Nicole Holzinger erneut versilbert

Wildkatze und VLZ Spielerin Nicole Holzinger holte mit Partnerin Valentina Mogg bei den Steirischen U17 Meisterschaften in Fürstenfeld sensationell Silber. Im Endspiel schrammten sie ganz knapp an der Sensation vorbei und mussten sich nach einem vergebenen Matchball den favorisierten Hohenauer Schwestern (NÖVV) hauchdünn geschlagen geben.

Mit diesem Erfolg zählt Holzinger/Mogg sicherlich zum Favoritenkreis für die Kärntner U17 Landesmeisterschaft, die am Sonntag in Grafenstein über die Bühne geht.

Wildkatzen dominieren U21 ASVÖ Beachtour Süd – Grafenstein

Die Wildkatzen sind nicht nur in der Halle erfolgreich. Jetzt starten sie auch am Beach durch! Die Vertreter der Kelag Wildcats drückten dem ersten U21 Turnier nach dem Coronalockdown klar ihren Stempel auf. Vier Teams der Wildkatzen waren am Start, das Podium krallten sich ausschließlich die Wildkatzen!

Mit einem klaren 2:0 Finalsieg sicherten sich Magda Rabitsch und Anja Trailovic Gold vor Manu Rabitsch/Nici Holziger. Bronze holten Isi Katz/Melli Kakl. Fünfte wurden Linda Striek mit Partnerin Daniela Katz, die nach ihrer OP vom Dezember vorerst vermehrt am Strand trainierte und jetzt ihr Wettkampfcomeback gab.

„Seit der Wiederöffnung für den Sport trainierten die Wildkatzen vornehmlich im Freien. Schön, dass wir mit 4 Teams die meisten Teilnehmer stellten!“ freut sich auch Obmann Joe Laibacher, der froh ist dass seine Mädchen wieder Wettkampfluft schnupperten.

Die nächsten Termine stehen auch schon fest: die nächsten beiden Wochen stehen ganz klar im Zeichen der Nachwuchslandesmeisterschaften. Grafenstein mit der vereinseigenen Beacharena zeichnet für die Veranstaltungen verantwortlich. Den Auftakt machen am Samstag, 11.7. die U15 Meisterschaften, am Tag darauf werden die U17 Landesmeister ermittelt. Eine Woche Später (18./19. 7.) werden die Titelehren in der Altersklassen U19/U21 vergeben.

Rabitsch/Aichholzer debutieren erfolgsversprechend

Die Wildkatzen Magda Rabitsch und Lucia Aichholzer schließen das Vorrundenturnier des Beach Volleyball Championscup in Klagenfurt auf dem dritten Platz ab. Nach zwei Niederlagen schafft das junge Klagenfurter Team im abschließenden Gruppenspiel einen vielumjubelten Sieg gegen Elsner/Pfau und hoffen nun als Gruppendritter auf den Aufstieg in die nächste Runde.

Mit einer gehörigen Portion Nervosität starteten die mit einer Wildcard ausgestatteten Kärntnerinnen ins erste Spiel gegen das World-Tour-erprobte Team Friedl/Pfeffer. Dementsprechend war auch das Ergebnis mit 0:2 (10,14) mehr als deutlich. Gänzlich anders präsentierten sich die jungen Wildkatzen im zweiten Spiel. Gegen Dörfler/Radl erarbeiteten sich Magda und Luci im ersten Durchgang durch starke Blockaktionen von Lucia Aichholzer und sehenswerte Angriffe der jungen Magda Rabitsch immerhin einen Satzball, am Ende setzte sich aber die größere Routine der Gegnerinnen durch, die mit denkbar knapp 2:0 (21, 19) siegten.

Im abschließenden Spiel um den dritten Gruppenplatz setzten sich schließlich die Wildkatzen mit 2:0 (16,19) durch und dürfen so bis zum Sonntag auf den Aufstieg ins Semifinale und damit einen Weiterverbleib im Bewerb hoffen.

Trailovic im Damennationalteam

Wenn heute Montag, 22.6.2020 das Damennationalteam nach Steinbrunn zum ersten Teamlehrgang nach Steinbrunn einrückt, ist eine aktuelle Wildkatze mit am Start: die 16jährige Anja Trailovic vertritt beim ersten Teamcamp seit dem Coronalockdown die Kelag Wildcats Klagenfurt.

Die Außenangreiferin, die auch in der kommenden Saison das Dress der Wildkatzen überstreifen wird, ist unter den 24 Spielerinnen des Landes, die der neue Teamchef Jan De Brandt eingeladen hatte. Nach wenigen Trainingstagen wird der Kader auf 18 Akteurinnen reduziert. „Ich hoffe, dass ich weiter beim Nationalteam bleiben kann“ freut sich die junge Villacherin auf die ehrenvolle Aufgabe im Teamcamp. Eine zweite Wildkatze, Diagonalangreiferin Lucia Aichholzer, kann der Einberufung aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht nachkommen.

Ein Wiedersehen gibt es für den Teenager aber mit einem ganzen Rudel ehemaliger Wildkatzen: mit Noemi Oiwoh, Sabrina Müller, Anna Bajde, Sonja Katz und Katharina Holzer sind fünf Spielerinnen am Start, die bei den Kelag Wildcats Klagenfurt groß geworden sind und nun im internationalen Profigeschäft tätig sind.

AVL Women ohne Meisterehren, aber mit Endranking

In der Coronavirus-bedingt am 13. März abgebrochenen DenizBank AG VL Women & Men-Saison wird es keine Meister geben, allerdings einen Endstand. Dieser wird für die Vergabe der Europacup und MEVZA League-Startplätze 20/21 herangezogen. Dies beschloss der ÖVV-Vorstand Freitagvormittag. Dass es aufgrund der außergewöhnlichen Situation keinen Absteiger gibt, stand bereits mit  Abbruch der Ligen fest.

Da die DenizBank AG VL-Playoffs nicht zur Austragung kommen konnten, entschied man, die Titel „Staatsmeister“ nicht zu vergeben. Dafür gibt es aber in beiden höchsten Spielklassen einen Rang 1 für die Saison 2019/2020.

 ÖVV Generalsekretär Philipp Seel: „Ein Ranking bzw. eine Endplatzierung ist für die Vereine auch deswegen wichtig, um gegenüber Partnern, Sponsoren und Förderern etwas Handfestes vorweisen zu können. Internationale Startplätze werden auf Basis der beiden Rankings festgelegt, für die der jeweils letzte abgeschlossene Bewerbsteil herangezogen wird.“

Bei den Damen erfolgt die Reihung nach dem Endstand des Grunddurchgangs. Somit belegt ASKÖ Linz-Steg Rang 1 vor dem UVC Holding Graz und der SG VB NÖ Sokol/Post und den Kelag Wildcats.

„Es fühlt sich nach wie vor komisch an. Von einem Tag auf den anderen wurden alle aus den Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt gerissen und die Liga beendet“ bedauert die sportliche Leitung der Kelag Wildcats den abrupten Abbruch der Playoffs.

Mit Linz/Steg wären die Wildkatzen im Halbfinale zwar auf die Nummer 1 des Grunddurchgangs getroffen, dennoch waren Chancen auf das Endspiel allemal gegeben. „Die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten geht natürlich vor und so unterstützen wir den Abbruch der Meisterschaft als einzig logische Entscheidung“ meint auch Obmann Laibacher zur derzeitigen Lage.

U20 schrammte an einer Medaille vorbei

Die U20 Mannschaft des ATSC Kelag Wildcats muss sich mit einem bitteren 4. Platz bei den diesjährigen Österreichischen Meisterschaften in Leoben begnügen.

Nach einem soliden ersten Tag und drei Siegen (2:1 gegen Seekirchen, 2:0 gegen Oberschützen und 2:0 gegen UVC Graz) sollte am Sonntag eine Medaille her. In einem packenden Semifinale unterlagen die Wildkatzen schließlich Sokol NÖ nach vergebenem Matchball mit 1:2 (23,-21,-15).

Im abschließenden Spiel um Platz 3 mussten sich die Klagenfurterinnen der TI Volley abermals in drei Sätzen 1:2 8_17,22,-13) geschlagen geben und schrammten durch diese Niederlage hauchdünn an einer Medaille vorbei.

„Wir sind ausgezogen, um Edelmetall zu holen. Leider hat es diesmal nicht geklappt“ resümiert Trainerin Maja Präprost, die aber auf den gesamten Kader stolz war und den eingeschlagenen Weg für richtig erachtet.

Der Titel ging überraschenderweise an die Erzbergmadln rund um Topscorerin Julia Mitter, die im Endspiel Sokol NÖ mit 3:1 entthronten.

Wildcats gezähmt – Aus im Semifinale des Cups

Die Kelag Wildcats unterlagen im Cupsemifinale gegen Titelverteidiger Linz/Steg ganz klar mit 0:3 (-12,-16,-14). Vor allem im Block und Angriff waren die Wildkatzen an diesem Nachmittag zu harmlos. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: 1:5 Asse, 2:4 Blockpunkte, 25:52 Angriffspunkte aus Sicht der Klagenfurterinnen.

„Schade! Wir haben beim ersten Highlight der Saison nicht zeigen können, was wir drauf haben“ fasst Trainer Voggenberger das Spiel nüchtern zusammen. Neben MVP Lucia Aichholzer überzeugte auch Magdalena Rabitsch mit einer sehr engangierten Leistung. „In Summe war das zu wenig. Wir hätten alle über unser Niveau spielen müssen, um diese Linzer Mannschaft besiegen zu können!“

„Wir haben gewusst, dass wir der Favorit sind und Klagenfurt einen überragenden Tag braucht, um uns schlagen zu können. Andererseits kann in einem einzelnen Match viel passieren und man muss auf alles gefasst sein. Mein Team hat die Aufgabe souverän erledigt und sich keine Schwächen erlaubt“, resümierte ein zufriedener Roland Schwab, Head Coach der Stahlstädterinnen.

Für die Wildatzen ist aber der Blick schon nach vorne gerichtet, stehen doch am kommenden Wochenende (7./8. März 2020) in Leoben die österreichischen U20 Meisterschaften auf dem Programm, wo die Wildcats als Kärntner Titelträger ein gewichtiges Wort um die Medaillenvergabe mitreden wollen.

Cuphit gegen Linz

Die Kelag Wildcats fiebern dem ersten Highlight dieser Saison entgegen. Am kommenden Wochenende steht im Grazer Sportpark das Cup Finalturnier auf dem Programm und die Klagenfurterinnen werden dieses Event am Samstag, 29.2.2020 um 14:00 mit dem Halbfinalhit gegen Linz/Steg eröffnen.

Linz geht als Titelverteidiger als klarer Favorit in dieses Semifinale. In den Reihen der Steelgirls stehen mit Nikolina Maros, Vici Deisl und Andrea Duvnjak drei aktuelle Nationalspielerinnen. „Neben diesen drei verfügen die Oberösterreichinnen über ein erfahrenes Kollektiv, das sehr kompakt ist“ weiß auch Wildkatzen Trainer Voggenberger über die Stärken der Linzerinnen Bescheid.

Das junge Team der Wildcats wird aber nichts unversucht lassen, um die Überraschung zu schaffen und in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels dieses Jahr als Sieger hervorzugehen. „Wir haben zwar 2019 im Finale unser Lehrgeld gezahlt, haben aber bei dieser tollen Veranstaltung immerhin Silber geholt!“ erinnert sich auch Obmann Laibacher an die abgelaufene Saison. Dieses Jahr sind die Karten neu gemischt, viele Akteure der Wildcats sind reifer geworden und mit den Aufgaben gewachsen. „Wir werden alles versuchen, um Linz zu biegen“, prophezeit auch Kapitänin Daniela Katz, die nach ihrer Operation endlich wieder Wettkampfluft schnuppern kann.

Im Anschluss an die Partie der Wildkatzen spielen um 16:00 UVC Graz und TI Volley Innsbruck den zweiten Finalplatz aus. Die beiden Sieger kreuzen dann am Sonntag, 1.3. 2020 um 17:55 vor laufenden ORF Kameras die Klingen um den ersten nationalen Titel der Saison!

Wildcats im Semifinale

Die Kelag Wildcats ziehen dank eines verdienten 3:0 (22,15,22) Erfolg gegen einen aufopfernd kämpfenden VC Tirol in das Halbfinale der AVL ein. In einer best-of-three Serie wartet auf die Wildkatzen dort ab 14. März 2020 Meister Linz Steg.

„Aufgabe erfüllt! Wir stehen unter den Top 4 in Österreich“ lautet das knappe Resumee von Trainer Voggenberger nach der tollen Partie vor vollem Haus in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle. Dabei starteten die Wildkatzen verhalten ins Spiel, konnten erst durch die Topscorer Ana Bajic (15) und Jaelyn Keene (14) den ersten Satz knapp für sich entscheiden.

Der zweite Durchgang stand klar im Zeichen der Heimischen, die sich klar mit 25:15 durchsetzen konnten. Im dritten Satz liefen die Wildkatzen nach 12:10 Führung ständig einem Rückstand nach (14:18), ehe Daniela Katz bei ihrem Comeback für die Wende sorgte und die Wildkatzen von einem 19:22 zu einem 25:22 führte.

Die Statistik spricht zwar klar für die Wildcats, doch die Partie stand lange auf Messers Schneide. Die entschlossenen und kämpferisch starken Tirolerinnen ließen in keiner Phase des Spiels locker, mussten sich aber schließlich der Klagenfurter Angriffsmaschinerie (45:27 PPunkte) geschlagen geben. Jaelyn Keene verwandelte den ersten Matchball nach 75 Spielminuten mit einem sehenswerten Block.

Matchstats aus Sicht der Wildkatzen: 45:27 Angriffspunkte, 4:9 Asse, 11:6 Blocks, 17:15 unerzwungene Fehler. Topscorer der Heimischen waren Ana Bajic (15) vor Jaelyn Keene (14) und Lucia Aichholzer (13).

Wildcats mit erstem Matchball

Die Kelag Wildcats schlagen am Samstag, 22.2.2020 um 19:00 in der SH Lerchenfeld zum ersten Matchball auf. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den VC Tirol wären die Damen rund um Ana Bajic fürs Halbfinale qualifiziert. Gewinnt der VC Tirol, gibt es am Sonntag, 23.2.2020 um 16:00 in Klagenfurt ein Entscheidungsspiel um den Halbfinaleinzug.

„Wir wollen ins Semifinale einziehen!“ so der Grundtenor im Lager der Wildkatzen. Nach einer schwierigen Woche mit vielen Ausfällen konnten die Klagenfurterinnen in Innsbruck einen vielumjubelten 3:2 Erfolg einfahren. Dabei zeigten die Wildkatzen vor allem im Entscheidungssatz ihre Krallen und ließen beim 15:5 nie Zweifel über den Spielausgang kommen.

Diesen Schwung und die positive Stimmung nahmen die Kärntnerinnen auch in die Vorbereitung aufs Rückspiel mit. „Wir wollen zuhause alles klar machen!“ gibt auch Obmann Laibacher die Marschrichtung vor. Positiver Nebenaspekt ist, dass auch Kapitänin Daniela Katz wieder im Trainingsalltag der Wildkatzen zurück ist.

Fraglich ist neben Anja Trailovic (Mandelentzündung) auch Jugendnationalteamspielerin Linda Striek, die vom Teamlehrgang krank zurückgekommen ist und bei der erst am Freitag klar ist, ob sie am Wochenende einsatzfähig ist.