Knapp an der Sensation vorbei: 1:3 gegen Linz

Viel hat nicht gefehlt! Im Schlager der 13. Runde unterlagen die Kelag Wildcats Meister Steelvolleys Linz knapp mit 1:3 (-23,-23,-21,-19). In den ersten beiden Sätzen fehlte allein der Glaube an den Sieg. Die tolle kämpferische Performance der Wildkatzen ist das einzige auf der Habenseite, die Punkte gingen allesamt nach Oberösterreich.

„Diese Leistung hätte sich Zählbares für die Tabelle verdient“ trauert Trainer Voggenberger möglichen Punkten nach. Zu spät, die Wildkatzen hatten ihre Möglichkeiten und verabsäumten es in den ersten beiden Sätzen, die Durchgänge für sich zu entscheiden. „Linz hat dabei gar nicht so viel Zwingendes gemacht, wir waren am Satzende einfach fehlerhaft“ resumiert auch Obmann Laibacher, der die Linzerinnen vor allem am Aufschlag stark beurteilte. Die Wildkatzen hatten mit dieser Stärke vor allem zu Beginn ihre liebe Not (5 (!) Asse allein im ersten Satz!, Anm.).

Mit dem Rücken zur Wand stehend bäumten sich die Heimischen im dritten Satz noch einmal auf und schafften den Turnaround neben der eigenen Blockstärke auch deshalb, weil Linz sehr fehlerhaft agierte (8 unerzwungene Fehler!). Das 25:21 gab noch einmal Hoffnung.

Im vierten Satz flachte das Spielniveau merklich ab. Die Bigpoints sicherten sich nach einer tollen Aufholjagd der Wildkatzen abermals die Gäste aus Linz, die mit 25:19 drei Punkte aus der Klagenfurter Lerchenfeldhalle mitnahmen.