Volle Punkte gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats sicherten sich in der 12. Runde der AVL drei Punkte gegen TSV Hartberg. In einem umkämpften Spiel setzten sich die Wildkatzen nach einem holprigen Auftritt mit 3:1 (-22,22,24, 17) durch und schließen damit bis auf einen Punkt zu UVC Graz auf.

In der Annahme präsentierten sich die Wildcats nicht von ihrer besten Seiten. Trotz 9 (!) Blockpunkten im ersten Durchgang ging der Satz mit 22:25 verloren. Geschuldet der bisher schwächsten Annahmeleistung der Saison und der mangelnden Durchschlagkraft im Angriff sahen sich die Wildkatzen mit einem Satzrückstand konfrontiert.

Trotz des Ausfalls von Lucia Aichholzer schafften die Heimischen den Turnaround. Ohne großen Glanz sicherten sich die Wildkatzen die nächsten drei Durchgänge und schrieben damit 3 Punkte in der Tabelle an. „Manu Rabitsch ersetzte Luci mit Erfolg und sorgte für wichtige Punkte am Ende des dritten Satzes“ findet Cotrainer Mark Stuppacher lobende Worte für die 19jährige Diagonalspielerin.

Den Topscore auf Seiten der Wildcats sicherte sich diesmal mit 19 Punkten Skylar Iott, die im Angriff überzeugte (44%), in der Annahme aber noch Verbesserungspotenzial offenbarte. 14 Mal scorte Katja Jontes, 11 Mal Nina Bajic und Magda Rabitsch.

Nach diesem Arbeitssieg sind die Blicke schon Richtung nächsten Samstag gerichtet, wenn am Samstag, 4.12.2021 um 19:00 Meister Linz zu Gast in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle zu Gast sein wird. „Da müssen und werden wir uns steigern!“ verspricht Trainer Voggenberger.

Ligacomeback gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats kommen nach der coronabedingten Pause zurück in den Ligaalltag. In der 12. Runde der AVL Women empfangen die Wildkatzen am Samstag, 27.11.2021 um 19:00 in der SH Lerchenfeld die Damen des TSV Hartberg. Zuschauer sind aufgrund der behördlichen Bestimmungen nicht erlaubt.

Die Klagenfurterinnen haben ein klares Ziel: sie wollen sich mit einem Sieg weiter nach oben orientieren. Bis auf die rekonvaleszenten Anja Trailovic und Linda Striek können die Wildcats auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Die coronabedingte Wettkampfpause nutzten die Kärntnerinnen, um die Akkus in körperlicher aber auch mentaler Hinsicht aufzuladen. „Wir haben vor Weihnachten noch ein dichtes Programm mit schweren Spielen (Hartberg, Linz, VC Tirol, Graz, Salzburg, Anm.). Da gilt es körperlich fit und gesund zu bleiben“ blickt Obmann Laibacher gespannt in die nahe Zukunft.

Pause für die Wildkatzen

Das für Samstag, 20.11.2021 geplante Spiel zwischen UVC Graz und den Kelag Wildcats muss kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür sind Krankheiten im Lager der Grazerinnen.

Der Ersatztermin wird sofort nach beidseitiger Einigung bekanntgegeben. „Wir wollen einen Termin im Dezember finden. Das ist aber gar nicht so einfach“ meint Obmann Josef Laibacher. Bei den vorgeschlagenen Terminen (8./15. Dezember) sind Spielerinnen verhindert. Deshalb müssen wir nach Alternativen suchen.

Sokol zu stark: 0:3 Niederlage

Ohne Anja Trailovic und mit ersten Gehversuchen nach überstandener Krankheit von Nina Bajic waren die Wildkatzen gegen Rekordmeister Sokol/Post nur phasenweise konkurrenzfähig. Nach 72 Minuten mussten die Kelag Wildcats gegen die Niederösterreicherinnen mit 0:3 (-19,-19,-18) die Segel streichen.

„Gegen die ballsicheren Damen von Sokol reicht keine Durchschnittsleistung, da müssen alle voll da sein“ meint auch Obmann Laibacher und bezieht sich dabei wohl auf seine Leistungsträger: Nina Bajic hielt bei ihrem Comebackversuch nur einen Satz durch und machte im zweiten Satz für die junge Jana Gärtner Platz, die mit einem engagierten Auftritt Lob erntete.

Ein Blick auf die Statistik trügt etwas: 34:42 Angriffspunkte sprechen zwar eine klare Sprache für Sokol, „doch wir waren in Block und Defense zwei Sätze gar nicht am Platz“ resumiert Coach Voggenberger knapp. Die oft zitierte Stärke der Wildkatzen (Blockspiel, Anm.) war an diesem Abend nicht zu erkennen. Gerade einmal zwei Punkte standen am Ende des Spiels zu Buche. Dazu kamen noch sehr viele vermeintlich einfache Fehler in der Feldabwehr.

Fakten aus Sicht der Wildkatzen: Kills 34:42, Blocks 2:2, Asse 7:9, Eigenfehler 22:13. Vor allem die die letzte Zahl war mitentscheidend über den Ausgang: allein 15 (!) unerzwungene Angriffsfehler und 7 Aufschlagfehler produzierten die Wildkatzen und schenkten Sokol fast einen ganzen Satz…… So kann man gegen dieses Team nicht gewinnen.

Den Topscore sicherte sich an diesem Abend Magda Rabitsch mit 10 Punkten vor Skylar Iott (9) und Lucia Aichholzer (8).

Die „Falken“ sollen gerupft werden

Rekordmeister Sokol/Post gastiert am Samstag, 13.11.2021 um 16:00 in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle. Bei den Kelag Wildcats sollen die „Falken“ aus Niederösterreich Federn lassen.

„Wir blieben in den bisherigen Begegnungen gegen Sokol zwar ohne Satzgewinn, doch wir haben in allen Sätzen gezeigt, dass wir spielerisch auf Augenhöhe sind. Jetzt wollen wir mehr“ gibt Trainer Voggenberger die Richtung vor.

Nach überstandener Krankheit meldet sich rechtzeitig zu diesem Schlager Nikolina Bajic zurück. Mit ihr und Katja Jontes (derzeite Nummer 1 der Liga am Block, Anm.) verfügen die Wildkatzen wohl über das beste Mittelblockergespann in Österreich. Ebenfalls zurück im Team ist auch Verteidigungsspezialistin Monika Bauer, die gegen ihren Exklub besonders motiviert ist. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Anja Trailovic, die mit Knieproblemen kämpft. „Endlich können wir wieder (fast) komplett antreten. Nach den holprigen letzten Wochen will das Team weiter punkten“ ist auch Obmann Laibacher ob der Situation erleichtert.

Durch die neuen Covid19-Bestimmungen sind bis auf weiteres nur 2G-Zuschauer erlaubt. Der entsprechende Nachweis ist mitzuführen und vorzuweisen.

Achterbahnfahrt endet mit 3:2 Sieg

Die Kelag Wildcats gewinnen zum Abschluss der Hinrunde gegen Tabellenschlusslicht Bisamberg mit 3:2 (-20, 10, -23, 22, 9) und feiern damit den fünften Sieg im achten Spiel. Das Spiel bei PSV Salzburg wird am 9. Januar nachgetragen.

Die Wildkatzen müssen abermals auf Nina Bajic verzichten und präsentieren sich von Anfang an unentschlossen. Nach dem Verlust des ersten Satzes blitzt das Potential der Klagenfurterinnen auf (25:10, Anm.), ehe die Gäste auch den dritten Durchgang knapp für sich entscheiden können und auf 2:1 stellen.

Für die enttäuschende Kapitänin Anna Bajde kommt im vierten Satz Nicole Holzinger, die dem Spiel zum wiederholten Mal frische Impulse gibt und das Spiel dreht. Die Wildkatzen siegen schließlich noch klar mit 25:22 und 15:9 und sichern sich zwei Punkte für die Tabelle.

„Kompliment an die Damen aus Bisamberg, die mit Herz Volleyball spielten und unser Team an den Rand einer Niederlage brachten. Dank der Impulse von der Bank und einer soliden Leistung von Manuela Rabitsch (mit 40% die effizienteste Wildkatze im Angriff, Anm.) konnten wir das Spiel zumindest drehen und gewinnen“ resumiert ein ratloser Trainer Voggenberger ob der lustlosen und schwachen Performance seiner Leistungsträger.

Um sich nach oben orientieren zu können, muss wohl einiges anders laufen. „Unsere Hochs sind hoch, aber unsere Tiefs sind leider sehr tief. So haben wir keinen Anspruch auf die Top 4“ verspricht Coach Voggenberger einige Änderungen im Hinblick auf die nächsten Aufgaben.

Kelag Wildcats wollen siegen

In der 9. Runde der AVL empfangen die Kelag Wildcats am Samstag, 6.11.2021 um 16:00 in der SH Lerchenfeld Tabellenschlusslicht Unionvolleys Bisamberg. Für die Wildkatzen geht es darum, drei Punkte zu holen und den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren.

Das Wildkatzenrudel gleicht derzeit einem Taubenschlag: im Training herrscht ein Munteres Kommen und Gehen, die einen flattern hinaus (Bajic und Bauer mussten krankheitsbedingt passen, Anm.), die andere flattert herein (Isabella Katz gibt nach überstandener Operation ein Comeback, Anm.). Klarheit über die Teamzusammensetzung für die morgige Partie soll das freitägige Abschlusstraining bringen.

„Wir gehen trotzdem gut vorbereitet in die morgige Partie. Wir konnten diese Woche an individuellen Themen feilen. Zu dem besitzt unsere Mannschaft ausreichende Kadertiefe, um auch Ausfälle zu kompensieren“ blickt Trainer Voggenberger dem Spiel optimistisch entgegen, warnt jedoch im selben Atemzug, den Gegner zu unterschätzen. „Bisamberg steht am Ende der Tabelle, hat aber immer wieder gute Phasen im Spiel und wird stabiler. Wir werden konzentriert ans Werk gehen“ meint auch Kapitänin Anna Bajde.

Für die Wildkatzen geht es in dem Spiel darum, auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu bleiben. Dafür ist ein voller Erfolg nötig, der mit den Qualitäten des Teams möglich sein sollte. Eine Stärke der Wildkatzen ist sicherlich das Blockspiel: mit Jontes (2.), Aichholzer (8.) und Bajic (9.) sind drei Kelag Girls unter den Top 10 der Liga zu finden!