Meistertitel soll verteidigt und Gold abermals an den Wörthersee geholt werden.

Erster Sieg im neuen Jahr

Die Kelag Wildcats haben den ersten Sieg 2022 eingefahren. Nach der 0:3 Niederlage in Salzburg (ohne Bajic und Iott) holten sich die Wildkatzen im zweiten Auswärtsspiel en suite einen klaren 3:0 (24,20,20) Sieg in Eisenerz. Mit diesem Sieg sind die Klagenfurterinnen auf dem besten Weg, als 6. platziertes Team in die Playoffs zu gehen.

Nach einem turbulenten Jahresbeginn aufgrund von Krankheiten finden die Wildkatzen langsam in die Spur. Angeführt von einer überragenden Blockperformance von Katja Jontes und starken Angriffen von Lucia Aichholzer in entscheidenden Momenten krallten sich die Kärntnerinnen drei Punkte bei den Erzbergmadln.

„Wir hatten vor allem in der Annahme unsere liebe Not“ schnauft Coach Thomas Lanner kurz nach Ende des Spiels erleichtert durch. Dass das Spiel dennoch klar gewonnen werden konnte, ist vor allem dem eigenen Kampfgeist geschuldet. „Die Mädels haben nie aufgehört zu spielen und sind auch nach ärgerlichen Serien immer wieder zurückgekommen“ resumiert auch Quarantänecoach Voggenberger.

Der Spielrhythmus fehlt noch etwas, die beiden ausständigen Spiele im Grunddurchgang sollen noch genutzt werden, um gerüstet ins Playoff (1. Viertelfinale am 12.2., Rückspiel am 19./20.2.) zu starten.

Mit 3:0 Sieg in die Weihnachtspause

Die Ereignisse haben sich bei den ATSC Kelag Wildcats in den letzten 10 Tagen überschlagen. Nach der knappen Niederlage gegen Linz folgte mit dem letztlich bis 25. Dezember andauernden Quarantänebescheid für Trainer Voggenberger die erste Hiobsbotschaft.

Doch dann zwei Tage vor dem Duell beim VC Tirol der nächste Hammer, der die Wildkatzen wie ein Tiefschlag traf: Kapitänin und Nationalspielerin Anna Bajde beendete ohne Vorankündigung von jetzt auf gleich ihre Karriere mit dem lapidaren Kommentar: „Ich habe andere Prioritäten in meinem Leben, Volleyball hat darin keinen Platz mehr. Ich spiele ab sofort nicht mehr“. Jene Bajde, die im Sommer vollmundig auf Eigeninitiative ihre Rückkehr angekündigt hatte und auch für längere Zeit bleiben wollte (Originalzitat, Anm.), ließ ihr Team im Stich.

„Wenn man sich so auf die Zusagen von mündigen Sportlern und Vorzeigeathleten (Bajde war immerhin jahrelang als Profi international tätig, Anm.) nicht mehr verlassen kann, muss man sich schon die Sinnfrage stellen, wofür man das als Funktionär überhaupt macht“ urteilte auch ein ehemaliger, langjähriger Sportfunktionär der Kelag Wildcats nachdenklich und zeigte sich vom Charakter der Spielerin sehr enttäuscht.

Vor diesem Hintergrund waren die Matches beim VC Tirol – 0:3 (-21,-22,-12) – und in Graz – 0:3 (-21,-22,-22)- als ganz passabel einzustufen. Nicole Holzinger führte das Team als erste Zuspielerin über weite Strecken ausgezeichnet, in den entscheidenden Phasen der Spiele fehlte aber nicht nur ihr die Kaltschnäuzigkeit, um erfolgreich zu reüssieren.

Gänzlich anders präsentierten sich die Wildkatzen im Heimspiel gegen PSV Salzburg. Mit einem klaren 3:0 (18,16,23) Sieg holten die Wildkatzen nicht nur wichtige Punkte für die Tabelle, sondern auch das nötige Selbstvertrauen wieder in die eigenen Reihen. Ganz stark präsentierte sich an diesem Abend Angreiferin Sklyar Iott, die mit 16 Punkten nicht nur den Topscore holte, sondern mit 54 % im Angriff einen neuen Topwert aufstellte. Ihr folgten mit Lucia Aichholzer (15) und Magda Rabitsch (11) zwei Eigenbauspielerinnen. „Toll, dass wir das Kalenderjahr mit einem Sieg abschließen konnten“, zeigte sich auch Interimscoach Thomas Lanner erleichtert. Mit diesem Sieg gehen die Wildkatzen nun in die verdiente Weihnachtspause, ehe die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte beginnt.

Knapp an der Sensation vorbei: 1:3 gegen Linz

Viel hat nicht gefehlt! Im Schlager der 13. Runde unterlagen die Kelag Wildcats Meister Steelvolleys Linz knapp mit 1:3 (-23,-23,-21,-19). In den ersten beiden Sätzen fehlte allein der Glaube an den Sieg. Die tolle kämpferische Performance der Wildkatzen ist das einzige auf der Habenseite, die Punkte gingen allesamt nach Oberösterreich.

„Diese Leistung hätte sich Zählbares für die Tabelle verdient“ trauert Trainer Voggenberger möglichen Punkten nach. Zu spät, die Wildkatzen hatten ihre Möglichkeiten und verabsäumten es in den ersten beiden Sätzen, die Durchgänge für sich zu entscheiden. „Linz hat dabei gar nicht so viel Zwingendes gemacht, wir waren am Satzende einfach fehlerhaft“ resumiert auch Obmann Laibacher, der die Linzerinnen vor allem am Aufschlag stark beurteilte. Die Wildkatzen hatten mit dieser Stärke vor allem zu Beginn ihre liebe Not (5 (!) Asse allein im ersten Satz!, Anm.).

Mit dem Rücken zur Wand stehend bäumten sich die Heimischen im dritten Satz noch einmal auf und schafften den Turnaround neben der eigenen Blockstärke auch deshalb, weil Linz sehr fehlerhaft agierte (8 unerzwungene Fehler!). Das 25:21 gab noch einmal Hoffnung.

Im vierten Satz flachte das Spielniveau merklich ab. Die Bigpoints sicherten sich nach einer tollen Aufholjagd der Wildkatzen abermals die Gäste aus Linz, die mit 25:19 drei Punkte aus der Klagenfurter Lerchenfeldhalle mitnahmen.

Wildcats schärfen die Krallen: Linz kommt

Wenn am Samstag, 4.12.2021 um 19:00 Meister Steelvolleys Linz in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle gastiert, geht es für die Kelag Wildcats darum, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Nach dem Arbeitssieg gegen Hartberg wurde bei den Klagenfurterinnen an einigen Stellschrauben gedreht, um für die Linzerinnen gerüstet zu sein.

Erfreulich ist vor allem die Tatsache, dass sich Linda Striek fit zurückgemeldet hat. Die 18jährige Mittelblockerin hat das Training nach 3monatiger Reha-pause wiederaufgenommen. „Linda ist auf alle Fälle eine Bereicherung für das Team“ ist auch Coach Voggenberger ob ihrer Rückkehr froh. Wann die ehemalige Juniorenteamspielerin wieder Wettkampfluft schnuppern kann, ist noch ungewiss.

Bis auf Anja Trailovic sind damit alle Spielerinnen in der Vorbereitung auf den Schlager am Wochenende dabei. Die 2:3 Niederlage im Hinspiel wollen die Kärntnerinnen ausmerzen und zuhause gewinnen. „Wir haben auf alle Fälle das Zeug, Linz in die Knie zu zwingen“ lautet der Grundtenor im Lager der Klagenfurterinnen.

„Wir werden uns am Aufschlag und in der Annahme steigern, dann ist auch Linz schlagbar“ ist Trainer Voggenberger von der eigenen Stärke überzeugt. Mitentscheidend wird wohl die Performance von Lucia Aichholzer sein, die im Hinspiel in Linz 27 (!) Punkte gegen den Meister scorte. Zuletzt gegen Hartberg musste sie mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung vom Feld, meldete sich aber bereits zu Wochenbeginn wieder fit. Zu dem wollen die Kärntnerinnen wieder am Block ihre Gefährlichkeit unter Beweis stellen und in der Feldabwehr mit mehr Biss ans Werk gehen.

Volle Punkte gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats sicherten sich in der 12. Runde der AVL drei Punkte gegen TSV Hartberg. In einem umkämpften Spiel setzten sich die Wildkatzen nach einem holprigen Auftritt mit 3:1 (-22,22,24, 17) durch und schließen damit bis auf einen Punkt zu UVC Graz auf.

In der Annahme präsentierten sich die Wildcats nicht von ihrer besten Seiten. Trotz 9 (!) Blockpunkten im ersten Durchgang ging der Satz mit 22:25 verloren. Geschuldet der bisher schwächsten Annahmeleistung der Saison und der mangelnden Durchschlagkraft im Angriff sahen sich die Wildkatzen mit einem Satzrückstand konfrontiert.

Trotz des Ausfalls von Lucia Aichholzer schafften die Heimischen den Turnaround. Ohne großen Glanz sicherten sich die Wildkatzen die nächsten drei Durchgänge und schrieben damit 3 Punkte in der Tabelle an. „Manu Rabitsch ersetzte Luci mit Erfolg und sorgte für wichtige Punkte am Ende des dritten Satzes“ findet Cotrainer Mark Stuppacher lobende Worte für die 19jährige Diagonalspielerin.

Den Topscore auf Seiten der Wildcats sicherte sich diesmal mit 19 Punkten Skylar Iott, die im Angriff überzeugte (44%), in der Annahme aber noch Verbesserungspotenzial offenbarte. 14 Mal scorte Katja Jontes, 11 Mal Nina Bajic und Magda Rabitsch.

Nach diesem Arbeitssieg sind die Blicke schon Richtung nächsten Samstag gerichtet, wenn am Samstag, 4.12.2021 um 19:00 Meister Linz zu Gast in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle zu Gast sein wird. „Da müssen und werden wir uns steigern!“ verspricht Trainer Voggenberger.