Vizemeister zu Gast

Die 16. Runde der AVL bringt Spannung pur. In nahezu allen Tabellenregionen gibt’s spannende Positionskämpfe im Hinblick auf den Playoffstart. Auch die Kelag Wildcats sind in einen solchen verwickelt, wollen sie doch als Nummer 4 ins Playoff.

Wenn am Samstag, den 25.01.2020 um 19:00 in der SH Lerchenfeld Vizemeister Prinz Brunnenbau Volleys gastiert, geht es für beide Teams um alles. Die Oberösterreicherinnen sind nach einem mehr als durchwachsenen Saisonverlauf hinter den Erwartungen geblieben, wollen aber in Klagenfurt ihre wohl letzte Chance auf einen Playoffplatz wahren. „Die Prinzessinnen werden alles auf eine Karte setzen und nach dem Sieg vom Samstag motiviert in die Partie starten“ warnt Trainer Voggenberger vor den Gästen, deren Kaderliste immerhin 5 Internationale aufweist.

Die Kelag Wildcats wollen andererseits einen Riesenschritt in Richtung Top 4 machen. Dafür sind drei Punkte für die Tabelle notwendig. „Wir haben in Trofaiach einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wenn du selbst kaum Fehler begehst (11 in drei Sätzen, Anm.) und mit deinem Spiel Druck machst, schaffst du einen Qualitätssprung“ resumiert Voggenberger den Verlauf der letzten Wochen. Diesen Qualitätssprung zusammen mit Spaß wollen die Wildkatzen am Samstag aufs Parkett bringen.

Im Vorspiel um 16:30 rittern die Jungkatzen in der 2. Bundesliga um die Tabellenführung. In einem heißen Kärntner Derby empfangen die Mädchen um Tatjana Rajic den derzeitigen Leader der Volley Eagles Villach.

U20 holt Landesmeistertitel

Die Kelag Wildcats werden in der Kategorie U20 ihrer Favoritenrolle gerecht und holen sich im Klagenfurter Sportpark ohne Satzverlust den Landemeistertitel. Damit vertreten die Wildkatzen Kärntens Farben bei den diesjährigen Staatsmeisterschaften, die am 7./8. März in Graz über die Bühne gehen.

Die Wildkatzen rund um Kapitänin Lena Stockhammer bestachen durch die ausgeglichenste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld. In der Vorrunde und im Halbfinale wurden alle Spielerinnen erfolgreich eingesetzt. Im Endspiel drückten dann vor allem Anja Trailovic, Magda Rabitsch und Linda Striek dem Spiel ihren Stempel auf. In einem umkämpften und phasenweise hochklassigen Spiel setzten sich letztlich die Wildkatzen doch deutlich mit 2:0 (18,19) durch.

„Wir sind breit aufgestellt“ konstatiert auch Obmann Laibacher nach Gewinn der Goldmedaille und der damit verbundenen Qualifikation für die Bundesmeisterschaften. Gerade im Hinblick auf ein kräfteraubendes Turnier wie die Staatsmeisterschaften ist das kein Nachteil. „Wir wollen auch auf nationaler Ebene eine Medaille holen“ gibt Trainer Voggenberger die Marschrichtung vor.

3:0 Sieg in Trofaiach

Die Kelag Wildcats sicherten sich den ersten Sieg im neuen Jahr. In einer einseitigen Partie holten sich die Wildkatzen dank eines 3:0 (14,16,12) Sieges bei den Erzbergmadeln drei wichtige Punkte für die Tabelle.

Die Klagenfurterinnen dominierten das Spielgeschehen über die gesamte Spieldauer. Vor allem Jaelyn Keene war an diesem Abend kaum zu stoppen uns holte sich mit 17 Punkten den Topscore. Stark auch die Annahmeformation, die mit 52% positiver Annahmen ein klares Rufzeichen setzte.

„Wir haben das Spiel mit starken Aufschlägen dominiert. Zudem war die Stimmung am Court richtungsweisend“ fasst Coach Voggenberger das Spiel knapp zusammen. Mit diesem Sieg sind die Wildkatzen wieder zurück im Kampf um Platz 4.

Bereits nächstes Wochenende wollen die Wildcats zuhause (25.1.2020, 19:00, SH Lerchenfeld) gegen Perg nachlegen und mit einem Sieg vor eigenem Publikum die Weichen in Richtung Top 4 stellen.

Wildcats heiß auf ersten Sieg

Die lange Weihnachtspause hat die Kelag Wildcats offensichtlich etwas außer Tritt gebracht. Die beiden Auftaktpartien im neuen Kalenderjahr gingen beide verloren, für die Tabelle gabs lediglich gegen VC Tirol Zählbares (1 Punkt bei der 2:3 Niederlage, Anm.).

„Wir haben gegen den VC Tirol sehr fehleranfällig agiert und durch fehlende taktische Disziplin den Sieg leichtfertig vergeben“ ist das Spiel gegen die Tirolerinnen abgehakt und diese Erkenntnis in neue Trainingswoche mit eingeflossen. Mit der Rückkehr von Lucia Aichholzer kehrt zudem neuer Elan in das Team rund um Neokapitänin Ana Bajic. Die Angreiferin hat dieses Amt interimistisch von der rekonvaleszenten Zuspielerin Dani Katz übernommen. Diese ist nach der gut verlaufenen Bandscheibenoperation bereits auf dem Weg der Besserung und startet diese Woche in das Projekt „Come back stronger“.

In der 15. Runde der AVL treffen die Damen aus der Lindwurmstadt am Samstag, 18.1.2020 um 19:00 auswärts auf die Erzbergmadln. „Die Aufgabe in Trofaiach wird schwer, sind die Steirerinnen zuhause doch hoch einzuschätzen“ warnt Trainer Voggenberger davor, das Spiel als Selbstläufer zu sehen. Die Kärntnerinnen starten aber als klarer Favorit in diese Begegnung und wollen aus Trofaiach alle drei Punkte entführen.

Angeführt wird das Heimteam von Julia Mitter, die in der Scorerliste in den Top 5 liegt. Ein Wiedersehen gibt es in Trofaiach auch mit Ex Wildkatze Carina Goldberger, die seit dieser Saison das Trikot der Obersteirerinnen trägt.

2:3 Niederlage gegen VC Tirol

Die Kelag Wildcats verlieren auch das zweite Spiel im neuen Jahr: gegen den VC Tirol müssen sich die Wildkatzen nach 2stündigem Kampf letztlich 2:3 (-22,15,-19,22,-10) geschlagen geben. Damit bleiben die Klagenfurterinnen auf dem fünften Tabelleplatz, der VC Tirol ist vierter.

Das Spiel der Kärntnerinnen glich einer Fahrt auf der Achterbahn. Tollen Aktionen folgten stümperhafte Fehler und so konnten die Heimischen nie konsequenten Druck auf die Tirolerinnen ausüben. „Wir haben uns heute selbst das Leben schwer gemacht: immer dann, wenn die Gäste zu Fehlern gezwungen haben, brachten wir sie mit unerzwungenen Eigenfehlern wieder zurück!“ resumiert Trainer Voggenberger das Spielgeschehen.

Unterstrichen wird seine Aussage von der Statistik: 20 direkte Angriffsfehler und 14 Aufschlagfehler – also 1,5 Sätze!! – gingen als Gastgeschenk nach Tirol, die sich mit einem Zweipunktesieg bedankten. Positiv zu erwähnen waren die Leistungen von Magdalena Rabitsch und Julia Bier (64% positive Annahmen).

Heimspielauftakt im neuen Jahr

Die Kelag Wildcats treffen am Sonntag, 12.01.2020 um 16:00 im Rahmen der 14. Runde der AVL zu Hause auf den VC Tirol. In dieser Begegnung gegen die starken Innsbruckerinnen geht es für die Wildkatzen darum, den 4. Platz in der Tabelle zurückzuerobern.

Nach dem missglückten Jahresauftakt (1:3 Niederlage, Anm.) in Graz wollen die Klagenfurterinnen wieder auf die Siegesstraße zurückkehren. Trotz der Ausfälle von Lucia Aichholzer (Bänderverletzung) und Kapitänin Daniela Katz (Bandscheibenprobleme) sind die Kärntnerinnen guter Dinge, gegen VC Tirol Punkte für die Tabelle zu holen.

Für die Wildkatzen gilt es, die Aktivposten der Tirolerinnen Lemay, Tuntland und Calvo in Schach zu halten. Ein Wiedersehen gibt es zu dem mit Ex Wildkatze Weeda Krassnig, die sich in Tirol zur Stammzuspielerin entwickelt hat.

Auf Seiten der Heimischen baut man vor allem auf den Heimvorteil. „In unserer Halle sind wir deutlich stärker als auswärts! Mit starken Aufschlägen soll auch die Blockstärke zurückkehren“ unterstreicht Obmann Laibacher die Qualitäten seiner Damen.

Enttäuschende Performance zum Jahresausklang

Die Kelag Wildcats unterliegen in der 12. Runde der AVL zu Hause gegen SVS Sokol/Post mit 1:3 (-17,-23,22,-18) und verlieren damit den Anschluss an die Tabellenspitze.

Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post bleibt mit diesem Sieg Graz auf den Fersen. Dank des Erfolgs bei den viertplatzierten Kelag Wildcats Klagenfurt gehen Liga-Topscorerin Sonja Katz und Co. auf Tuchfühlung zum Spitzenduo in die Weihnachtspause. Die Damen aus der Lindwurmstadt haben hingegen den Anschluss an die Top-3 endgültig verloren. Sie liegen bereits zehn Punkte hinter Sokol/Post.

„Es war ein verkorkstes Spiel, wir sind schlecht gestartet, hatten in der Annahme Probleme. Beide Teams begingen viele Eigenfehler, aber Sokol/Post war im ersten Satz einfach cleverer. Danach war es ein Duell auf Augenhöhe. Leider hat sich Anfang des vierten Durchgangs Lucia Aichholzer verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen. Das war ein Dämpfer, von dem sich unsere Spielerinnen nicht mehr erholt haben“, analysierte Wildcats-Obmann Josef Laibacher.

Topscorerinnen in Klagenfurt waren Nikolina Bajic (16) und Ana Bajic (13) bzw. Sonja Katz (28)  und Diana Mitrengova (14). Matchstats: Angriffspunkte 41:50, Asse 4:9, Blockpunkte 9:12 und Eigenfehler 26:29.

Linz hatte längeren Atem

Die Siegesserie der Kelag Wildcats ist gerissen. Mit einem letztlich klaren 0:3 (17,19,15) müssen die Wildkatzen die Klasse von Linz anerkennen und erleiden damit die erste Niederlage seit 21. Oktober 2019.

Die Gäste aus Kärnten starteten verheißungsvoll in diesen Schlager und führten schnell mit 8:5. Eine Aufschlagserie der Linzerinnen zu Mitte des ersten Durchgangs brachte die Entscheidung zugunsten des Meisters: 25:17.

Auch im zweiten Heat hielten die Wildkatzen das Spiel lange offen (19:20), ehe Linz im Satzfinish mit tollen Blocks die Entscheidung schaffte:25:19

Im dritten Satz setzte sich Linz schnell ab und steuerte einem ungefährdeten 3:0 Erfolg entgegen. Auch die Statistik spricht eine deutliche Sprache zugunsten der Steelgirls: 36:28 Kills im Angriff, 6:1 Asse und 15:2 Blocks. Lediglich bei den Eigenfehlern hatten die Gäste knapp mit 18:20 die Nase vorne.

„Wir konnten mit dem Spieltempo von Linz nicht über die gesamte Spieldauer mithalten. Vor allem in Block- Defense war der Unterschied eklatant“ resumiert Trainer Voggenberger das Spiel knapp.

Der Blick der Wildkatzen ist aber schon nach vorne gerichtet. Zum Jahresabschluss kommen die Damen von Sokol am 14.12.2019 in die SH Lerchenfeld. „Wir wollen das Kalenderjahr mit einem Sieg beenden!“ hofft auch Obmann Laibacher auf ein vorweihnachtliches Geschenk.

Gipfeltreffen in Linz

Die Kelag Wildcats treffen in der 11. Runde der AVL am Samstag, 7.12.2019 um 18:30 auswärts auf Meister Linz. Die Linzerinnen sind seit über einem Jahr in Österreich unbesiegt und gehen als haushohe Favoriten in das Duell gegen die Wildkatzen. Die wiederum können auch auf eine stolze Siegesserie (6!) zurückblicken und kommen als gefährliche Außenseiter nach Linz Urfahr.

Das erste Duell in dieser Saison ging glatt mit 3:0 (16,21,16) an die Steelgirls. Lediglich im zweiten Durchgang wankten die Meisterinnen kurz, als die Wildatzen in einem Spurt auf 11:4 davonzogen. „Da haben wir gezeigt, was in unserem Team steckt“ erinnert sich auch Obmann Joe Laibacher an die starke Phase der Klagenfurterinnen, denen damals allerdings der Mut zum Risiko fehlte, um den Satz zu holen. „Zwei Monate später haben wir einen deutlichen Qualitätssprung gemacht. Zum einen haben wir begonnen zu siegen, zum anderen haben wir mit Lucia Aichholzer in der Diagonale eine der besten Österreichs!“ blickt auch Trainer Voggenberger dem Schlager in Linz gespannt entgegen.

Linz ist im Angriff klar die Nummer 1 in der AVL: mit Nicole Lott und Nikolina Maros verfügen die Stahlstädterinnen über zwei Spielerinnen, die aus dem kompakten Kollektiv herausragen und unter den Topscorern der Liga zu finden sind. Auf der Gegenseite bestechen vor allem die Mittelblockerinnen der Wildkatzen mit überragenden Auftritten: Nina Bajic und Jaelyn Keene wollen auch in Linz zuschlagen. „Wir wollen auch in Linz anschreiben. Wir werden fokussiert in die Partie gehen und auf Sieg spielen!“ gibt sich auch Liber Julia Bier kämpferisch.

In Innsbruck um 6. Streich in Folge

Die Kelag Wildcats treffen im ersten Spiel der Rückrunde am Samstag, 30.11.2019 um 16:30 auswärts auf Aufsteiger TI Esssecafe Innsbruck. Die Wildkatzen fahren mit dem klaren Ziel nach Tirol, ihre eindrucksvolle Siegesserie zu verlängern und auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu bleiben.

Im ersten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams gaben die Wildkatzen ganz klar den Ton an und siegten in gut einer Stunde sicher mit 3:0. Seit dieser Begegnung ist allerdings viel passiert, die Innsbruckerinnen ließen mit drei Siegen und achtbaren Ergebnissen aufhorchen. „Seit unserem ersten Spiel haben sich die TI Damen auf einer Schlüsselposition verstärkt. Ich rechne mit einer schwierigen Partie, zumal TI in ihrer Heimhalle sehr gut aufschlägt“ schätzt Trainer Voggenberger die Situation ab.

Die Wildkatzen werden zwar als Favorit gehandelt, ein Selbstläufer wird es aber keinesfalls. „Wir müssen uns ordentlich ins Zeug legen und gegen die TI die Krallen ausfahren!“ meint auch Obmann Joe Laibacher, der mit seinen Damen auf einen äußerst erfolgreichen November zurückblicken darf: ein Erfolg in Innsbruck wäre die Schaumkrone und eine tolle Vorbereitung für den Schlager in Linz am 7. Dezember!