Punktgewinn beim Meister

In der vierten Runde der AVL setzte es für die Kelag Wildcats bei Meister Steelvolleys Linz mit einem 2:3 (-22,-23,23,18,-11) die zweite Niederlage. Für die Tabelle gabs für die beherzt kämpfenden Wildkatzen einen Punkt, der angesichts des tollen Comebacks nach 0:2 Satzrückstand absolut verdient war.

Die Kärntnerinnen begannen das Spiel in der neuen Heimstätte in Linz Kleinmünchen etwas verhalten und hatten vor allem im Angriff ihre liebe Not, sich durchzusetzen: 9 Punkte und 27% Kills waren trotz der 5 Blockpunkte für den Sieg einfach zu wenig. Die Gäste steigerten sich in der Folge zwar, Linz holte sich aber auch den zweiten Durchgang knapp mit 25:23.

Mit der Einwechselung von Nicole Holzinger beim Stand von 4:8 im dritten Durchgang nahm das Spiel der Wildcats noch einmal Fahrt auf. Anja Trailovic ersetzte zu dem Skylar Iott erfolgreich. Sie war es auch, die den vielumjubelten Punkt zum 25:23 machte. In der Folge diktierten die Klagenfurterinnen das Spielgeschehen und holten sich den 4. Satz mit 25:18. Vor allem Topscorerin Lucia Aichholzer (27) war dabei nicht zu stoppen. Im entscheidenden 5. Satz gaben letztlich Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der routinierten Linzerinnen.

Wie ausgeglichen das Spiel war, beweist auch ein Blick auf die nackten Zahlen. Die Matchstatistik weist die Wildkatzen als stärkere Blockmannschaft aus (18:11), im Angriff bilanzieren die Teams ausgeglichen (53:53), Linz hat bei den direkten Aufschlagpunkten (6:4) und bei den unerzwungenen Fehler (31:36) knapp die Nase vorn.

„Wir haben erst spät realisiert, dass wir Linz schlagen können. Am Ende haben nur Kleinigkeiten über den Spielausgang entschieden“ resumiert Trainer Voggenberger das Spiel nicht unzufrieden. „Wir haben tolle Impulse von der Bank gesetzt. Das kann in einer langen Saison noch wichtig werden“.

Schon morgen stehen die Wildkatzen neuerlich auf dem Feld. Um 16:00 geht es um den Aufstieg in die vierte Cuprunde. Gegner in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle ist Sokol/Post, die in dieser Woche bereits das dritte Auswärtsspiel bestreiten. „Wir wollen im Cup weiterkommen. Dafür müssen wir gewinnen. Gegen Sokol wirds nicht leicht, aber wir haben zu Hause alle Möglichkeiten!“ so der Grundtenor im Lager der Kelag Wildcats.