3:0 Sieg gegen VC Tirol

Mit einem klaren 3:0 (17,21,16) Erfolg über den VC Tirol schreiben die Kelag Wildcats nach zwei sieglosen Runden wieder voll an und halten damit Kontakt zu den Top 4 in der Tabelle.

Gleich zu Beginn machten die Wildkatzen klar, dass sie das Spiel gegen die Tirolerinnen mit einem vollen Erfolg beenden wollen. Mit klaren Vorteilen in der Annahme und im Angriff zogen die Heimischen auf und davon und sicherten sich den ersten Durchgang klar mit 25:17.

Eine Umstellung auf Seiten der Tirolerinnen ließ kurz Hoffnung auf Seiten der Gäste aufkeimen, doch die Klagenfurterinnen holten auch den zweiten Durchgang nach einem zwischenzeitlichen Rückstand sicher mit 25:21. Stark dabei der Auftritt von Rückkehrerin Linda Striek, die in dieser Phase wichtige Impulse setzte.

Mit dieser Führung war der Widerstand der Innsbruckerinnen gebrochen und die Wildkatzen holten mit 25:16 auch den dritten Satz eindeutig. Eine starke Performance lieferten dabei die beiden Topscorer auf Seiten der Kärntnerinnen: Lucia Aichholzer scorte 18 mal, Ana Bajic war 11 mal erfolgreich.

Auch die Statistik sprach in fast allen Bereichen klar für die Wildcats: 43:30 Angriffspunkte, 4:1 Asse und 12:4 Blockpunkte waren für das klare Ergebnis verantwortlich. Lediglich in den Eigenfehlern lagen die Gäste mit 16:19 voran.

Wildcats wollen siegen

In der 6. Runde der AVL Women treffen die Kelag Wildcats zuhause auf den VC Tirol. Für die Klagenfurterinnen geht es darum, in der Tabelle wieder anzuschreiben und den Anschluss zu den Top 4 nicht zur Gänze zu verlieren.

Das bisherige Saisonprogramm der Wildkatzen hatte es in sich. In den bisherigen Spielen blieben die Kärntnerinnen gegen die Top 3 der letzten Saison ohne Punkte, holten hingegen wichtige Punkte in Innsbruck und zuhause gegen Hartberg. „Jetzt wollen wir zuhause wieder Punkte holen“ so der Grundtenor im Lager der Wildkatzen.

Der VC Tirol ist hingegen ungewöhnlich holprig in die Saison gestartet. Lediglich ein 3:2 Sieg in Hartberg steht bis dato zu Buche. Die Tirolerinnen verfügen aber über gefährliche Waffen: eine davon ist Natasha Calkins, die mit 72 Punkten derzeit zweitbeste Scorerin der Liga.

„Wir werden sicherlich wieder alle Kampfkraft in die Waagschale werfen!“ verspricht Libera Monika Bauer, die zuletzt gegen SVS stark aufzeigte. Außerdem ist Linda Striek nach ihrem Verkehrsunfall wieder voll einsatzfähig. Sie soll dem Blockspiel der Wildkatzen weitere Stabilität geben.

Toller Fight blieb unbelohnt

Die Kelag Wildcats verlieren in der 5. Runde der AVL Women gegen Sokol/Post mit 1:3 (-18,23,-19,-23).

„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir waren leider im Angriff zu harmlos. Im Block und in Präsenz am Feld darf man den Damen heute keinen Vorwurf machen, das hat gepasst“ resumiert Obmann Laibacher das Spiel knapp, kritisiert allerdings die fehlende Aufschlagdisziplin (12 direkte Fehler!).

Die Statistik spricht auch klar für die Damen aus Niederösterreich: 9:4 Asse, 45:40 Angriffspunkte, 16:11 Blockpunkte. Lediglich bei en unerzwungenen Eigenfehlern waren die Heimischen besser: 28:30 „unforced errors“ zeugen von einem zerfahrenen Spiel.

„Schade um den vierten Satz, in dem wir bei 19:17 eine klare Punktchance ungenutzt verstreichen ließen und Sokol damit zurück ins Match brachten“ trauert Trainer Helmut Voggenberger Zählbarem für die Tabelle nach. Die Einstellung und Kampfgeist der Wildkatzen hätten sich an diesem Abend einen Punkt verdient.

Die beste Wildkatze an diesem Abend war zweifelsohne Libera Monika Bauer, die sowohl in der Annahme mit 70% positiven Versuchen als auch in der Abwehr eine tolle Performance aufs Parkett legte.

Wildcats im Cup gezähmt

Heute, Sonntag, erfolgt der Auftakt zum Austrian Volley Cup. In dieser Saison sind nach vielen Jahren auch erstmals wieder LegionärInnen spielberechtigt. Bei den Damen werden fünf Viertelfinalisten ermittelt.

In Klagenfurt trafen mit den Kelag Wildcats und TI-abc-fliesen-volley zwei Halbfinalisten der vergangenen Saison aufeinander. Die Innsbruckerinnen revanchierten sich für die 2:3-Heim-Niederlage in der 2. Runde der DenizBank AG VL Women vor zwei Wochen, setzten sich auswärts 3:0 (25:21, 25:18, 25:19) durch. „Schade, eine sehr bittere Niederlage! Wir waren die vergangenen fünf Jahre immer beim Final-4 dabei, zweimal im Endspiel, diese Serie ist nun gerissen. Die TI-volley war heute durchschlagskräftiger, wir haben die Big-Points einfach nicht gemacht, sind auch erst im dritten Satz so richtig ins Kämpfen gekommen. Aber da war es schon zu spät. Gratulation an die Innsbruckerinnen, sie haben es heute gut gemacht“, zeigte sich Wildcats-Obmann Josef Laibacher naturgemäß enttäuscht.

Schweres Doppelwochenende

Die Kelag Wildcats stehen vor einem richtungsweisenden Wochenende. Den Auftakt macht am Samstag, 17.10.2020 das AVL Spiel in Graz. Schon am Sonntag, 18.10.2020 treffen die Wildkatzen um 16:00 zuhause im Cup auf TI Volley.

Graz hat sich in den letzten Jahren als Österreichische Spitzenmannschaft etabliert. Das Team ist seit Jahren nahezu unverändert und dadurch sehr gut eingespielt. Graz ist neben Linz sicher die beste Mannschaft im Zwischenspiel. „Sie sind schwer zu knacken. Dass es geht, hat Innsbruck zum Saisonauftakt beim 3:2 Sieg gezeigt“ rechnet sich Obmann Laibacher auch in Graz Chancen für sein Team aus.

Bei den Wildkatzen wird an diesem Wochenende lediglich Mittelblockerin Linda Striek fehlen, die nach ihrem Unfall noch nicht einsatzfähig ist. „Nächste Woche habe ich den nächsten Kontrolltermin. Ich hoffe, dass ich bald wieder trainieren kann“ hofft die 16jährige Athletin auf ihr baldiges Comeback. Zurück am Feld ist auch wieder Diagonalspielerin Lucia Aichholzer, die auf das Spiel gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen brennt.

Am Sonntag steht erstmals seit 4 Jahren wieder ein Heimspiel im Cupbewerb auf dem Programm. Um 16:00 bitten die Wildkatzen die TI Volley aufs Parkett der SH Lerchenfeld. Der Bewerb wird in dieser Saison wieder offen gespielt, d.h. dass die Internationalen im Dress der Wildkatzen auch im Pokalbewerb auf Punktejagd gehen werden. „Das wird sicher ein heißer Fight. Wir haben gerade vor zwei Wochen gegeneinander gespielt (3:2 Auswärtssieg der Wildcats, Anm.)“ blickt Trainer Voggenberger in Richtung Sonntag. Der Cup ist sicher ein Topprodukt des Österreichischen Volleyballsports mit einer Finalveranstaltung mit Fernsehübertragung. Die Qualifikation dafür ist das erklärte Ziel der Kelag Wildcats. Für den Verbleib ist am Sonntag ein Sieg notwendig. „Wir spielen zu Hause und wollen eine Runde weiter kommen. Dafür werden wir alles tun!“ verspricht auch Kapitänin Daniela Katz.

Klarer Heimsieg gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats setzen sich in der dritten Runde der AVL Women zuhause gegen TSV Hartberg klar mit 3:0 (22,19,18) durch und schließen damit zu den Top 4 in der Tabelle auf.

Nina Bajic scorte 16 Punkte und war damit maßgeblich am Erfolg der Heimischen beteiligt. Sehr erfreulich auch die Performance von Magda Rabitsch, die für Lucia Aichholzer in die Stammmannschaft aufrückte und mit 11 Punkten ein klares Ausrufezeichen setzte.

„Wir haben das Spiel klar dominiert. Kompliment an Hartberg, das uns mit einer starken Defensivleistung alles abverlangte“ resumierte ein zufriedener Trainer Voggenberger die wichtigen Punkte für die Tabelle.

Zu einem Kurzeinsatz kam auch Neuzugang Anita Oppenauer, die nach einer Trainingswoche noch etwas Zeit braucht. Stark auch die Leistung von Anja Trailovis, die 9 Punkte zum Erfolg der Wildkatzen beitrug.

„Wir sind sehr ausgeglichen besetzt. Diese Qualität kann in der heurogen Saison sehr wichtig sein“ urteilt ein zufriedener Obmann Laibacher.

Wildcats mit Neuzugang gegen Hartberg

Das Wildkatzenrudel hat Zuwachs bekommen. Die 24jährigen Anita Oppenauer verstärkt ab sofort den Block der Kelag Wildcats. Am Samstag, 10.10.2020 um 19:00 in der SH Lerchenfeld fordert sie gemeinsam mit ihren neuen Teammitgliedern den TSV Hartberg.

Die 185cm große Mittelblockerin ist durch den Kontakt von Libera Moni Bauer zu den Wildcats gestoßen. „Einen Tag nach dem Unfall von Linda Striek tauchte Anita bei uns im Training auf“ zeigt sich auch Trainer Voggenberger ob des Zufalls glücklich. Der Kader der Wildkatzen ist ja ausgerechnet auf der Mitteposition dünn bestückt.

Nach einer kurzen Probezeit gaben Verein und Spielerin grünes Licht für ein Engagement und nach diversen Checks streift die ehemalige Nationalspielerin schon am Wochenende gegen TSV Hartberg erstmals das Trikot der Wildkatzen über.

Der TSV Hartberg ist von der Papierform zwar klarer Außenseiter. Das junge Kollektiv aus der Oststeiermark wird seit diesem Wochenende aber von einem internationalen Duo angeführt: US Amerianerin Carina Hoff und Slowakin Jana Simanicova werden das Spiel der Hartbergerinnen neu ordnen und dementsprechend gefährlicher machen.

„Wir wollen zu Hause gewinnen und uns in der Tabelle nach oben orientieren“ gibt auch Kapitänin Daniela Katz die Marschrichtung vor. Linda Striek ist nach ihrem Unfall noch nicht einsatzfähig, Lucia Aichholzer ist krankheitsbedingt fraglich. „Durch die Verpflichtung von Anita haben wir genug Kadertiefe, um diese Ausfälle zu kompensieren“ blickt auch Obmann Laibacher gespannt in Richtung Spieltag.

Siege sind die beste Medizin

Die Kelag Wildcats gewinnen bei TI Volley nach einem spannenden Fight mit 3:2 (-22,16,17,-22,12). Mit diesem Sieg holen die Wildkatzen die ersten Punkte für die Tabelle.

Mit einem klassischen Fehlstart und einem 4:11 Rückstand starteten die Klagenfurterinnen denkbar schlecht in die Begegnung gegen TI Volley, die voller Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg in Graz klar das Spielgeschehen diktierten. Erst die Hereinnahme von Manuela Rabitsch, die in der Folge zum Matchwinner avancierte, vermochte das Spielgeschehen zu drehen. Zu spät, die Wildkatzen konnten den Rückstand nur noch minimieren, mussten sich aber mit 22.25 geschlagen geben.

Im zweiten Durchgang wandte sich das Blatt und die Gäste zogen auf und davon. Vor allem mit den Aufschlägen von Nada Fanic, die für die verunfallte Linda Striek eine tolle Partie lieferte, hatten die Heimischen ihre liebe Not. Ein klares 25:16 brachte den Satzausgleich.

Am Spielverlauf änderte sich im 3. Satz wenig. Die Wildkatzen verteidigten ausgezeichnet und zeigten auch in der Offensive ihre Krallen. Mit einem klaren 25:17 holten die Klagenfurterinnen auch diesen Durchgang.

Auch im vierten Satz sahen sich die Gäste stets in Front, ehe leichte Eigenfehler den Spielverlauf auf den Kopf stellte und TI Volley zum Satzausgleich trug (22:25).

Ein beeindruckender Zwischenspurt im Tiebreak von 6:8 auf 11:8 brachte die Entscheidung zugunsten der Kärntnerinnen. Ein erfolgreicher Block von Topscorerin Nina Bajic (16 Punkte) entscheid die Partie letztlich zugunsten der Wildkatzen.

Scorer: Nina Bajic 16, Manu Rabitsch 14, Ana Bajic 14, Lucia Aichholzer 13, Nada Fanic 8

Auf Beutezug in Innsbruck

Die Kelag Wildcats treffen in der zweiten Runde der Denizbank AG Volley League Women auswärts auf die TI Volley. Die Innsbruckerinnen überraschten zum Auftakt den UVC Graz und siegten in einem heißen Fight 3:2

„Die erste Runde ist eine Momentaufnahme. Keines der Teams konnte eine konstante Leistung abrufen. Das wird erst im Verlauf der Meisterschaft besser“ resumiert Trainer Voggenberger die Spiele der erste Runde in der AVL. Seine Wildkatzen ließen ja mit dem Gewinn des ersten Satzes gegen Meister Linz/Steg aufhorchen. „Wir konnten aber leider nicht die gezeigten Trainings(spiel)leistungen im ersten Meisterschaftsspiel umsetzen“ ergab eine erste Analyse. An den Mankos des ersten Spieltags wurde gearbeitet, vor allem die Abstimmung zwischen den Zuspielerinnen und den Angreiferinnen stand im Mittelpunkt des Trainingsprozesses.

In Innsbruck stehen die Wildkatzen gegen TI vor einer schwierigen, aber dennoch vermeintlich leichteren Aufgabe als zum Auftakt gegen Linz. Von beiden Seiten wird ein heißer Kampf erwartet, beide Teams spielen auf Sieg. Viel wird dabei von der individuellen Klasse der Topscorerinnen abhängen. Martyna Walter (TI) scorte zum Auftakt in Graz 28 Mal, die vermeintlichen Topscorer der Wildkatzen (außer Nina Bajic, Anm.) hielten sich beim Auftakt noch bedeckt. „Wir wollen in Innsbruck siegen!“ tönt es aus dem Lager der Wildkatzen, die gegen die TI 5x en suite gewonnen haben.

1:3 zum Auftakt

Die Kelag Wildcats mussten zum Auftakt der AVL Women gegen Meister Linz/Steg eine 1:3 (24,-22,-8,-17) Niederlage hinnehmen. Nach zwei ausgeglichenen Sätzen fanden die Heimischen keine Mittel, um sich gegen die Stahlstädterinnen durchzusetzen und unterlagen letztlich klar.

Die Statistik spricht eine klare Sprache: 2:9 Servicepunkte, 43:53 Kills im Angriff, 7:12 Blockpunkte. Die Wildkatzen sahen sich in allen Teilbereichen klar im Hintertreffen und ließen Linz alle drei Punkte für die Tabelle aus Klagenfurt entführen.

Nach dem tollen ersten Satz (26:24, Anm.) schlichen sich im Spiel der Wildkatzen Abstimmungsprobleme und Konfusion ein. Linz nützte diese Situationen eiskalt aus und schaffte den Satzausgleich (25:22). Über den dritten Satz breiten wir den Mantel des Schweigens: nach 7 (!) unerzwungenen Eigenfehlern zu Satzbeginn ergaben sich die Wildkatzen bald ihrem Schicksal und gingen mit 8:25 unter. Im vierten Durchgang keimte bei 10:11 noch einmal kurz Hoffnung auf einen Entscheidungssatz auf, doch die Angriffsperformance der Leistungsträger ließ nicht mehr zu als ein 17:25.

„Die Abstimmung zwischen Zuspiel und Außenangriff hat heute nicht wie gewohnt geklappt. Daran gilt es zu arbeiten“ resumiert Trainer Voggenberger das Spiel knapp. Der Blick auf die Matchdetails spricht Bände: Maros und Spasojevic scorten für Linz 38 Punkte, Bajic Ana und Lucia Aichholzer für die Wildkatzen 13. Das gilt es zu korrigieren!

Scorer: Nina Bajic 17, Linda Striek 8, Lucia Aichholzer 7, Ana Bajic 6, Magda Rabitsch und Dani Katz je 4, Nada Fanic und Anja Trailovic je 3