3:0 Sieg gegen Erzbergmadln zum Abschluss

Die Kelag Wildcats schließen den Grunddurchgang mit einem 3:0 (17,20,20) Sieg über die Erzbergmadln ab und starten damit als klare Nummer 6 ins heimische Playoff.

Eine ganz junge Mannschaft der Wildcats (19 Jahre im Duchschnitt) legt vor laufenden TV Kameras eine Talentprobe ab: Manuela Rabitsch ersetzt Lucia Aichholzer als Diagonalspielerin mit Bravour (12 Punkte, 61% Kills!), Magda Rabitsch rückt für Ana Bajic in die Stammformation und holt sich gleich den Topscore mit 15 Punkten. Außerdem feiert Laura Rieger durch die Verletzung von Linda Striek im Abschlusstraining ihr Debut in der Grundsechs und scort ihre ersten Punkte in der AVL. Die Annahmeformation um Anja Trailovic und Julia Bier glänzt mit der besten Saisonleistung und am Mittelblock zeigt sich auch Nada Fanic in Scorerlaune (10 Punkte). Lauter kleine Puzzleteile – wie etwa die von Libera Moni Bauer gut organsierte Defense – greifen an diesem Abend perfekt ineinander und garantieren nach 70 Minuten einen nie gefährdeten 3:0 Sieg.

Mit diesem Sieg gehen die Wildkatzen nach einem punktereichen 2021 (14 Punkte in 6 Spielen!!, Anm.) als klare Nummer 6 ins Playoff. Dort treffen sie im Viertelfinale auf die Nummer 3 Sokol/Post. Die Niederösterreicherinnen haben sich nach einem Saisonfehlstart ständig verbessert und schlossen den Grunddurchgang punktegleich mit Linz auf dem dritten Platz ab. Die best-of-three Serie startet am 27. Februar 2021 mit dem Auftaktspiel in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle. Die genaue Beginnzeit steht noch nicht fest.

Playoff gesichert

Die Kelag Wildcats haben vorzeitig ihren Playoff Platz fixiert. Innerhalb von zwei Wochen erbeuteten die Wildkatzen gleich viele Punkte (10, Anm.) wie im gesamten Herbstdurchgang. Mit dem 3:0 (22,13,19) Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Bisamberg/Hollabrunn können die Wildkatzen zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs auch rechnerisch nicht mehr aus dem Playoff der besten 8 Teams Österreichs fallen.

Im Spiel gegen die Niederösterreicherinnen schonten die Betreuer der Wildkatzen Nina und Ana Bajic und schickten ein sehr junges Team in die Schlacht: mit Magda Rabitsch (10), Anja Trailovic (9 Punkte) und Linda Striek (8) standen drei 17Jährige in der Startformation. Am Mittelblock ersetzte Nada Fanic mit 8 Punkten Nina Bajic bravourös. Chara Papdopoulou führte Regie und in der Diagonale agierte Lucia Aichholzer überragend und sicherte sich letztlich auch klar den Topscore mit 18 Punkten.

Die Wildkatzen waren den Gästen in allen Elementen klar überlegen, was ein Blick auf die Statistik unterstreicht: 39 – 29 Angriffspunkte, 8 – 1 Asse und 9 – 5 Blockpunkte. Beide Teams begingen 19 Eigenfehler.

Mit diesem Sieg überholten die Klagenfurterinnen die Erzbergmadln und rangieren derzeit mit 3 Punkten Vorsprung auf die Verfolgerinnen den 6. Platz. „Wir haben noch zwei Partien bis zum Ende des Grunddurchgangs. Beide Male spielen wir zu Hause und beide Male wollen wir gewinnen“ so die Marschrichtung der Kärntnerinnen.

Wildcats auf Playoff-Kurs

Die Kelag Wildcats sind zurück und haben sich innerhalb einer intensiven Wochen wieder ins Rennen um die Playoff-Plätze gebracht. In den drei Auswärtsmatches schrieben die Wildkatzen 7 Punkte (2:3 gegen die Erzbergmadeln, 3:0 gegen Bisamberg und 3:1 gegen VC Tirol, Anm.) in der Tabelle an und kletterten damit klar über den Strich.

Nach dem 2:3 in Graz gegen Eisenerz herrschte noch Katzenjammer im Rudel. Aufgrund der eklatanten Fehlentscheidungen des Schiedsrichters in der Endphase des Spiels ging aber ein Ruck durch das Team. „Abhaken und nach vorne schauen“ lautete die Devise.

Mit zwei vollen Erfolgen und der Rückkehr von Nina Bajic ins Team legten die Wildkatzen eindrucksvoll Zeugnis darüber ab, dass sie ins Playoff einziehen wollen. „Nach dem Pflichtsieg in Amstetten gegen Schlusslicht Bisamberg folgte nun die Kür beim VC Tirol“ bestätigt auch Obmann Laibacher den vielversprechenden Aufwärtstrend.

Lehrstunde für die Wildcats

Die Kelag Wildcats unterlagen Tabellenführer UVC Graz ganz glatt mit 0:3 (-8,-13,-22). Vor allem im Block und in der Abwehr zogen die Gäste aus Graz den Wildkatzen die Zähne und erteilten den Wildkatzen im Lerchenfeld eine Lehrstunde.

Dabei waren die ersten beiden Sätze eine klare Sache für die Murstädterinnen. Egal was die Wildcats im Angriff auch versuchten, sie fanden in den Grazerinnen ihre Meister: entweder fassten die Gäste am Block zu oder sie wehrten den Angriff ab und verwerteten sofort den Gegenangriff. Durch den Einbahnvolleyball zugunsten der Uhrturmchicks stand es nach 40 Minuten 2:0 in Sätzen.

Erst im dritten Satz entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Die Wildkatzen sahen sich 13:9 im Vorteil ehe eine Aufschlagserie von Eva Dumphart das Blatt zugunsten von Graz wendete. So entschieden die Gäste auch den dritten Satz mit 25:22 für sich.

„Graz hat eine routinierte Mannschaft, die uns heute klar die Grenzen aufgezeigt hat. Unsere jungen Stammspielerinnen haben heute Lehrgeld gezahlt“ spielt Trainer Helmut Voggenberger darauf an, dass an diesem Abend mit Ausnahme von Ana Bajic keine Akteurin das Niveau mitbrachte, um Graz gefährlich zu werden.

Ein Blick auf die Statistik untermauert diese These: 24:40 Angriffspunkte, 3:6 Asse, 4:9 Blockpunkte, 20:12 Eigenfehler aus Sicht der Wildkatzen standen schlussendlich zu Buche.

Tabellenführer Graz zu Gast

Die Kelag Wildcats empfangen am Samstag, 12.12.2020 um 19:00 in der SH Lerchenfeld Tabellenführer UVC Graz. Die Murstädterinnen sind seit dem Aufstieg im Europacup das Maß der Dinge im Österreichischen Damenvolleyballsport.

„Es wird eine schwierige Aufgabe“ ist sich Trainer Voggenberger vor der Partie gegen Graz bewusst. Die Wildkatzen haben zu dem einige Baustellen zu beklagen. Über dem Einsatz von Topscorerin Nina Bajic hängt ein großes Fragezeichen, ihr Rücken lässt wohl keinen Einsatz zu. Die orthopädische Untersuchung soll Klarheit über einen eventuellen Einsatz der Mittelblockerin bringen.

Fehlen wird mit Sicherheit Manuela Rabitsch, die ihre junge Karriere bis auf weiteres unterbricht und der Schule den Vorzug geben wird. Für Rabitsch rückt Isabella Katz in die Mannschaft nach, die bereits am Dienstag in Hartberg das Team unterstützte.

Die Vorzeichen stehen also denkbar schlecht, dennoch wollen sich die Wildcats in der Heimhalle nicht vorschnell geschlagen geben. „Wir haben in dieser Saison schon einige Rückschläge und Ausfälle wegstecken müssen“ weiß auch Obmann Josef Laibacher, der aber dennoch auf die erfahrenen Kräfte im Kollektiv der Klagenfurterinnen baut. „Wenn jemand aus dem Stamm fehlt, müssen die anderen einfach über sich hinauswachsen.“ so die Forderung der Klubführung.

Wichtiger Sieg gegen TI

ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt hat auch das zweite Duell mit TI-abc-fliesen-volley im DenizBank AG VL Women-Grunddurchgang in fünf Sätzen gewonnen. Die Gastgeberinnen entschieden am Mittwoch das erste ORF Sport+-Livespiel der Saison im Sportpark Klagenfurt 3:2 (22:25, 25:21, 25:19, 23:25, 15:8) für sich. Durch den vierten Sieg kletterten die Wildcats auf Rang sechs, TI-volley ist Dritter vor dem punktegleichen Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post.

Topscorerinnen bei Klagenfurt waren Lucia Aichholzer (16), Ana Bajic (15) und Anja Trailovic (12). Auf Seite von TI-volley verbuchten Braedyn Tutton (18), Martyna Walter (17) und Myriam Robitaille (14) die meisten Punkte. Die Gastgeberinnen erzielten mehr Angriffspunkte (57:50) und Asse (9:6 bei 6:14 Servicefehlern). Die Fliesenlegerinnen aus Innsbruck waren am Block erfolgreicher (15:10) und begingen mehr Eigenfehler (34:27).

Wildcats-Kapitänin Daniela Katz: „Es war ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen, ich bin aber sehr stolz, dass wir am Ende gewinnen konnten. Wir müssen weiter um jeden Punkt kämpfen, die Teams sind heuer sehr ausgeglichen.“

Wildcats-Coach Helmut Voggenberger: „Im ersten Satz haben wir eine 22:17-Führung aus der Hand gegeben. Wenn uns das nicht passiert wäre, hätte es viel schneller gehen können. Bei uns schleichen sich leider immer wieder Fehler ein, die so nicht sein dürfen. Daran müssen wir arbeiten. Der Sieg hat uns aber wieder zurück in die Spur gebracht. Gratulation an mein Team.“

Umkämpftes 1:3 in Linz

Die Kelag Wildcats unterliegen in Linz nach einer sehr beherzten Leistung mit 1:3 (-25,-16,22,-19) und bleiben in der Tabelle weiterhin ohne Punktezuwachs. Nach acht gespielten Spielen halten die Wildkatzen weiterhin bei drei Siegen und acht Punkten.

„Schade um den ersten Durchgang. Da fehlte uns im Satzfinish der Wettkampfrhythmus und die Kaltschnäuzigkeit“ trauert Coach Voggenberger dem Satzverlust nach.

Im zweiten Durchgang sorgte eine Aufschlagserie von Linzlegionärin Spasojevic für die Vorentscheidung (19:10). Auch im dritten Satz starteten die Wildkatzen verhalten, holten diesen Durchgang aber nach 0:6 Rückstand noch mit 25:22. Auch im vierten Satz entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, der letztlich zugunsten der Heimischen endete.

So bleibt am Ende nur die Gewissheit, zwar keine Punkte, aber spielerische Sicherheit gewonnen zu haben. „Diesen Schwung wollen wir mitnehmen“ kommentiert Voggenberger das Resultat kurz und richtet den Blick in Richtung nächstem Spiel, das am Mittwoch, 2.12.2020 im Klagenfurter Sportpark gegen TI Volley Innsbruck vor laufenden Fernsehkameras in Szene gehen wird.

Wildkatzen zu Gast in Linz

Im ersten Spiel der Rückrunde treffen die Kelag Wildcats am 28.11.2020 um 16:00 auswärts auf Linz/Steg. Die Linzerinnen führen derzeit die Tabelle an und gehen als klarer Favorit in dieses Duell mit den Wildkatzen.

Trotz der eindeutigen Ausgangslage wollen die Kärntnerinnen auch in der Stahlstadt um den Sieg kämpfen. Dass die Oberösterreicherinnen angreifbar sind, stellte UVC Graz mit dem klaren 3:0 Sieg in Linz unter Beweis.

„Mit einer entschlosssenen Performance ist Linz schlagbar. Die Liga präsentiert sich heuer sehr ausgeglichen. Mit der entsprechenden Tagesform und Einstellung ist jeder angreifbar“ blickt Obmann Laibacher gespannt in Richtung Spieltag.

Ob dieser allerdings stattfindet, hängt vom vorabendlichen Coronatest ab. „Am Abend werden wir erfahren, ob wir morgen fahren“ so der Tenor in dieser außergewöhnlichen Situation. Trotz allem überwiegt im Lager der Wildcats die Freude, dass in der AVL weiter gespielt wird. “ Wir sehen als Privileg, dass wir spielen können! Dementsprechend wollen wir alles geben!“ verspricht auch Trainer Voggenberger.

0:3 in Salzburg

Das erste Spiel nach der Cornaunterbrechung beenden die Kelag Wildcats mit einer Auswärtsniederlage. Beim PSV Salzburg setzte es eine klare 0:3 (-20,-18,-21) Niederlage. Vor allem am Aufschlag und Block zeigten sich die Wildkatzen zu zahm.

Die Gäste aus Klagenfurt konnten in keinem Element überzeugen und mussten die Überlegenheit der Salzburgerinnen anerkennen. Die Statistik sprach dementsprechend für die Gastgeberinnen: 6:0 Asse, 42:39 Kills im Angriff, 5:3 Blockpunkte, 17:22 Eigenfehler ergeben einen verdienten Sieg für Salzburg.

Die Wildkatzen waren am Aufschlag leider zu harmlos: 10 Fehlern stand kein einziger Punkt entgegen, zu dem hatten die Salzburgerinnen auch in der Annahmequalität klar die Nase vorne. „Mit dieser Performance kann man kein Spiel gewinnen“ resumiert Trainer Voggenberger die Niederlage knapp.

Den Topscore holte sich an diesem Abend Ana Bajic (12) vor Nina Bajic (8) und Lucia Aichholzer (8).

Kelag Wildcats in den Startblöcken

Die Corona Saison hält die AVL Women League fest im Würgegriff. Spiele der ersten Liga sind unter Ausschluss der Öffentlichkeit erlaubt. Bedingung dafür sind negative Tests aller Teammitglieder maximal 48 Stunden vor Spielbeginn.

„Seit Beginn dieser Woche sind wir nahezu komplett“ berichtet Trainer Helmut Voggenberger vorbehaltlich erleichtert und hofft nach der zweiwöchentlichen Zwangspause am Samstag, 22.11.2020 in Salzburg-Rif mit seinen Wildkatzen wieder auf das Spielfeld zurückzukehren.

Hoffen deshalb, weil bereits am Donnerstag Abend mittels Schnelltests ermittelt wird, ob die Wildkatzen am Samstag nach Salzburg reisen werden. Schlägt ein Test positiv an, beginnt der Spießroutenlauf und die Pause von vorne….

„Wir bereiten uns auf ein schweres Auswärtsmatch vor. Salzburg ist sehr gut in die Saison gestartet und hat vier der ersten fünf Matches gewonnen. Auch sie mussten coronabedingt drei Wochenenden aussetzen“ blickt Voggenberger einem besonderen Spiel entgegen, bei dem viel davon abhängen wird, wer den Spielrhythmus schneller aufnehmen kann.

Bei diesem Duell treffen die besten Mittelblockerinnen der Liga aufeinander: Wildkatze Nina Bajic (22 Blockpunkte) bzw. das Duo Sernow/Hill (29). „Salzburg hat ein erfahrenes Team mit einem Altersschnitt von 25 Jahren und mit 7 Legionärinnen. Wir starten in Rif als Außenseiter“ untermauert auch Obmann Joe Laibacher und fügt schmunzelnd hinzu, „allerdings ein gefährlicher Außenseiter mit viel jugendlichem Elan!“