Enttäuschende Performance zum Jahresausklang

Die Kelag Wildcats unterliegen in der 12. Runde der AVL zu Hause gegen SVS Sokol/Post mit 1:3 (-17,-23,22,-18) und verlieren damit den Anschluss an die Tabellenspitze.

Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post bleibt mit diesem Sieg Graz auf den Fersen. Dank des Erfolgs bei den viertplatzierten Kelag Wildcats Klagenfurt gehen Liga-Topscorerin Sonja Katz und Co. auf Tuchfühlung zum Spitzenduo in die Weihnachtspause. Die Damen aus der Lindwurmstadt haben hingegen den Anschluss an die Top-3 endgültig verloren. Sie liegen bereits zehn Punkte hinter Sokol/Post.

„Es war ein verkorkstes Spiel, wir sind schlecht gestartet, hatten in der Annahme Probleme. Beide Teams begingen viele Eigenfehler, aber Sokol/Post war im ersten Satz einfach cleverer. Danach war es ein Duell auf Augenhöhe. Leider hat sich Anfang des vierten Durchgangs Lucia Aichholzer verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen. Das war ein Dämpfer, von dem sich unsere Spielerinnen nicht mehr erholt haben“, analysierte Wildcats-Obmann Josef Laibacher.

Topscorerinnen in Klagenfurt waren Nikolina Bajic (16) und Ana Bajic (13) bzw. Sonja Katz (28)  und Diana Mitrengova (14). Matchstats: Angriffspunkte 41:50, Asse 4:9, Blockpunkte 9:12 und Eigenfehler 26:29.

Linz hatte längeren Atem

Die Siegesserie der Kelag Wildcats ist gerissen. Mit einem letztlich klaren 0:3 (17,19,15) müssen die Wildkatzen die Klasse von Linz anerkennen und erleiden damit die erste Niederlage seit 21. Oktober 2019.

Die Gäste aus Kärnten starteten verheißungsvoll in diesen Schlager und führten schnell mit 8:5. Eine Aufschlagserie der Linzerinnen zu Mitte des ersten Durchgangs brachte die Entscheidung zugunsten des Meisters: 25:17.

Auch im zweiten Heat hielten die Wildkatzen das Spiel lange offen (19:20), ehe Linz im Satzfinish mit tollen Blocks die Entscheidung schaffte:25:19

Im dritten Satz setzte sich Linz schnell ab und steuerte einem ungefährdeten 3:0 Erfolg entgegen. Auch die Statistik spricht eine deutliche Sprache zugunsten der Steelgirls: 36:28 Kills im Angriff, 6:1 Asse und 15:2 Blocks. Lediglich bei den Eigenfehlern hatten die Gäste knapp mit 18:20 die Nase vorne.

„Wir konnten mit dem Spieltempo von Linz nicht über die gesamte Spieldauer mithalten. Vor allem in Block- Defense war der Unterschied eklatant“ resumiert Trainer Voggenberger das Spiel knapp.

Der Blick der Wildkatzen ist aber schon nach vorne gerichtet. Zum Jahresabschluss kommen die Damen von Sokol am 14.12.2019 in die SH Lerchenfeld. „Wir wollen das Kalenderjahr mit einem Sieg beenden!“ hofft auch Obmann Laibacher auf ein vorweihnachtliches Geschenk.

Gipfeltreffen in Linz

Die Kelag Wildcats treffen in der 11. Runde der AVL am Samstag, 7.12.2019 um 18:30 auswärts auf Meister Linz. Die Linzerinnen sind seit über einem Jahr in Österreich unbesiegt und gehen als haushohe Favoriten in das Duell gegen die Wildkatzen. Die wiederum können auch auf eine stolze Siegesserie (6!) zurückblicken und kommen als gefährliche Außenseiter nach Linz Urfahr.

Das erste Duell in dieser Saison ging glatt mit 3:0 (16,21,16) an die Steelgirls. Lediglich im zweiten Durchgang wankten die Meisterinnen kurz, als die Wildatzen in einem Spurt auf 11:4 davonzogen. „Da haben wir gezeigt, was in unserem Team steckt“ erinnert sich auch Obmann Joe Laibacher an die starke Phase der Klagenfurterinnen, denen damals allerdings der Mut zum Risiko fehlte, um den Satz zu holen. „Zwei Monate später haben wir einen deutlichen Qualitätssprung gemacht. Zum einen haben wir begonnen zu siegen, zum anderen haben wir mit Lucia Aichholzer in der Diagonale eine der besten Österreichs!“ blickt auch Trainer Voggenberger dem Schlager in Linz gespannt entgegen.

Linz ist im Angriff klar die Nummer 1 in der AVL: mit Nicole Lott und Nikolina Maros verfügen die Stahlstädterinnen über zwei Spielerinnen, die aus dem kompakten Kollektiv herausragen und unter den Topscorern der Liga zu finden sind. Auf der Gegenseite bestechen vor allem die Mittelblockerinnen der Wildkatzen mit überragenden Auftritten: Nina Bajic und Jaelyn Keene wollen auch in Linz zuschlagen. „Wir wollen auch in Linz anschreiben. Wir werden fokussiert in die Partie gehen und auf Sieg spielen!“ gibt sich auch Liber Julia Bier kämpferisch.

3:0 in Innsbruck

Der Lauf hält an! Mit einem 3:0 (16,20,22) Erfolg bei TI Volley Innsbruck sichern sich die Kelag Wildcats den 6. vollen Erfolg in Serie und damit drei wichtige Punkte für die Tabelle.

Auch ohne die verhinderte Jaelyn Keene sorgten die Wildkatzen sehr früh für klare Verhältnisse und holten sich den ersten Satz sicher mit 25:16. In der Mitte agierte neben Topscorerin Nina Bajic (17) die 16jährige Linda Striek, die in ihrem ersten Spiel als Starter gleich 5 Punkte scorte (3Blocks!).

In den beiden restlichen Sätzen reichte eine durchschnittliche Leistung zum sicheren 3:0 Erfolg. Auch die Statistik spricht eindeutig für die Wildkatzen: 40:28 Angriffspunkte, 9:5 Asse, 17:19 Eigenfehler. Lediglich bei den Blockpunkten hatten die Innsbruckerinnen knapp 9:8 die Nase vorne.

„Spielerisch haben wir nicht geglänzt, aber es hat gereicht. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Schlager gegen Linz!“ freut sich Trainer Voggenberger darauf, dass vor Weihnachten noch zwei Standortprüfungen anstehen.

In Innsbruck um 6. Streich in Folge

Die Kelag Wildcats treffen im ersten Spiel der Rückrunde am Samstag, 30.11.2019 um 16:30 auswärts auf Aufsteiger TI Esssecafe Innsbruck. Die Wildkatzen fahren mit dem klaren Ziel nach Tirol, ihre eindrucksvolle Siegesserie zu verlängern und auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu bleiben.

Im ersten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams gaben die Wildkatzen ganz klar den Ton an und siegten in gut einer Stunde sicher mit 3:0. Seit dieser Begegnung ist allerdings viel passiert, die Innsbruckerinnen ließen mit drei Siegen und achtbaren Ergebnissen aufhorchen. „Seit unserem ersten Spiel haben sich die TI Damen auf einer Schlüsselposition verstärkt. Ich rechne mit einer schwierigen Partie, zumal TI in ihrer Heimhalle sehr gut aufschlägt“ schätzt Trainer Voggenberger die Situation ab.

Die Wildkatzen werden zwar als Favorit gehandelt, ein Selbstläufer wird es aber keinesfalls. „Wir müssen uns ordentlich ins Zeug legen und gegen die TI die Krallen ausfahren!“ meint auch Obmann Joe Laibacher, der mit seinen Damen auf einen äußerst erfolgreichen November zurückblicken darf: ein Erfolg in Innsbruck wäre die Schaumkrone und eine tolle Vorbereitung für den Schlager in Linz am 7. Dezember!

ÖVV Cup: Wildcats vs Linz/Steg

Das letztjährige Finale erlebt sein Revival: im Halbfinale des ÖVV Cups treffen mit Linz/Steg und den Kelag Wildcats die Gold- und Silbermedaillengewinner aufeinander. Das zweite Halbfinale bestreiten der UVC Graz und die TI Volley.

„Wir blicken gespannt in Richtung Cup Final 4. Linz ist zwar nicht unser Wunschlos, doch wir werden uns bis dahin noch ordentlich weiterentwickeln. In einem Einzelspiel ist vieles möglich!“ verspricht Trainer Voggenberger. „Challenge accepted“ lautet auch der knappe Kommentar von Libera Monika Bauer, die im Vorjahr mit Post Sv nur denkbar knapp an den Linzerinnen gescheitert ist.

Das Final 4 geht am Wochenende 29.2./1.3. 2020 im Grazer Sportpark über die Bühne. Die Kelag Wildcats werden dafür eine Fanfahrt organisieren. Detailinformationen und Anmeldungen bitte unter josef.laibacher@aon.at.

Mit blauem Auge davongekommen

Die Kelag Wildcats holen mit einem 3:1 (-23.13.19.25) Sieg in Hartberg drei wichtige Punkte für die Tabelle. Topscorer auf Seiten der Wildkatzen waren die Mittelblocker Keene (26) und Bajic Nina (23), die dem Spiel ganz klar ihren Stempel aufdrückten. Sehr stabil auch die beiden Liberas Julia Bier und Monika Bauer.

Bei allen anderen Spielerinnen wechselten Licht und Schatten zu oft. Guten und erfolgreichen Aktionen folgten unmittelbar stümperhafte Fehler und so blieben die Wildkatzen in Summe weit hinter ihrem Niveau zurück.

„Positiv ist, dass wir trotz der inferioren Teamleistung 3 Punkte holten. Aich Dob gelang dies in Weiz nicht“ resumiert Trainer Helmut Voggenberger die Leistung seines Teams nüchtern. Der Gipfel war der vierte Satz, in dem eine 19:12 Führung durch fahrlässige Aktionen in Serie fast noch aufs Spiel gesetzt wurde. „Hartbergs beherzte Leistung in allen Ehren, aber wir dürfen einen 7 Punkte Vorsprung nicht so leichtfertig vergeben!“ spielt der Trainer auf eine Serie von fehlerhaften Aktionen der Wildkatzen an.

Der Blick ist aber nach vorne gerichtet. Am kommenden Wochenende gastieren die Wildkatzen bei der TI in Innsbruck, wo man abermals einen 3 Punktesieg anstrebt. „Ein herzloses Spiel wie in Hartberg wird’s nicht mehr geben!“ pocht Trainer Voggenberger darauf, den Fokus wieder zu schärfen.

Topscorer: Keene (26), Bajic Nina (23), Bajic Ana und Anna Pajer (6)

Wildcats vor Pflichtaufgabe

Zum Abschluss der Hinrunde in der AVL Women treffen die Kelag Wildcats am Samstag, 23.11.2019 um 19:30 auswärts auf Hartberg.

Die Steirerinnen liegen derzeit abgeschlagen und sieglos am Tabellenende. „Die Mannschaft aus Hartberg ist zwar letzter, in den letzten Runden zeigten die Oststeirerinnen aber auf und standen knapp vor dem ersten Satzgewinn“ warnt die sportliche Leitung der Kelag Wildcats vor der ansteigenden Form der Truppe von Birgit Beinsen. Vor allem zuhause sind die Hartberginnen nicht zu unterschätzen.

Im Lager der Wildkatzen läuft es derzeit ausgezeichnet. „Wir wollen im November ungeschlagen bleiben!“ gibt Trainer Voggenberger die Marschrichtung vor. Von der Papierform sind die Wildkatzen in der 9. Runde der AVL klarer Favorit. Zu dem wollen sie mit einem weiteren Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze wahren.

Ein Blick auf die Einzelstatistik der Liga weist die Qualitäten im Kader der Wildcats eindeutig aus: Lucia Aichholzer führt die Liste der Diagonalspieler an, Jaelyn Keene und Nina Bajic rangieren bei den Mittelblockerinnen auf Platz 2 und 3. „Wir haben ein starkes Kollektiv , das immer besser zusammenspielt“ findet auch Trainer Voggenberger lobende Worte für seine Mannschaft und spricht dabei auch die Kadertiefe an. „Wir wollen in Hartberg drei Punkte holen!“ herrscht der einheitliche Grundtenor im Wildkatzenrudel.

Ein gutes Pferd……

Die Kelag Wildcats schwimmen weiter auf der Erfolgswelle! In einem umkämpften Spiel besiegten die Wildkatzen starke PSV Girls aus Salzburg mit 3:1 (23,23,-17,11).

Topscorerinnen waren Ana Bajic und Jaelyn Keene (je 18 Punkte) bzw. Lisa Sernow (13), Paige Hill und Cassie Laramee (je 9). Die Gastgeberinnen erzielten deutlich mehr Angriffspunkte (51:31) und Blockpunkte (13:9). Die PSVBG Damen hatten bei den Assen (6:3) die Nase vorne und begingen weniger Eigenfehler (25:36).

„Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, die ersten beiden Sätze waren auch knapp, im dritten Durchgang die Gegnerinnen einfach besser. Aber im vierten Satz hat die Leistung wieder gepasst. Schlussendlich haben wir verdient gewonnen. Der Sieg war doppelt wichtig, da uns jetzt drei Auswärtsspiele bevorstehen“, resümierte Wildcats-Obmann Josef Laibacher.

„Wir begingen in den ersten drei Sätzen einfach ungewöhnlich viele Eigenfehler. Ein Wunder, dass wir zwei davon für uns entscheiden konnten“ attestiert Trainer Voggenberger einfach zu wenig Spannung in seinem Team. „3 Punkte für Tabelle… unterm Strich zählt das. Ein gutes Sprungpferd wird auch nicht daran gemessen, wie hoch es über der Latte war. Wichtig ist, dass es drüber war!“

Sieg Nummer 4 en suite?

Die Kelag Wildcats empfangen am Sonntag, 17.11.2019 um 18:00 in der SH Lerchenfeld mit PSV Salzburg einen unangenehmen Gegner. Gegen den Sechsten der AVL wollen die Wildkatzen ihren Höhenflug prolongieren und siegen.

Wie schwierig die Aufgabe wird, zeigt ein Blick auf die Individualstatistiken des Verbandes: Mit Lisa Sernow steht die aktuell beste Blockspielerin der Liga in den Reihen der Salzburgerinnen, zu dem rangieren auch in anderen statistisch belegten Bereichen Salzburgerinnen vor den Wildkatzen: im Angriff, Zuspiel und auf der Liberaposition. Einzig auf der Diagonalen sieht es anders aus: da führt Lucia Aichholzer sogar das nationale Ranking an!! Außerdem stehen im Kader der Salzburgerinnen immerhin 6 Spielerinnen ohne österreichischen Pass!

„Die Statistik zeigt nicht alles. Wir spielen zuhause voll auf Sieg!“ ist Trainer Voggenberger von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt. „Es wird sicher nicht einfach, aber mit den drei Siegen in Serie im Rücken stimmt auf alle Fälle das Selbstvertrauen!“ gibt sich auch Obmann Laibacher vorsichtig optimistisch. Zuhause solle der vierte Sieg en suite eingefahren werden und so der Anschluss an das Toptrio Linz, Graz und Post gewahrt bleiben.