Cuphit gegen Linz

Die Kelag Wildcats fiebern dem ersten Highlight dieser Saison entgegen. Am kommenden Wochenende steht im Grazer Sportpark das Cup Finalturnier auf dem Programm und die Klagenfurterinnen werden dieses Event am Samstag, 29.2.2020 um 14:00 mit dem Halbfinalhit gegen Linz/Steg eröffnen.

Linz geht als Titelverteidiger als klarer Favorit in dieses Semifinale. In den Reihen der Steelgirls stehen mit Nikolina Maros, Vici Deisl und Andrea Duvnjak drei aktuelle Nationalspielerinnen. „Neben diesen drei verfügen die Oberösterreichinnen über ein erfahrenes Kollektiv, das sehr kompakt ist“ weiß auch Wildkatzen Trainer Voggenberger über die Stärken der Linzerinnen Bescheid.

Das junge Team der Wildcats wird aber nichts unversucht lassen, um die Überraschung zu schaffen und in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels dieses Jahr als Sieger hervorzugehen. „Wir haben zwar 2019 im Finale unser Lehrgeld gezahlt, haben aber bei dieser tollen Veranstaltung immerhin Silber geholt!“ erinnert sich auch Obmann Laibacher an die abgelaufene Saison. Dieses Jahr sind die Karten neu gemischt, viele Akteure der Wildcats sind reifer geworden und mit den Aufgaben gewachsen. „Wir werden alles versuchen, um Linz zu biegen“, prophezeit auch Kapitänin Daniela Katz, die nach ihrer Operation endlich wieder Wettkampfluft schnuppern kann.

Im Anschluss an die Partie der Wildkatzen spielen um 16:00 UVC Graz und TI Volley Innsbruck den zweiten Finalplatz aus. Die beiden Sieger kreuzen dann am Sonntag, 1.3. 2020 um 17:55 vor laufenden ORF Kameras die Klingen um den ersten nationalen Titel der Saison!

Wildcats im Semifinale

Die Kelag Wildcats ziehen dank eines verdienten 3:0 (22,15,22) Erfolg gegen einen aufopfernd kämpfenden VC Tirol in das Halbfinale der AVL ein. In einer best-of-three Serie wartet auf die Wildkatzen dort ab 14. März 2020 Meister Linz Steg.

„Aufgabe erfüllt! Wir stehen unter den Top 4 in Österreich“ lautet das knappe Resumee von Trainer Voggenberger nach der tollen Partie vor vollem Haus in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle. Dabei starteten die Wildkatzen verhalten ins Spiel, konnten erst durch die Topscorer Ana Bajic (15) und Jaelyn Keene (14) den ersten Satz knapp für sich entscheiden.

Der zweite Durchgang stand klar im Zeichen der Heimischen, die sich klar mit 25:15 durchsetzen konnten. Im dritten Satz liefen die Wildkatzen nach 12:10 Führung ständig einem Rückstand nach (14:18), ehe Daniela Katz bei ihrem Comeback für die Wende sorgte und die Wildkatzen von einem 19:22 zu einem 25:22 führte.

Die Statistik spricht zwar klar für die Wildcats, doch die Partie stand lange auf Messers Schneide. Die entschlossenen und kämpferisch starken Tirolerinnen ließen in keiner Phase des Spiels locker, mussten sich aber schließlich der Klagenfurter Angriffsmaschinerie (45:27 PPunkte) geschlagen geben. Jaelyn Keene verwandelte den ersten Matchball nach 75 Spielminuten mit einem sehenswerten Block.

Matchstats aus Sicht der Wildkatzen: 45:27 Angriffspunkte, 4:9 Asse, 11:6 Blocks, 17:15 unerzwungene Fehler. Topscorer der Heimischen waren Ana Bajic (15) vor Jaelyn Keene (14) und Lucia Aichholzer (13).

Wildcats mit erstem Matchball

Die Kelag Wildcats schlagen am Samstag, 22.2.2020 um 19:00 in der SH Lerchenfeld zum ersten Matchball auf. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den VC Tirol wären die Damen rund um Ana Bajic fürs Halbfinale qualifiziert. Gewinnt der VC Tirol, gibt es am Sonntag, 23.2.2020 um 16:00 in Klagenfurt ein Entscheidungsspiel um den Halbfinaleinzug.

„Wir wollen ins Semifinale einziehen!“ so der Grundtenor im Lager der Wildkatzen. Nach einer schwierigen Woche mit vielen Ausfällen konnten die Klagenfurterinnen in Innsbruck einen vielumjubelten 3:2 Erfolg einfahren. Dabei zeigten die Wildkatzen vor allem im Entscheidungssatz ihre Krallen und ließen beim 15:5 nie Zweifel über den Spielausgang kommen.

Diesen Schwung und die positive Stimmung nahmen die Kärntnerinnen auch in die Vorbereitung aufs Rückspiel mit. „Wir wollen zuhause alles klar machen!“ gibt auch Obmann Laibacher die Marschrichtung vor. Positiver Nebenaspekt ist, dass auch Kapitänin Daniela Katz wieder im Trainingsalltag der Wildkatzen zurück ist.

Fraglich ist neben Anja Trailovic (Mandelentzündung) auch Jugendnationalteamspielerin Linda Striek, die vom Teamlehrgang krank zurückgekommen ist und bei der erst am Freitag klar ist, ob sie am Wochenende einsatzfähig ist.

3:2 Sieg in Innsbruck

Die Kelag Wildcats haben den ersten Schritt in Richtung Semifinale gemacht. Mit einem umkämpften 3:2 (22,23,-19,-23,5) Sieg beim VC Tirol stellen die Wildkatzen auf 1:0 in der best-of-three Serie und können am kommenden Samstag im Rückspiel in Klagenfurt (19:00, SH Lerchenfeld) mit einem Sieg das Halbfinalticket gegen Linz lösen.

Die Wildkatzen dominierten in Innsbruck die ersten beiden Durchgänge, verabsäumten allerdings nach einer komfortablen Führung im zweiten Satz, sich klar abzugrenzen. Die Tirolerinnen kamen auf und sicherten sich die beiden folgenden Sätze knapp. Im fünften Satz sorgte die überragende Topscorerin Jaelyn Keene (30 Punkte) mit einer tollen Serviceserie für die Vorentscheidung. Lucia Aichholzer schaffte in dieser Phase mit 3 Blockkills die endgültige Entscheidung.

„Wir haben die Topscorer der Tirolerinnen neutralisiert. Die Wechselspielerinnen der Innsbruckerinnen schafften die Wende“ resumiert Trainer Voggenberger den Spielverlauf. „Im Entscheidungssatz sorgten individuelle Akzente für klare Verhältnisse. Gratulation ans Team. Nach einer Woche mit vielen Ausfällen ist dieser Erfolg nicht hoch genug einzuordnen!“

Im Rückspiel am Samstag, 22.02.2020 haben die Wildcats nun den ersten Matchball auf das Halbfinalticket. „Wir werden uns konzentriert vorbereiten. Wir wollen ins Halbfniale!“ gibt auch Obmann Joe Laibacher die Marschrichtung vor.

Playoff Start in Tirol

Am Samstag, 15.2. 2020 starten die Kelag Wildcats um 19:00 im Innsbrucker Landessportzentrum gegen den VC Tirol in die diesjährige Playoffsaison. Ein Duell mit gewisser Brisanz, haben doch beide Mannschaften im Grunddurchgang auswärts gewonnen.

Die Wildkatzen wollen in Innsbruck einen guten Start in diese Best-of-three Serie hinlegen. „Im Playoff zählt nur ein Sieg, egal wie hoch er ausfällt“ lautet der Grundtenor im Lager der Wildcats, die sich im Herbst ausgerechnet in Tirol mit 3:0 behaupten und anschließend sechs Spiele in Serie gewinnen konnten.

Die Wildkatzen bauen ganz klar auf ihre Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Draufgängertum. Angeführt wird das Team aus Klagenfurt von der besten Mittelblockerin des Grunddurchgangs, Jaelyn Keene, die bezeichnenderweise auch die Topscorerin der Wildkatzen ist.

Auf der Gegenseite gilt es, die beste Punktesammlerin der Tirolerinnen in Schach zu halten. Caroline Lemay hat den Grunddurchgang als drittbeste Scorerin direkt vor den Klagenfurterinnen Jaelyn Keene und Nina Bajic abgeschlossen.

Die Richtung ist klar, beide Teams wollen ins Halbfinale und geben sich auch entsprechend optimistisch. „Eine 1:0 Führung zum Start ist sicher ein Vorteil, entschieden wird die Serie auf jeden Fall in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle am nächsten Wochenende!“ blickt Obmann Joe Laibacher in die nahe Zukunft.

3:1 Sieg gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats schließen den Grunddurchgang mit einem sicheren 3:1 (20,16,-23,10) Sieg gegen Tabellenschlusslicht Hartberg ab und starten nächstes Wochenende als Nummer 4 ins Playoff.

Die Klagenfurterinnen starteten langsam in die Partie, übernahmen erst bei 9:8 das Kommando und sicherten sich dank einer überragenden Blockleistung (6 Punkte, Anm.) den ersten Durchgang.

Auch ohne die erkrankte Lucia Aichholzer gaben die Wildkatzen auch im zweiten Satz klar den Ton an. Überragend war dabei die Angriffsperformance: 14 Punkte bei 54 % Kills sprechen eine deutliche Sprache beim 25:16 Sieg.

Im dritten Satz legten die Wildkatzen nach einer 11:4 Führung eine schöpferische Pause ein und brachten Hartberg durch unerklärliche Nachlässigkeiten zurück ins Spiel. Im Endspurt setzten sich die Steirerirnnen mit 25:23 durch.

Mit der entsprechenden Konzentration und Aggressivität schafften die Wildkatzen aber im vierten Satz den wichtigen Turnaround. 7 Asse und 67% Kills im Angriff waren verantwortlich für die deutliche 25:10 Abfuhr.

Jetzt ist der Fokus auf den Playoffstart gerichtet, wo die Wildkatzen bereits nächsten Samstag in Innsbruck auf den VC Tirol treffen. In einer Best-of-three Serie wird dabei der Halbfinalgegner von Meister Linz/Steg ermittelt. Das Rückspiel gegen VC Tirol findet am 22.2.2020 um 19:00 in der SH Lerchenfeld statt. Ein eventuelles drittes Entscheidungsspiel würde am Sonntag, 23.2.2020 um 16:00 in Klagenfurt in Szene gehen.

Topscorer gegen Hartberg: Keene 22, Bajic Nina 17, Bajic Ana 14, Rabitsch Magda 10, Trailovic 7, Stockhammer 3, Fanic 1

Abschluss des Grunddurchgangs

Der Playoffstart wirft seinen Schatten voraus. Bevor die Kelag Wildcats am 15. Februar in Innsbruck im Viertelfinale auf den VC Tirol treffen, wird am Samstag, 8.2.2020 um 18:30 in der SH Lerchenfeld gegen TSV Hartberg der Grunddurchgang abgeschlossen. Für die Wildkatzen geht es dabei darum, sich mit einem Sieg gegen das Tabellenschlusslicht für die kommenden Aufgaben vorzubereiten.

Die Vorzeichen für diese Partie stehen dabei alles andere als optimal. Lucia Aichholzer ist krankheitsbedingt mehr als fraglich, dafür wird aber Anja Trailovic nach überstandener Mandelentzündung wieder im Kader der Klagenfurterinnen aufscheinen. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Maria Obernosterer, die nach wie vor an den Folgen einer Zahnoperation leidet.

Für den bevorstehenden Playoffstart schlugen die Kärntnerinnen einen neuen Weg der Vorbereitung ein. In einem Testmatch gegen die Männer der 2. Mannschaft der Wörtherseelöwen probten die Damen um Ana Bajic, sich im Angriff gegen einen starken Block durchzusetzen. Zudem stand die Feldabwehr auf dem Prüfstand, wenn die jungen Herren im Angriff ihre Kraft unter Beweis stellen wollten.

„Im Fokus stand bei diesem Test ganz klar unser Sideout und eine entsprechende Aufschlageffizienz“ sprach Trainer Voggenberger die Ziele dieses Tests an. Die Übung ist gelungen, denn die Wildkatzen konnten sich in allen vier gespielten Sätzen durchsetzen. „Das Resultat war dabei zweitrangig. Wichtiger war, dass wir uns mit einem höheren Tempo und großen Handlungshöhen der Gegner auseinandersetzen,“ resumiert auch Assistent Thomas Lanner zufrieden.

3:1 Sieg in Salzburg

Die Kelag Wildcats starten als Nummer 4 ins Playoff. Mit einem hart umkämpften 3:1 (23,-17,23,17) Sieg bei PSV Salzburg holten die Wildkatzen drei Punkte und sind nun auch rechnerisch nicht mehr vom 4. Platz nach dem Grunddurchgang zu verdrängen.

Ohne Daniela Katz, Anja Trailovic, Linda Striek und Maria Obernosterer behaupteten die Wildkatzen angeführt von einer überragenden Jaelyn Keene (23 Punkte) ihre Favoritenstellung und entführten alle drei Punkte aus Hallein/Rif.

Die Partie stand lang auf Messers Schneide. Salzburg zeigte im Kampf um ihre Playoffchance ein starkes Spiel und Punkte immer wieder über ihre Außensspielerinnen. Die Wildcats gaben aber auch in der Fremde klar den Ton an. Angeführt von Topscorerin Jaelyn Keene zeigten die Wildkatzen vor allem im Satzfinish ihre Krallen und fuhren somit 3 Punkte für die Tabelle ein.

Neben Keene machte auch Lucia Aichholzer nach einem durchwachsenen Beginn immer wieder wichtige Punkte. Am Ende standen derer 13 zu Buche. Für die kranke Anja Trailovic spielte Nada Fanic eine starke Partie und steuerte letztlich 7 Punkte bei einer soliden Annahme und Verteidigungsleistung zum Sieg bei. Erwähnenswert war auch die Leistung von Manu Rabitsch, die der angeschlagenen Kapitänin Ana Bajic im dritten Satz eine wichtige Pause gönnte und mit ihrer Leistung dem Spiel eine Wende geben konnte.

Im letzten Spiel des Grunddurchgangs empfangen die Wildkatzen am Samstag, 8.2.2020 um 18:30 die bisher sieglosen Damen aus Hartberg. Bereits eine Woche danach starten die Wildcats mit dem Auswärtsspiel in Tirol in das Playoffviertelfinale.

Wildcats schärfen die Krallen

Die Playoff Phase rückt in unmittelbare Nähe! Bereits eine Woche nach Abschluss des Grunddurchgangs startet am 15.2. 2020 das Viertelfinale der diesjährigen Meisterschaft! Bis dahin haben die Wildkatzen noch zwei Spiele zu bestreiten, die über den Ausgang des Grunddurchgangs entscheiden.

Bereits am Samstag, 1.2.2020 um 19:30 treffen die Wildkatzen auswärts in Hallein/Rif auf die Damen des PSV Salzburg. Die Mozartstädterinnen kämpfen noch um den offenen 6. Playoffspot im Fernduell gegen TI Volley und sind dementsprechend heiß auf die Partie. Der Kader der Salzburgerinnen liest sich wie eine Reise um die Welt: drei Amerikannerinnen, zwei Kanadierinnen, zwei Lettinnen und zwei Deutsche scheinen neben sechs Österreicherinnen in der Kaderliste auf. Sportlich angeführt werden die Salzburgerinnen von den beiden Mittelblockerinnen Paige Hill und Trainertochter Lisa Sernow, die in der Statistik der besten Blockspielerinnen der Liga ganz vorne dabei sind.

Die gleichen Qualitäten bringen auch die Wildkatzen mit. Mit Nina Bajic und Jaelyn Keene verfügen auch die Klagenfurterinnen über zwei Top Mittespielerinnen. „Das wird ein spannendes Duell!“ ist auch Obmann Josef Laibacher gespannt. Zudem ist das Spiel auch ein guter Gradmesser für die anstehenden Aufgaben: das Playoffviertelfinale gegen VC Tirol steht bald an und die Klagenfurterinnen wollen sich für die finale Phase der Meisterschaft in Schuss bringen.

„Siege sind die beste Medizin! Dementsprechend wollen wir trotz unserer Personalsorgen (Kapitänin Katz ist noch rekonvalenszent, Anja Trailovic fraglich, Maria Obernosterer fehlt nach einer Zahnoperation, Anm.) voll auf Sieg spielen!“ lautet die Kampfansage aus dem Lager der Wildkatzen.

3:1 Sieg gegen Perg

Die Kelag Wildcats sind wieder unter den Top 4 des Landes. Mit einem nie gefährdeten 3:1 (12,16,-18,17) Erfolg über Vizemeister Perg sichern sich die Wildkatzen nicht nur ein fixes Playoffticket, sondern überholen auch den VC Tirol und sind zwei Runden vor Schluss des Grunddurchgangs wieder unter den Top 4.

Die Klagenfurterinnen starteten stark in dieses Duell und legten gleich mit einer Aufschlagserie von Nina Bajic zum 7:0 los. Die Aufschlagstärke gepaart mit der Durchschlagkrfat im Angriff von Keene (20), Bajic Nina und Lucia Aichholzer (je 15) zeichneten letztlich für den wichtigen Dreipunktesieg verantwortlich.

Schade um die Leistung im dritten Satz, wo die Wildkatzen gänzlich außer Tritt geraten sind und durch den Verlust der spielerischen Linie in allen Elementen aus einer 12:7 Führung ein 14:21 Rückstand wurde. „Da haben Nachlässigkeiten dem Spiel eine gefährliche Wende gegeben“ resumiert Trainer Voggenberger.

Umso wichtiger war, dass die Heimischen im vierten Satz wieder in die Spur fanden und dank einer wiedererstarkten Lucia Aichholzer (9 Punkte allein im vierten Durchgang!) ganz klar den Ton angaben und sicher 3:1 siegten. „Ich habe solche Spiele schon gänzlich kippen sehen. Schön, dass die Damen Charakter zeigten und das Spiel an sich gerisssen und die wichtigen drei Punkte geholt haben“ meint auch Obmann Laibacher in einem Kurzstatement zum Spiel.