U20 holt Gold

Die ATSC Kelag Wildcats Sparkasse holen den wichtigsten Nachwuchstitel zurück nach Kärnten. Nach zwei Jahren Pause sichern sich die Wildkatzen, angeführt von Kapitänin Anja Trailovic, durch einen klaren 3:0 (15,17,23) Erfolg gegen VC Dornbirn den Titel in der höchsten Österreichischen Nachwuchsklasse.

Bereits nach dem Hinspiel in Dornbirn war die Ausgangslage klar: die Kelag Wildcats sicherten sich im Ländle mit einem 3:1 Sieg eine perfekte Ausgangsposition für das Rückspiel. Mit einer starken Offensive drückten die Wildkatzen auch dem zweiten Spiel klar ihren Stempel auf und sicherten sich die ersten beiden Durchgänge eindeutig mit 25:15 und 25:17.

Auch im dritten Durchgang änderte sich trotz veränderter Grundformation kaum etwas am Spielverlauf. Die Wildkatzen zogen einem klaren 3:0 entgegen, ehe beim 24-19 erst der fünfte Matchball zum Titel genutzt wurde.

„Wir haben im gesamten Titelkampf nur einen Satz abgegeben und wurde verdient Österreichischer Meister“ unterstreicht auch Trainerin Maja Präprost die Überlegenheit ihrer Mannschaft. „Keine andere Mannschaft hatte eine solche Kadertiefe wie unsere. Wir haben 16 Mädchen, die alle dieses Finales entscheiden konnten“ weist die stolze Trainerin auf die Qualität ihrer Mädchen hin.

Topscorer: Anja Tailovic 15, Magda Rabitsch 14, Manu Rabitsch 13

U20 Wildcats siegen im 1. Finale

Die erste Schlacht um den Österreichischen Meistertitel in der Altersklasse U20 ist geschlagen: die ATSC Kelag Wildcats setzten sich in einem kampfbetonten Spiel beim VC Dornbirn mit 3:1 (17,-16,22,17) durch und haben beim Rückspiel am Sonntag, 18.4.2021 um 13:00 in der SH Lerchenfeld alle Trümpfe selbst in der Hand, um die begehrte Goldmedaille zu holen.

VC Dornbirn startete als vermeintlicher Underdog ins Endspiel. Das Team um Kapitänin Sarah Hinteregger unterstrich jedoch zu Spielbeginn, warum das Team aus Vorarlberg in den laufenden Bewerben (2. Bundesliga und U20) noch ungeschlagen ist. Durch druckvolle Aufschläge und Angriffe über die Mitte setzten sich die Heimischen zu Beginn etwas ab, die Wildkatzen zögerten aber nicht und übernahmen bald die Kontrolle. Immer wieder punkteten die Wildkatzen mit wuchtigen Angriffen, allen voran Kapitänin Anja Trailovic, die diesem Spiel letztlich mit 22 Punkten klar ihren Stempel aufdrückte.

„Im zweiten Satz hat Dornbirn sehr viel riskiert. Da ist ihnen sehr viel aufgegangen“ resumiert Coach Maja Präprost den Satzverlust und fügt sofort an „Gratulation an meine Mannschaft! Mit diesem Kampfgeist und diesem kompakten Kollektiv sind wir sehr schwer zu biegen!“

Die Trainingswoche wird genutzt, um taktisch noch etwas nachzuschärfen. „Wir wollen Gold nach Klagenfurt holen!“ lautet der Grundtenor im Wildkatzenrudel und da soll möglichst wenig dem Zufall überlassen werden.

U20 spielt um Gold

Die U20 Mannschaft der Kelag Wildcats stehen im Finale um den österreichischen Meistertitel. In einem packenden Kampf um das Endspielticket gegen die TI Volley setzten sich die Mädchen um Kapitänin Anja Trailovic mit 2:0 (21,23).

Die Semifinalgruppe mit Sokol, TI Volley und den ATSC Wildcats konnte aufgrund der Covid Vorkommnisse bei den Niederösterreicherinnen erst mit fünf Tagen Verspätung in Szene gehen. Das erste Spiel zwischen den Wildkatzen und Sokol stand ganz klar im Zeichen der Heimischen, die mit 2:0 (9,15) klar die Oberhand behielten.

Im zweiten Spiel fuhr der TI Volley Express über die Niederösterreicherinnen in ähnlicher Manier drüber und hielt bei 2:0 (12,11). Ein richtiges Endpiel um das Finalticket war somit fixiert.

Die Gäste aus Tirol starteten fulminant in das Spiel und zogen durch starke Aufschläge auf 8:2 davon. Die Wildcats ließen sich aber nicht beirren, fighteten zurück und stellten bei 16:16 den ersten Einstand her. Mit einem tollen Finish holten sich die Klagenfurterinnen den ersten Durchgang noch klar mit 25:21.

Ein Blitzstart der Wildkatzen zu Beginn des zweiten Satzes weckte die Gäste erst richtig auf. Sehenswerte Ballwechsel und tolle Angriffsaktionen auf beiden Seiten charakterisierten den Spielverlauf. Die Gäste sahen sich in diesem Durchgang bei 20:19 einmal in Front, ehe der Schlussspurt der Wildkatzen erfolgte und das vielumjubelte 25:23 gelang.

„Gratulation dem ganzen Team! Das Spiel war sehr spannend und letztlich hat sich unsere Klasse durchgesetzt“ analysiert Trainerin Maja Präprost glücklich und zufrieden und wagt schon einen Ausblick in Richtung Finale. „Das Finale wird sicher auch hochklassig, Dornbirn hat auch eine starke Mannschaft.

Das angesprochene Endpiel gegen den VC Dornbirn wird im Modus Hin- und Rückspiel mit eventueller Goldensetentscheidung gespielt. Das erste Finale wird am Sonntag, 11.4. 2021 in Dornbirn stattfinden, das Rückspiel in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle am Sonntag, 18.4.2021. Die Beginnzeiten stehen noch nicht fest, werden aber sofort nach Bekanntwerden kommuniziert.

Kelag Wildcats um Platz 5

Die Kelag Wildcats siegten auch im Rückspiel gegen den VC Tirol mit 3:2 (-23,18,22,-22,10) und qualifizierten sich damit für das Finale im unteren Pool der Meisterrunde. Der Finalgegner steht noch nicht fest, in der Serie zwischen Salzburg und den Erzbergmadln führen die Mozartstädterinnen nach einem klaren Auswärtserfolg mit 1:0.

Die Vorzeichen für dieses Entscheidungsspiel gegen den VC Tirol hätten kaum ungünstiger sein können. Zwar rückte Linda Striek nach einmonatiger Verletzungspause wieder in den Kader der Wildkatzen auf, am Spieltag meldete sich jedoch Topscorerin Ana Bajic mit einer Augenentzündung krank und spielunfähig.

Für Bajic rückte Nachwuchstalent Manuela Rabitsch in die Stammformation und erledigte ihre Sache mit 13 Scorerpunkten mit Bravour. Unter der Führung der Routiniers Monika Bauer, Julia Bier, Chara Papadopoulou und Topscorer Nina Bajic (21) steigerten sich auch Anja Trailovic (19 Punkte) und Magdalena Rabitsch (15) im Laufe des Spiels und lieferten wertvolle Punkte. Auffallend auch die Aufschlagperformance von Nada Fanic und Daniela Katz, die mit ihren Aufschlägen viel Druck auf die gegnerische Annahme ausübten.

Statistisch spielentscheidend waren wohl die 62:50 (45:37%) Angriffspunkte der Wildkatzen. Die Heimischen hatten auch bei Assen (9:8) und den Eigenfehlern (25:29) die Nase vorn. In direkten Blockpunkten lagen die Vorteile mit 17:10 klar bei den Tirolerinnen.

„Ein Riesenkompliment an das Team. Wir haben über den Kampf das Fehlen von Ana wettgemacht und letztlich verdient gewonnen!“ resumiert ein erleichterter Coach Voggenberger die spannende Partie und schielt mit einem Auge in Richtung Dienstag, wo in Salzburg die Entscheidung fällt, gegen wen die Wildkatzen im Endspiel antreten werden.

U20 im Halbfinale

Die Mannschaft der Kelag Wildcats steht nach zwei klaren 2:0 Siegen gegen VC Tirol und UVC Graz im Halbfinalturnier der Österreichischen U20 Meisterschaft. Dieses Halbfinalturnier mit drei Teams geht am Sonntag, 28. März 2021 in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle in Szene.

Die Auftaktpartie gegen den VC Tirol war ein Kennenlernen im Wildkatzenrudel. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten kam der Wildkatzen Express immer mehr auf Touren und holte einen klaren Sieg gegen die Gäste aus Tirol: 2:0 (15,10). Erfreulich dabei, dass die Kadertiefe vollends ausgenutzt werden konnte und beinahe allen Spielerinnen Spielzeit gegeben wurde.

Im zweiten Spiel gegen den Akademie-Graz-Partnerklub UVC Graz diktierten die jungen Wildkatzen nach Startproblemen ganz klar das Spielgeschehen und sicherten sich nach 40 Minuten Spielzeit nicht nur einen klaren 2:0 (16,17) Sieg, sondern auch den Turniersieg und die damit verbundene Qualifikation für das Halbfinalturnier.

Dieses findet am Sonntag, 28. März wieder in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle statt. Teilnehmer sind dabei die starke Truppe der TI Volley Innsbruck und SVS Sokol/Post. Die Beginnzeiten stehen noch nicht fest, werden aber sobald wie möglich kommuniziert.

3:2 Sieg in Tirol

Im Halbfinale um die Plätze 5 – 8 setzten sich die Kelag Wildcats in Innsbruck gegen den VC Tirol mit 3:2 (22,21,-23,-19,7) durch. Das Rückspiel geht am 27. März in Klagenfurt über die Bühne. Nur bei einem 3:2 Sieg der Tirolerinnen würde ein anschließender Golden Set über den Aufstieg entscheiden.

Die Wildkatzen steckten die Ausfälle von Lucia Aichholzer und Linda Striek gut weg und sicherten sich die ersten beiden Durchgänge mit 25:22 und 25:21. Auffallend dabei war die starke Angriffsleistung (13 und 16 Punkte) der Klagenfurterinnen, im zweiten Satz auch die Aufschlagserie von Nada Fanic, die mitverantwortlich dafür war, dass die Kärntnerinnen ein 10:16 in einen 25:21 Sieg verwandeln konnten.

Die Wildkatzen verabsäumten es, diesen Schwung in den dritten Satz mitzunehmen und fanden im Angriff immer öfter im gegnerischen Block oder Defense ihre Lehrmeister. Auch die 11(!) unforced Errors der Tirolerinnen blieben ungenutzt und so konnten die Innsbruckerinnen mit 25:23 auf 1:2 in Sätzen verkürzen. Der VC Tirol zog auch im vierten Durchgang auf und davon und holte sich mit 25:19 den Satzausgleich.

Im Entscheidungssatz zeigten aber die Kärntnerinnen ihre Krallen und sicherten sich dank einer fehlerlosen und entschlossenen Leistung den vielumjubelten Sieg.

Den Topscore holte sich diesmal Ana Bajic (22) vor der zur MVP gewählten Nina Bajic (14) und Magda Rabitsch (8).

3:0 Sieg gegen Erzbergmadln zum Abschluss

Die Kelag Wildcats schließen den Grunddurchgang mit einem 3:0 (17,20,20) Sieg über die Erzbergmadln ab und starten damit als klare Nummer 6 ins heimische Playoff.

Eine ganz junge Mannschaft der Wildcats (19 Jahre im Duchschnitt) legt vor laufenden TV Kameras eine Talentprobe ab: Manuela Rabitsch ersetzt Lucia Aichholzer als Diagonalspielerin mit Bravour (12 Punkte, 61% Kills!), Magda Rabitsch rückt für Ana Bajic in die Stammformation und holt sich gleich den Topscore mit 15 Punkten. Außerdem feiert Laura Rieger durch die Verletzung von Linda Striek im Abschlusstraining ihr Debut in der Grundsechs und scort ihre ersten Punkte in der AVL. Die Annahmeformation um Anja Trailovic und Julia Bier glänzt mit der besten Saisonleistung und am Mittelblock zeigt sich auch Nada Fanic in Scorerlaune (10 Punkte). Lauter kleine Puzzleteile – wie etwa die von Libera Moni Bauer gut organsierte Defense – greifen an diesem Abend perfekt ineinander und garantieren nach 70 Minuten einen nie gefährdeten 3:0 Sieg.

Mit diesem Sieg gehen die Wildkatzen nach einem punktereichen 2021 (14 Punkte in 6 Spielen!!, Anm.) als klare Nummer 6 ins Playoff. Dort treffen sie im Viertelfinale auf die Nummer 3 Sokol/Post. Die Niederösterreicherinnen haben sich nach einem Saisonfehlstart ständig verbessert und schlossen den Grunddurchgang punktegleich mit Linz auf dem dritten Platz ab. Die best-of-three Serie startet am 27. Februar 2021 mit dem Auftaktspiel in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle. Die genaue Beginnzeit steht noch nicht fest.

Playoff gesichert

Die Kelag Wildcats haben vorzeitig ihren Playoff Platz fixiert. Innerhalb von zwei Wochen erbeuteten die Wildkatzen gleich viele Punkte (10, Anm.) wie im gesamten Herbstdurchgang. Mit dem 3:0 (22,13,19) Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Bisamberg/Hollabrunn können die Wildkatzen zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs auch rechnerisch nicht mehr aus dem Playoff der besten 8 Teams Österreichs fallen.

Im Spiel gegen die Niederösterreicherinnen schonten die Betreuer der Wildkatzen Nina und Ana Bajic und schickten ein sehr junges Team in die Schlacht: mit Magda Rabitsch (10), Anja Trailovic (9 Punkte) und Linda Striek (8) standen drei 17Jährige in der Startformation. Am Mittelblock ersetzte Nada Fanic mit 8 Punkten Nina Bajic bravourös. Chara Papdopoulou führte Regie und in der Diagonale agierte Lucia Aichholzer überragend und sicherte sich letztlich auch klar den Topscore mit 18 Punkten.

Die Wildkatzen waren den Gästen in allen Elementen klar überlegen, was ein Blick auf die Statistik unterstreicht: 39 – 29 Angriffspunkte, 8 – 1 Asse und 9 – 5 Blockpunkte. Beide Teams begingen 19 Eigenfehler.

Mit diesem Sieg überholten die Klagenfurterinnen die Erzbergmadln und rangieren derzeit mit 3 Punkten Vorsprung auf die Verfolgerinnen den 6. Platz. „Wir haben noch zwei Partien bis zum Ende des Grunddurchgangs. Beide Male spielen wir zu Hause und beide Male wollen wir gewinnen“ so die Marschrichtung der Kärntnerinnen.

Wildcats auf Playoff-Kurs

Die Kelag Wildcats sind zurück und haben sich innerhalb einer intensiven Wochen wieder ins Rennen um die Playoff-Plätze gebracht. In den drei Auswärtsmatches schrieben die Wildkatzen 7 Punkte (2:3 gegen die Erzbergmadeln, 3:0 gegen Bisamberg und 3:1 gegen VC Tirol, Anm.) in der Tabelle an und kletterten damit klar über den Strich.

Nach dem 2:3 in Graz gegen Eisenerz herrschte noch Katzenjammer im Rudel. Aufgrund der eklatanten Fehlentscheidungen des Schiedsrichters in der Endphase des Spiels ging aber ein Ruck durch das Team. „Abhaken und nach vorne schauen“ lautete die Devise.

Mit zwei vollen Erfolgen und der Rückkehr von Nina Bajic ins Team legten die Wildkatzen eindrucksvoll Zeugnis darüber ab, dass sie ins Playoff einziehen wollen. „Nach dem Pflichtsieg in Amstetten gegen Schlusslicht Bisamberg folgte nun die Kür beim VC Tirol“ bestätigt auch Obmann Laibacher den vielversprechenden Aufwärtstrend.

Lehrstunde für die Wildcats

Die Kelag Wildcats unterlagen Tabellenführer UVC Graz ganz glatt mit 0:3 (-8,-13,-22). Vor allem im Block und in der Abwehr zogen die Gäste aus Graz den Wildkatzen die Zähne und erteilten den Wildkatzen im Lerchenfeld eine Lehrstunde.

Dabei waren die ersten beiden Sätze eine klare Sache für die Murstädterinnen. Egal was die Wildcats im Angriff auch versuchten, sie fanden in den Grazerinnen ihre Meister: entweder fassten die Gäste am Block zu oder sie wehrten den Angriff ab und verwerteten sofort den Gegenangriff. Durch den Einbahnvolleyball zugunsten der Uhrturmchicks stand es nach 40 Minuten 2:0 in Sätzen.

Erst im dritten Satz entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Die Wildkatzen sahen sich 13:9 im Vorteil ehe eine Aufschlagserie von Eva Dumphart das Blatt zugunsten von Graz wendete. So entschieden die Gäste auch den dritten Satz mit 25:22 für sich.

„Graz hat eine routinierte Mannschaft, die uns heute klar die Grenzen aufgezeigt hat. Unsere jungen Stammspielerinnen haben heute Lehrgeld gezahlt“ spielt Trainer Helmut Voggenberger darauf an, dass an diesem Abend mit Ausnahme von Ana Bajic keine Akteurin das Niveau mitbrachte, um Graz gefährlich zu werden.

Ein Blick auf die Statistik untermauert diese These: 24:40 Angriffspunkte, 3:6 Asse, 4:9 Blockpunkte, 20:12 Eigenfehler aus Sicht der Wildkatzen standen schlussendlich zu Buche.