Wichtiger Sieg gegen TI

ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt hat auch das zweite Duell mit TI-abc-fliesen-volley im DenizBank AG VL Women-Grunddurchgang in fünf Sätzen gewonnen. Die Gastgeberinnen entschieden am Mittwoch das erste ORF Sport+-Livespiel der Saison im Sportpark Klagenfurt 3:2 (22:25, 25:21, 25:19, 23:25, 15:8) für sich. Durch den vierten Sieg kletterten die Wildcats auf Rang sechs, TI-volley ist Dritter vor dem punktegleichen Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post.

Topscorerinnen bei Klagenfurt waren Lucia Aichholzer (16), Ana Bajic (15) und Anja Trailovic (12). Auf Seite von TI-volley verbuchten Braedyn Tutton (18), Martyna Walter (17) und Myriam Robitaille (14) die meisten Punkte. Die Gastgeberinnen erzielten mehr Angriffspunkte (57:50) und Asse (9:6 bei 6:14 Servicefehlern). Die Fliesenlegerinnen aus Innsbruck waren am Block erfolgreicher (15:10) und begingen mehr Eigenfehler (34:27).

Wildcats-Kapitänin Daniela Katz: „Es war ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen, ich bin aber sehr stolz, dass wir am Ende gewinnen konnten. Wir müssen weiter um jeden Punkt kämpfen, die Teams sind heuer sehr ausgeglichen.“

Wildcats-Coach Helmut Voggenberger: „Im ersten Satz haben wir eine 22:17-Führung aus der Hand gegeben. Wenn uns das nicht passiert wäre, hätte es viel schneller gehen können. Bei uns schleichen sich leider immer wieder Fehler ein, die so nicht sein dürfen. Daran müssen wir arbeiten. Der Sieg hat uns aber wieder zurück in die Spur gebracht. Gratulation an mein Team.“

Umkämpftes 1:3 in Linz

Die Kelag Wildcats unterliegen in Linz nach einer sehr beherzten Leistung mit 1:3 (-25,-16,22,-19) und bleiben in der Tabelle weiterhin ohne Punktezuwachs. Nach acht gespielten Spielen halten die Wildkatzen weiterhin bei drei Siegen und acht Punkten.

„Schade um den ersten Durchgang. Da fehlte uns im Satzfinish der Wettkampfrhythmus und die Kaltschnäuzigkeit“ trauert Coach Voggenberger dem Satzverlust nach.

Im zweiten Durchgang sorgte eine Aufschlagserie von Linzlegionärin Spasojevic für die Vorentscheidung (19:10). Auch im dritten Satz starteten die Wildkatzen verhalten, holten diesen Durchgang aber nach 0:6 Rückstand noch mit 25:22. Auch im vierten Satz entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, der letztlich zugunsten der Heimischen endete.

So bleibt am Ende nur die Gewissheit, zwar keine Punkte, aber spielerische Sicherheit gewonnen zu haben. „Diesen Schwung wollen wir mitnehmen“ kommentiert Voggenberger das Resultat kurz und richtet den Blick in Richtung nächstem Spiel, das am Mittwoch, 2.12.2020 im Klagenfurter Sportpark gegen TI Volley Innsbruck vor laufenden Fernsehkameras in Szene gehen wird.

Wildkatzen zu Gast in Linz

Im ersten Spiel der Rückrunde treffen die Kelag Wildcats am 28.11.2020 um 16:00 auswärts auf Linz/Steg. Die Linzerinnen führen derzeit die Tabelle an und gehen als klarer Favorit in dieses Duell mit den Wildkatzen.

Trotz der eindeutigen Ausgangslage wollen die Kärntnerinnen auch in der Stahlstadt um den Sieg kämpfen. Dass die Oberösterreicherinnen angreifbar sind, stellte UVC Graz mit dem klaren 3:0 Sieg in Linz unter Beweis.

„Mit einer entschlosssenen Performance ist Linz schlagbar. Die Liga präsentiert sich heuer sehr ausgeglichen. Mit der entsprechenden Tagesform und Einstellung ist jeder angreifbar“ blickt Obmann Laibacher gespannt in Richtung Spieltag.

Ob dieser allerdings stattfindet, hängt vom vorabendlichen Coronatest ab. „Am Abend werden wir erfahren, ob wir morgen fahren“ so der Tenor in dieser außergewöhnlichen Situation. Trotz allem überwiegt im Lager der Wildcats die Freude, dass in der AVL weiter gespielt wird. “ Wir sehen als Privileg, dass wir spielen können! Dementsprechend wollen wir alles geben!“ verspricht auch Trainer Voggenberger.

0:3 in Salzburg

Das erste Spiel nach der Cornaunterbrechung beenden die Kelag Wildcats mit einer Auswärtsniederlage. Beim PSV Salzburg setzte es eine klare 0:3 (-20,-18,-21) Niederlage. Vor allem am Aufschlag und Block zeigten sich die Wildkatzen zu zahm.

Die Gäste aus Klagenfurt konnten in keinem Element überzeugen und mussten die Überlegenheit der Salzburgerinnen anerkennen. Die Statistik sprach dementsprechend für die Gastgeberinnen: 6:0 Asse, 42:39 Kills im Angriff, 5:3 Blockpunkte, 17:22 Eigenfehler ergeben einen verdienten Sieg für Salzburg.

Die Wildkatzen waren am Aufschlag leider zu harmlos: 10 Fehlern stand kein einziger Punkt entgegen, zu dem hatten die Salzburgerinnen auch in der Annahmequalität klar die Nase vorne. „Mit dieser Performance kann man kein Spiel gewinnen“ resumiert Trainer Voggenberger die Niederlage knapp.

Den Topscore holte sich an diesem Abend Ana Bajic (12) vor Nina Bajic (8) und Lucia Aichholzer (8).

Kelag Wildcats in den Startblöcken

Die Corona Saison hält die AVL Women League fest im Würgegriff. Spiele der ersten Liga sind unter Ausschluss der Öffentlichkeit erlaubt. Bedingung dafür sind negative Tests aller Teammitglieder maximal 48 Stunden vor Spielbeginn.

„Seit Beginn dieser Woche sind wir nahezu komplett“ berichtet Trainer Helmut Voggenberger vorbehaltlich erleichtert und hofft nach der zweiwöchentlichen Zwangspause am Samstag, 22.11.2020 in Salzburg-Rif mit seinen Wildkatzen wieder auf das Spielfeld zurückzukehren.

Hoffen deshalb, weil bereits am Donnerstag Abend mittels Schnelltests ermittelt wird, ob die Wildkatzen am Samstag nach Salzburg reisen werden. Schlägt ein Test positiv an, beginnt der Spießroutenlauf und die Pause von vorne….

„Wir bereiten uns auf ein schweres Auswärtsmatch vor. Salzburg ist sehr gut in die Saison gestartet und hat vier der ersten fünf Matches gewonnen. Auch sie mussten coronabedingt drei Wochenenden aussetzen“ blickt Voggenberger einem besonderen Spiel entgegen, bei dem viel davon abhängen wird, wer den Spielrhythmus schneller aufnehmen kann.

Bei diesem Duell treffen die besten Mittelblockerinnen der Liga aufeinander: Wildkatze Nina Bajic (22 Blockpunkte) bzw. das Duo Sernow/Hill (29). „Salzburg hat ein erfahrenes Team mit einem Altersschnitt von 25 Jahren und mit 7 Legionärinnen. Wir starten in Rif als Außenseiter“ untermauert auch Obmann Joe Laibacher und fügt schmunzelnd hinzu, „allerdings ein gefährlicher Außenseiter mit viel jugendlichem Elan!“

Wieder kein Spiel für die Wildkatzen

Corona hält das Wildkatzenrudel in Schach. Das für Samstag, 14.11.2020 geplante Heimspiel gegen die Erzbergmadln muss coronabedingt abgesagt werden. Drei Spielerinnen der Wildkatzen sind noch in Quarantäne, was laut Regulativ des Verbandes für eine Spielverschiebung ausreicht.

„Schade drum, vor den Vorfällen waren wir gut in Schuss. Wir werden natürlich so schnell wie möglich wieder in die Spur finden. Eine derartige Pause ist aber für den Spielrhythmus nicht förderlich“ findet Obmann Laibacher klare Worte für die derzeitige Situation.

Corona stoppt die Wildkatzen

Die 7. Runde der Deniz Bank AG Volley League Women steht unter keinem guten Stern. Von den fünf angesetzten Partien findet nur eine statt: VC Tirol empfängt am Samstag, 7.11.2020 die Damen von Sokol/Post.

Auch das Spiel zwischen Aufsteiger Bisamberg und den Kelag Wildcats fiel dem Coronavirus zum Opfer. Nicht weniger als fünf Spielerinnen der Klagenfurterinnen wiesen einen positiven Test auf oder sind in angeordneter Selbstisolation.

„Schade, wir haben gegen VC Tirol wieder in die Spur gefunden und über weite Strecken wirklich toll gespielt“ trauert auch Obmann Laibacher der überraschenden Unterbrechung nach. Wann die Wildkatzen wieder aufs Spielfeld zurückkehren hängt von den Bescheiden der örtlichen Behörden ab.

3:0 Sieg gegen VC Tirol

Mit einem klaren 3:0 (17,21,16) Erfolg über den VC Tirol schreiben die Kelag Wildcats nach zwei sieglosen Runden wieder voll an und halten damit Kontakt zu den Top 4 in der Tabelle.

Gleich zu Beginn machten die Wildkatzen klar, dass sie das Spiel gegen die Tirolerinnen mit einem vollen Erfolg beenden wollen. Mit klaren Vorteilen in der Annahme und im Angriff zogen die Heimischen auf und davon und sicherten sich den ersten Durchgang klar mit 25:17.

Eine Umstellung auf Seiten der Tirolerinnen ließ kurz Hoffnung auf Seiten der Gäste aufkeimen, doch die Klagenfurterinnen holten auch den zweiten Durchgang nach einem zwischenzeitlichen Rückstand sicher mit 25:21. Stark dabei der Auftritt von Rückkehrerin Linda Striek, die in dieser Phase wichtige Impulse setzte.

Mit dieser Führung war der Widerstand der Innsbruckerinnen gebrochen und die Wildkatzen holten mit 25:16 auch den dritten Satz eindeutig. Eine starke Performance lieferten dabei die beiden Topscorer auf Seiten der Kärntnerinnen: Lucia Aichholzer scorte 18 mal, Ana Bajic war 11 mal erfolgreich.

Auch die Statistik sprach in fast allen Bereichen klar für die Wildcats: 43:30 Angriffspunkte, 4:1 Asse und 12:4 Blockpunkte waren für das klare Ergebnis verantwortlich. Lediglich in den Eigenfehlern lagen die Gäste mit 16:19 voran.

Wildcats wollen siegen

In der 6. Runde der AVL Women treffen die Kelag Wildcats zuhause auf den VC Tirol. Für die Klagenfurterinnen geht es darum, in der Tabelle wieder anzuschreiben und den Anschluss zu den Top 4 nicht zur Gänze zu verlieren.

Das bisherige Saisonprogramm der Wildkatzen hatte es in sich. In den bisherigen Spielen blieben die Kärntnerinnen gegen die Top 3 der letzten Saison ohne Punkte, holten hingegen wichtige Punkte in Innsbruck und zuhause gegen Hartberg. „Jetzt wollen wir zuhause wieder Punkte holen“ so der Grundtenor im Lager der Wildkatzen.

Der VC Tirol ist hingegen ungewöhnlich holprig in die Saison gestartet. Lediglich ein 3:2 Sieg in Hartberg steht bis dato zu Buche. Die Tirolerinnen verfügen aber über gefährliche Waffen: eine davon ist Natasha Calkins, die mit 72 Punkten derzeit zweitbeste Scorerin der Liga.

„Wir werden sicherlich wieder alle Kampfkraft in die Waagschale werfen!“ verspricht Libera Monika Bauer, die zuletzt gegen SVS stark aufzeigte. Außerdem ist Linda Striek nach ihrem Verkehrsunfall wieder voll einsatzfähig. Sie soll dem Blockspiel der Wildkatzen weitere Stabilität geben.

Toller Fight blieb unbelohnt

Die Kelag Wildcats verlieren in der 5. Runde der AVL Women gegen Sokol/Post mit 1:3 (-18,23,-19,-23).

„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir waren leider im Angriff zu harmlos. Im Block und in Präsenz am Feld darf man den Damen heute keinen Vorwurf machen, das hat gepasst“ resumiert Obmann Laibacher das Spiel knapp, kritisiert allerdings die fehlende Aufschlagdisziplin (12 direkte Fehler!).

Die Statistik spricht auch klar für die Damen aus Niederösterreich: 9:4 Asse, 45:40 Angriffspunkte, 16:11 Blockpunkte. Lediglich bei en unerzwungenen Eigenfehlern waren die Heimischen besser: 28:30 „unforced errors“ zeugen von einem zerfahrenen Spiel.

„Schade um den vierten Satz, in dem wir bei 19:17 eine klare Punktchance ungenutzt verstreichen ließen und Sokol damit zurück ins Match brachten“ trauert Trainer Helmut Voggenberger Zählbarem für die Tabelle nach. Die Einstellung und Kampfgeist der Wildkatzen hätten sich an diesem Abend einen Punkt verdient.

Die beste Wildkatze an diesem Abend war zweifelsohne Libera Monika Bauer, die sowohl in der Annahme mit 70% positiven Versuchen als auch in der Abwehr eine tolle Performance aufs Parkett legte.