Klarer Heimsieg gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats setzen sich in der dritten Runde der AVL Women zuhause gegen TSV Hartberg klar mit 3:0 (22,19,18) durch und schließen damit zu den Top 4 in der Tabelle auf.

Nina Bajic scorte 16 Punkte und war damit maßgeblich am Erfolg der Heimischen beteiligt. Sehr erfreulich auch die Performance von Magda Rabitsch, die für Lucia Aichholzer in die Stammmannschaft aufrückte und mit 11 Punkten ein klares Ausrufezeichen setzte.

„Wir haben das Spiel klar dominiert. Kompliment an Hartberg, das uns mit einer starken Defensivleistung alles abverlangte“ resumierte ein zufriedener Trainer Voggenberger die wichtigen Punkte für die Tabelle.

Zu einem Kurzeinsatz kam auch Neuzugang Anita Oppenauer, die nach einer Trainingswoche noch etwas Zeit braucht. Stark auch die Leistung von Anja Trailovis, die 9 Punkte zum Erfolg der Wildkatzen beitrug.

„Wir sind sehr ausgeglichen besetzt. Diese Qualität kann in der heurogen Saison sehr wichtig sein“ urteilt ein zufriedener Obmann Laibacher.

Wildcats mit Neuzugang gegen Hartberg

Das Wildkatzenrudel hat Zuwachs bekommen. Die 24jährigen Anita Oppenauer verstärkt ab sofort den Block der Kelag Wildcats. Am Samstag, 10.10.2020 um 19:00 in der SH Lerchenfeld fordert sie gemeinsam mit ihren neuen Teammitgliedern den TSV Hartberg.

Die 185cm große Mittelblockerin ist durch den Kontakt von Libera Moni Bauer zu den Wildcats gestoßen. „Einen Tag nach dem Unfall von Linda Striek tauchte Anita bei uns im Training auf“ zeigt sich auch Trainer Voggenberger ob des Zufalls glücklich. Der Kader der Wildkatzen ist ja ausgerechnet auf der Mitteposition dünn bestückt.

Nach einer kurzen Probezeit gaben Verein und Spielerin grünes Licht für ein Engagement und nach diversen Checks streift die ehemalige Nationalspielerin schon am Wochenende gegen TSV Hartberg erstmals das Trikot der Wildkatzen über.

Der TSV Hartberg ist von der Papierform zwar klarer Außenseiter. Das junge Kollektiv aus der Oststeiermark wird seit diesem Wochenende aber von einem internationalen Duo angeführt: US Amerianerin Carina Hoff und Slowakin Jana Simanicova werden das Spiel der Hartbergerinnen neu ordnen und dementsprechend gefährlicher machen.

„Wir wollen zu Hause gewinnen und uns in der Tabelle nach oben orientieren“ gibt auch Kapitänin Daniela Katz die Marschrichtung vor. Linda Striek ist nach ihrem Unfall noch nicht einsatzfähig, Lucia Aichholzer ist krankheitsbedingt fraglich. „Durch die Verpflichtung von Anita haben wir genug Kadertiefe, um diese Ausfälle zu kompensieren“ blickt auch Obmann Laibacher gespannt in Richtung Spieltag.

Siege sind die beste Medizin

Die Kelag Wildcats gewinnen bei TI Volley nach einem spannenden Fight mit 3:2 (-22,16,17,-22,12). Mit diesem Sieg holen die Wildkatzen die ersten Punkte für die Tabelle.

Mit einem klassischen Fehlstart und einem 4:11 Rückstand starteten die Klagenfurterinnen denkbar schlecht in die Begegnung gegen TI Volley, die voller Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg in Graz klar das Spielgeschehen diktierten. Erst die Hereinnahme von Manuela Rabitsch, die in der Folge zum Matchwinner avancierte, vermochte das Spielgeschehen zu drehen. Zu spät, die Wildkatzen konnten den Rückstand nur noch minimieren, mussten sich aber mit 22.25 geschlagen geben.

Im zweiten Durchgang wandte sich das Blatt und die Gäste zogen auf und davon. Vor allem mit den Aufschlägen von Nada Fanic, die für die verunfallte Linda Striek eine tolle Partie lieferte, hatten die Heimischen ihre liebe Not. Ein klares 25:16 brachte den Satzausgleich.

Am Spielverlauf änderte sich im 3. Satz wenig. Die Wildkatzen verteidigten ausgezeichnet und zeigten auch in der Offensive ihre Krallen. Mit einem klaren 25:17 holten die Klagenfurterinnen auch diesen Durchgang.

Auch im vierten Satz sahen sich die Gäste stets in Front, ehe leichte Eigenfehler den Spielverlauf auf den Kopf stellte und TI Volley zum Satzausgleich trug (22:25).

Ein beeindruckender Zwischenspurt im Tiebreak von 6:8 auf 11:8 brachte die Entscheidung zugunsten der Kärntnerinnen. Ein erfolgreicher Block von Topscorerin Nina Bajic (16 Punkte) entscheid die Partie letztlich zugunsten der Wildkatzen.

Scorer: Nina Bajic 16, Manu Rabitsch 14, Ana Bajic 14, Lucia Aichholzer 13, Nada Fanic 8

Auf Beutezug in Innsbruck

Die Kelag Wildcats treffen in der zweiten Runde der Denizbank AG Volley League Women auswärts auf die TI Volley. Die Innsbruckerinnen überraschten zum Auftakt den UVC Graz und siegten in einem heißen Fight 3:2

„Die erste Runde ist eine Momentaufnahme. Keines der Teams konnte eine konstante Leistung abrufen. Das wird erst im Verlauf der Meisterschaft besser“ resumiert Trainer Voggenberger die Spiele der erste Runde in der AVL. Seine Wildkatzen ließen ja mit dem Gewinn des ersten Satzes gegen Meister Linz/Steg aufhorchen. „Wir konnten aber leider nicht die gezeigten Trainings(spiel)leistungen im ersten Meisterschaftsspiel umsetzen“ ergab eine erste Analyse. An den Mankos des ersten Spieltags wurde gearbeitet, vor allem die Abstimmung zwischen den Zuspielerinnen und den Angreiferinnen stand im Mittelpunkt des Trainingsprozesses.

In Innsbruck stehen die Wildkatzen gegen TI vor einer schwierigen, aber dennoch vermeintlich leichteren Aufgabe als zum Auftakt gegen Linz. Von beiden Seiten wird ein heißer Kampf erwartet, beide Teams spielen auf Sieg. Viel wird dabei von der individuellen Klasse der Topscorerinnen abhängen. Martyna Walter (TI) scorte zum Auftakt in Graz 28 Mal, die vermeintlichen Topscorer der Wildkatzen (außer Nina Bajic, Anm.) hielten sich beim Auftakt noch bedeckt. „Wir wollen in Innsbruck siegen!“ tönt es aus dem Lager der Wildkatzen, die gegen die TI 5x en suite gewonnen haben.

1:3 zum Auftakt

Die Kelag Wildcats mussten zum Auftakt der AVL Women gegen Meister Linz/Steg eine 1:3 (24,-22,-8,-17) Niederlage hinnehmen. Nach zwei ausgeglichenen Sätzen fanden die Heimischen keine Mittel, um sich gegen die Stahlstädterinnen durchzusetzen und unterlagen letztlich klar.

Die Statistik spricht eine klare Sprache: 2:9 Servicepunkte, 43:53 Kills im Angriff, 7:12 Blockpunkte. Die Wildkatzen sahen sich in allen Teilbereichen klar im Hintertreffen und ließen Linz alle drei Punkte für die Tabelle aus Klagenfurt entführen.

Nach dem tollen ersten Satz (26:24, Anm.) schlichen sich im Spiel der Wildkatzen Abstimmungsprobleme und Konfusion ein. Linz nützte diese Situationen eiskalt aus und schaffte den Satzausgleich (25:22). Über den dritten Satz breiten wir den Mantel des Schweigens: nach 7 (!) unerzwungenen Eigenfehlern zu Satzbeginn ergaben sich die Wildkatzen bald ihrem Schicksal und gingen mit 8:25 unter. Im vierten Durchgang keimte bei 10:11 noch einmal kurz Hoffnung auf einen Entscheidungssatz auf, doch die Angriffsperformance der Leistungsträger ließ nicht mehr zu als ein 17:25.

„Die Abstimmung zwischen Zuspiel und Außenangriff hat heute nicht wie gewohnt geklappt. Daran gilt es zu arbeiten“ resumiert Trainer Voggenberger das Spiel knapp. Der Blick auf die Matchdetails spricht Bände: Maros und Spasojevic scorten für Linz 38 Punkte, Bajic Ana und Lucia Aichholzer für die Wildkatzen 13. Das gilt es zu korrigieren!

Scorer: Nina Bajic 17, Linda Striek 8, Lucia Aichholzer 7, Ana Bajic 6, Magda Rabitsch und Dani Katz je 4, Nada Fanic und Anja Trailovic je 3

Vorhang auf zur AVL!

Die Kelag Wildcats bitten am Samstag, 26.9.2020 zum Auftakt der Saison 2020/21 zum Heimspieldoppel in die SH Lerchenfeld! Nach dem Ligaabbruch im Frühjahr brennen die Wildkatzen auf das erste Bewerbsspiel seit mehr als sechs Monaten.

Den Anfang machen um 16:00 die Jungkatzen rund um Coach Maja Präprost, die sich nach der erfolgreichen abgelaufenen Saison heuer neu formieren müssen. „Nach den Abgängen von Tatjana Rajic (Karriereende) und Linda Striek (1. Mannschaft) müssen wir uns neu finden“ umreisst die Trainerin die derzeitige Situation. Mit Nici Jernej und Amelie Lippitsch stoßen zwei Perspektivspielerinnen von den Wörtherseelöwen zum Wildkatzenrudel. „Wir wollen auf alle Fälle die Klasse erhalten und die Mädchen sollen sich individuell weiterentwickeln“, so das klare Ziel für die 2. Mannschaft.

Ab 19:00 wartet dann der größte Brocken der Liga auf die Wildkatzen der AVL: mit Linz gastiert der Cupsieger 2020 in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle. 72 (!) Zuseher sind zum Spiel gegen das Topteam der Liga zugelassen, Registrierungspflicht und Mund-Nasen-Schutz werden sicher zum ständigen Begleiter in der heurigen Saison. „Sportlich sind wir gut vorbereitet, der erste Sieg auf gesundheitlicher Linie ist auch schon eingefahren: alle Kaderspielerinnen der Wildcats haben den CPR Test negativ abgelegt und können am Samstag auflaufen“ so ein erleichterter Obmann Laibacher vor dem Saisonauftakt.

Die Steelvolleys gehen morgen sicher als Favorit in die Begegnung. Die von Niki Maros angeführten Linzerinnen treten in Klagenfurt mit fünf Nationalspielerinnen und zwei Internationalen an. Die Wildkatzen freuen sich auf die Begegnung mit den Oberösterreicherinnen. „Das wird eine richtige Standortbestimmung für uns“ kommentiert auch die wiedergenesene Kapitänin Daniela Katz. Neu im Team der Wildkatzen ist die Griechin Chara „Rouli“ Papadopoulou, ansonsten ist das Team der Kärntnerinnen fast unverändert geblieben.

Nach der erfolgreichen Vorbereitungsetappe mit 4 Siegen en suite stimmt auch die Stimmung im Team der Wildkatzen. „Wir werden uns zuhause teuer verkaufen und auf Sieg spielen! Linz ist sicherlich stark, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken“ blickt Trainer Helmut Voggenberger dem morgigen Duell hoffnungsvoll entgegen.

Erste Tests erfolgreich absolviert

Die vierte Woche der Vorbereitung auf die AVL Women ist vorbei. Die ersten beiden Testspiele unter COVID Präventivmaßnahmen haben die Kelag Wildcats siegreich absolviert. Die beiden slowenischen Erstligisten Logatec (3:0, 2:0) und Grosuplje (3:1, 0:1) wurde jeweils deutlich in die Schranken gewiesen.

Das erste Spiel seit dem Coronalockdown am 13. März 2020 stand ganz klar im Zeichen der Wildkatzen. Gegen OK Logatec ließen sie Wildkatzen in allen 5 gespielten Sätzen nie Zweifel über den Ausgang aufkommen und dominierten das Spielgeschehen ganz klar. Vor allem am Aufschlag und im Angriff war die Überlegenheit deutlich. Den Topscore holten sich in diesem Spiel Ana Bajic und Lucia Aichholzer mit je 15 Punkten.

Das zweite Spiel gegen Flip Flop Grosuplje war auf deutlich höherem Niveau. Die Kelag Wildcats konnten sich gegen die starken Sloweninnen aber dennoch behaupten und siegten verdient mit 3:1. Den abschließenden Trainingssatz holten sich die Gäste mit 16:14. Topscorerinnen waren in diesem Spiel die beiden Mittespielerinnen Linda Striek und Nina Bajic mit je 13 Punkten.

Alle Kaderspielerinnen konnten erfolgreich eingesetzt werden. „Wir sind als Kollektiv gewachsen und sind auf fast allen Positionen doppelt besetzt und gut aufgestellt“ resumiert Trainer Voggenberger die ersten sportlichen Tests optimistisch.

Time to say goodbye

Das Team der Kelag Wildcats steckt voll in der Vorbereitung zur neuen Saison. Bevor wir das neue Team aber detailliert vorstellen, wollen wir vier Damen vor den Vorhang holen, die nach der Coronaunterbrechung nicht mehr im Dress der Wildkatzen auf Beutezug gehen werden.

Mit Anna Pajer hat sich ein sehr verlässliches Teammitglied entschlossen, ihre Volleyballschuhe an den Nagel zu hängen. Die 21jährige Grafensteinerin wechselte mit 14 Jahren in die Landeshauptstadt und gewann im Nachwuchs alle erdenklichen Titel: 3 Österreichische Meistertitel in der Klasse U19 en suite und das Finale 2018 in der allgemeinen Klasse sind neben zahlreicher Juniorennationalteameinsätze die Highlights in Annas junger Karriere. Sie wird sich nunmehr mehr ihrem Studium widmen und dem Volleyballsport nicht mehr alles unterordnen. Ein besonderes Schmankerl war sicherlich ihre Nominierung zur Leitfigur für die Werbekampagne des Paninistickeralbum des Kärntner Sports!

Maria Obernosterer kehrt dem Leistungsvolleyball den Rücken und möchte sich vermehrt ihrer Familie und der beruflichen Weiterbildung widmen. „Volleyball hat in dem geforderten Ausmaß keinen Platz mehr“ sagt die dreifache Mutter zu ihrer Entscheidung.

Mit Lena Stockhammer verlieren die Wildkatzen ihre Zuspielerin. Nach bestandener Matura bekam die 19jährige Klagenfurterin ein Vollstipendium an der Universität von Florida angeboten. Trotz aller Coronaunsicherheiten trat Lena das Abenteuer an und trainiert seit nunmehr einem Monat im neuen Umfeld „Für mich geht ein Traum in Erfüllung!“ kommentiert die mehrfache Juniorenteamspielerin ihren Schritt über den großen Teich.

Jaelyn Keene ist keine Wildkatze mehr. Die Amerikanische Waffe und Topscorerin der Wildkatzen schlug eine Vertragsverlängerung aus und wird künftig in Finnland auf Punktejagd gehen. „Wir wünschen Jae eine erfolgreiche Zukunft. Sie war in allen Belangen top!“ trauert auch Obmann Joe Laibacher der charismatischen Ausnahmespielerin nach.

Im Namen der Kelag Wildcats wünschen wir allen 4 Akteurinnen viel Erfolg und hoffen, dass die Zeit im Dress der Wildcats in guter Erinnerung bleibt und dass ihr für eure Zeit danach positive Impulse mitnehmen könnt!

Saisonstart der Wildcats

Der Saisonauftakt 2020 wird wohl in Erinnerung bleiben! Die erste gemeinsame Zusammenkunft für 12 Kaderspielerinnen war der COVID 19 Test, auf dessen Auswertung jetzt bis morgen Dienstag, 18. 08. 2020 gewartet wird, ehe grünes Licht zur Vorbereitung gegeben werden kann.

Am Plan stehen dann neben Balleinheiten in der Halle auch solche im Freien sowie Krafttrainingseinheiten im Olympiazentrum Klagenfurt. Im ersten Vorbereitungsblock (bis 13. September) werden die Wildkatzen in 10 wöchentlichen Einheiten am Teamgefüge feilen. Der Saisonauftakt soll am Samstag, 26. September 2020 zuhause in der SH Lerchenfeld gegen Branchenprimus ASKÖ Linz/Steg stattfinden.

Meistertitel für Rabitsch/Trailovic

Magdalena Rabitsch und Anja Trailovic sicherten sich ohne Niederlage Gold in der U19 Meisterschaft! Die beiden Wildkatzen, die unter der Flagge der Speedvolleys Grafenstein am Strand auf Goldjagd gehen, gaben in der Alterklasse U19 ganz klar das Tempo an und sicherten sich mit einem klaren 2:0 (12,17) im Finale gegen Vassilakopoulos/Hohenauer den Österreichischen Meistertitel.

Die beiden Wildkatzen wurden in der Coronazeit sowohl vom ÖVV als auch vom VLZ Kärtnen optimal unterstützt und wurden in einen kräftezehrenden Turnier für alle Mühen mit Gold belohnt. Bronze sicherte sich das Team Bruckner/Schuller vor den Schwestern Hinteregger aus Vorarlberg.

Neben den Titelträgern zeigten auch die übrigen VLZ Wildkatzen ansprechende Leistungen. Manuela Rabitsch wurde mit ihrer Salzburger Partnerin Johanna Posch 5., Youngster Nici Holzinger erreichte mit ihrer Grazer Partnerin Maja Nöhrer Rang 7. Ebenfalls erfolgreich Linda Striek und Laura Rieger, die sich mit Rang 13 ebenfalls stark präsentierten. Pascale Nagele landete mit ihrer Partnerin Lea Gober ohne Sieg auf Rang 17.