Ligacomeback gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats kommen nach der coronabedingten Pause zurück in den Ligaalltag. In der 12. Runde der AVL Women empfangen die Wildkatzen am Samstag, 27.11.2021 um 19:00 in der SH Lerchenfeld die Damen des TSV Hartberg. Zuschauer sind aufgrund der behördlichen Bestimmungen nicht erlaubt.

Die Klagenfurterinnen haben ein klares Ziel: sie wollen sich mit einem Sieg weiter nach oben orientieren. Bis auf die rekonvaleszenten Anja Trailovic und Linda Striek können die Wildcats auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Die coronabedingte Wettkampfpause nutzten die Kärntnerinnen, um die Akkus in körperlicher aber auch mentaler Hinsicht aufzuladen. „Wir haben vor Weihnachten noch ein dichtes Programm mit schweren Spielen (Hartberg, Linz, VC Tirol, Graz, Salzburg, Anm.). Da gilt es körperlich fit und gesund zu bleiben“ blickt Obmann Laibacher gespannt in die nahe Zukunft.

Pause für die Wildkatzen

Das für Samstag, 20.11.2021 geplante Spiel zwischen UVC Graz und den Kelag Wildcats muss kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür sind Krankheiten im Lager der Grazerinnen.

Der Ersatztermin wird sofort nach beidseitiger Einigung bekanntgegeben. „Wir wollen einen Termin im Dezember finden. Das ist aber gar nicht so einfach“ meint Obmann Josef Laibacher. Bei den vorgeschlagenen Terminen (8./15. Dezember) sind Spielerinnen verhindert. Deshalb müssen wir nach Alternativen suchen.

Sokol zu stark: 0:3 Niederlage

Ohne Anja Trailovic und mit ersten Gehversuchen nach überstandener Krankheit von Nina Bajic waren die Wildkatzen gegen Rekordmeister Sokol/Post nur phasenweise konkurrenzfähig. Nach 72 Minuten mussten die Kelag Wildcats gegen die Niederösterreicherinnen mit 0:3 (-19,-19,-18) die Segel streichen.

„Gegen die ballsicheren Damen von Sokol reicht keine Durchschnittsleistung, da müssen alle voll da sein“ meint auch Obmann Laibacher und bezieht sich dabei wohl auf seine Leistungsträger: Nina Bajic hielt bei ihrem Comebackversuch nur einen Satz durch und machte im zweiten Satz für die junge Jana Gärtner Platz, die mit einem engagierten Auftritt Lob erntete.

Ein Blick auf die Statistik trügt etwas: 34:42 Angriffspunkte sprechen zwar eine klare Sprache für Sokol, „doch wir waren in Block und Defense zwei Sätze gar nicht am Platz“ resumiert Coach Voggenberger knapp. Die oft zitierte Stärke der Wildkatzen (Blockspiel, Anm.) war an diesem Abend nicht zu erkennen. Gerade einmal zwei Punkte standen am Ende des Spiels zu Buche. Dazu kamen noch sehr viele vermeintlich einfache Fehler in der Feldabwehr.

Fakten aus Sicht der Wildkatzen: Kills 34:42, Blocks 2:2, Asse 7:9, Eigenfehler 22:13. Vor allem die die letzte Zahl war mitentscheidend über den Ausgang: allein 15 (!) unerzwungene Angriffsfehler und 7 Aufschlagfehler produzierten die Wildkatzen und schenkten Sokol fast einen ganzen Satz…… So kann man gegen dieses Team nicht gewinnen.

Den Topscore sicherte sich an diesem Abend Magda Rabitsch mit 10 Punkten vor Skylar Iott (9) und Lucia Aichholzer (8).

Die „Falken“ sollen gerupft werden

Rekordmeister Sokol/Post gastiert am Samstag, 13.11.2021 um 16:00 in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle. Bei den Kelag Wildcats sollen die „Falken“ aus Niederösterreich Federn lassen.

„Wir blieben in den bisherigen Begegnungen gegen Sokol zwar ohne Satzgewinn, doch wir haben in allen Sätzen gezeigt, dass wir spielerisch auf Augenhöhe sind. Jetzt wollen wir mehr“ gibt Trainer Voggenberger die Richtung vor.

Nach überstandener Krankheit meldet sich rechtzeitig zu diesem Schlager Nikolina Bajic zurück. Mit ihr und Katja Jontes (derzeite Nummer 1 der Liga am Block, Anm.) verfügen die Wildkatzen wohl über das beste Mittelblockergespann in Österreich. Ebenfalls zurück im Team ist auch Verteidigungsspezialistin Monika Bauer, die gegen ihren Exklub besonders motiviert ist. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Anja Trailovic, die mit Knieproblemen kämpft. „Endlich können wir wieder (fast) komplett antreten. Nach den holprigen letzten Wochen will das Team weiter punkten“ ist auch Obmann Laibacher ob der Situation erleichtert.

Durch die neuen Covid19-Bestimmungen sind bis auf weiteres nur 2G-Zuschauer erlaubt. Der entsprechende Nachweis ist mitzuführen und vorzuweisen.

Achterbahnfahrt endet mit 3:2 Sieg

Die Kelag Wildcats gewinnen zum Abschluss der Hinrunde gegen Tabellenschlusslicht Bisamberg mit 3:2 (-20, 10, -23, 22, 9) und feiern damit den fünften Sieg im achten Spiel. Das Spiel bei PSV Salzburg wird am 9. Januar nachgetragen.

Die Wildkatzen müssen abermals auf Nina Bajic verzichten und präsentieren sich von Anfang an unentschlossen. Nach dem Verlust des ersten Satzes blitzt das Potential der Klagenfurterinnen auf (25:10, Anm.), ehe die Gäste auch den dritten Durchgang knapp für sich entscheiden können und auf 2:1 stellen.

Für die enttäuschende Kapitänin Anna Bajde kommt im vierten Satz Nicole Holzinger, die dem Spiel zum wiederholten Mal frische Impulse gibt und das Spiel dreht. Die Wildkatzen siegen schließlich noch klar mit 25:22 und 15:9 und sichern sich zwei Punkte für die Tabelle.

„Kompliment an die Damen aus Bisamberg, die mit Herz Volleyball spielten und unser Team an den Rand einer Niederlage brachten. Dank der Impulse von der Bank und einer soliden Leistung von Manuela Rabitsch (mit 40% die effizienteste Wildkatze im Angriff, Anm.) konnten wir das Spiel zumindest drehen und gewinnen“ resumiert ein ratloser Trainer Voggenberger ob der lustlosen und schwachen Performance seiner Leistungsträger.

Um sich nach oben orientieren zu können, muss wohl einiges anders laufen. „Unsere Hochs sind hoch, aber unsere Tiefs sind leider sehr tief. So haben wir keinen Anspruch auf die Top 4“ verspricht Coach Voggenberger einige Änderungen im Hinblick auf die nächsten Aufgaben.

Kelag Wildcats wollen siegen

In der 9. Runde der AVL empfangen die Kelag Wildcats am Samstag, 6.11.2021 um 16:00 in der SH Lerchenfeld Tabellenschlusslicht Unionvolleys Bisamberg. Für die Wildkatzen geht es darum, drei Punkte zu holen und den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren.

Das Wildkatzenrudel gleicht derzeit einem Taubenschlag: im Training herrscht ein Munteres Kommen und Gehen, die einen flattern hinaus (Bajic und Bauer mussten krankheitsbedingt passen, Anm.), die andere flattert herein (Isabella Katz gibt nach überstandener Operation ein Comeback, Anm.). Klarheit über die Teamzusammensetzung für die morgige Partie soll das freitägige Abschlusstraining bringen.

„Wir gehen trotzdem gut vorbereitet in die morgige Partie. Wir konnten diese Woche an individuellen Themen feilen. Zu dem besitzt unsere Mannschaft ausreichende Kadertiefe, um auch Ausfälle zu kompensieren“ blickt Trainer Voggenberger dem Spiel optimistisch entgegen, warnt jedoch im selben Atemzug, den Gegner zu unterschätzen. „Bisamberg steht am Ende der Tabelle, hat aber immer wieder gute Phasen im Spiel und wird stabiler. Wir werden konzentriert ans Werk gehen“ meint auch Kapitänin Anna Bajde.

Für die Wildkatzen geht es in dem Spiel darum, auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu bleiben. Dafür ist ein voller Erfolg nötig, der mit den Qualitäten des Teams möglich sein sollte. Eine Stärke der Wildkatzen ist sicherlich das Blockspiel: mit Jontes (2.), Aichholzer (8.) und Bajic (9.) sind drei Kelag Girls unter den Top 10 der Liga zu finden!

Sieg und Niederlage ohne Bajic

Die Punkteausbeute der Kelag Wildcats blieb mit 3 Punkten aus zwei Partien etwas hinter den Erwartungen, angesichts der Umstände muss aber von 3 wichtigen Punkte für die Tabelle gesprochen werden.

Ohne Nina Bajic unterlagen die Wildkatzen im vorgezogenen Spiel der 8. Runde der TI Volley Innsbruck nach tollem Beginn mit 1:3 (21,-20,-14,-11). Vor allem im Angriff erzeugten die Wildkatzen nicht den nötigen Druck, um die Tirolerinnen ernsthaft in Gefahr zu bringen. „23 Angriffspunkte in den Sätzen 2,3 und 4 und in Summe 28% Punkte im Angriff sind einfach zu wenig. Gratulation an die Tirolerinnen, die vor allem in der Abwehr toll performten und sich so in einen wahren Spielrausch hineinsteigerten“ resumiert Trainer Voggenberger die Niederlage.

Am Samstag, dem 30.10. merzten die Klagenfurterinnen die Scharte mit einem 3:0 (17,25,21) Sieg über die Erzbergmadln aus. Abermals mussten die Wildkatzen ihre Topscorerin Nina Bajic vorgeben, diesmal setzten sich die Kärntnerinnen aber verdient durch. Nach einem klaren ersten Durchgang und einer komfortablen Führung im zweiten Satz witterten die Gäste ihre Chance und kamen den Heimischen noch gefährlich nahe. Mit dem 27:25 Sieg schafften die Kärntnerinnen die Vorentscheidung und hatten auch im Finish des dritten Satzes den längeren Atem. „Ein holpriger Sieg, Kampfgeist und Teamperformance stimmten aber“ zeigte sich Obmann Laibacher vor allem mit dem Ergebnis zufrieden.

Bereits am Samstag, dem 6.11. 2021 bitten die Wildkatzen zum nächsten Heimspiel, wenn ab 16:00 die Union Volleys aus Bisamberg in der SH Lerchenfeld zu Gast sind.

Sieg gegen Tabellenführer gekrallt

Die Kelag Wildcats bleiben auch im zweiten Heimspiel in der AVL Women siegreich und besiegen Leader VC Tirol nach einer Achterbahnfahrt und zweimaligem Satzrückstand verdient mit 3:2(-18,12,-18,18,10).

In einem sehenswerten Spiel kämpften sich die Wildkatzen trotz zweimaligem Satzrückstand zurück und besiegen den VC Tirol nach gut zwei Stunden in fünf Sätzen. Den Topscore sicherte sich an diesem Abend die beiden Mittelblockerinnen Nina Bajic mit 22 Punkten vor Katja Jontes (16) und Lucia Aichholzer (12). „Im fünften Spiel hatten vier unterschiedliche Topscorerinnen. Das zeigt, dass breit unser Spiel aufgestellt ist und wie schwer ausrechenbar wir sind“ kommentiert Obmann Josef Laibacher den Sieg gegen VC Tirol nicht unzufrieden.

Die Tirolerinnen starteten mit breiter Brust in das Spiel und zogen gleich davon. Die Heimischen hatten zu Beginn vor allem in der Annahme und im Angriff ihre liebe Not und fanden im ersten Satz erst langsam in die Partie. Nach dem Verlust des ersten Durchgangs fuhren die Wildkatzen aber die Krallen aus. Mit 19 Punkten am Block gaben die Klagenfurterinnen einmal mehr ihre Visitenkarte ab und wiesen die Innsbruckerinnen in diesem Element klar in die Schranken.

Die Statistik sieht die Wildkatzen in allen Elementen in Front: 7:5 Asse, 51:50 Angriffspunkte, 19:12 Blockpunkte und 23:24 Eigenfehler sind letztendlich Zeugnis für einen verdienten Sieg der Kärntnerinnen, die durch diesen Sieg weiter auf Platz 6 in der Tabelle sind. „Wir hatten zum Auftakt fast nur Topteams als Gegner. Angesichts der Auslosung trügt der Tabellenstand etwas. Wir werden vorne mit dabei sein“ ist Trainer Voggenberger überzeugt.

Eine tolle Leistung bot an diesem Abend Junior Magdalena Rabitsch, die in Annahme, Abwehr und vor allem am Aufschlag ein tolles Spiel zeigte. „Magda scorte zwar nur 6 Mal, ihre Performance in allen anderen Elementen war aber überragend“ streut Trainer Voggenberger der 18jährigen Außenangreiferin Rosen, die gemeinsam mit Beachpartnerin Anja Trailovic, Julia Bier und Skylar Iott die Annahme der Wildkatzen stabilisierte und so die Basis zu diesem Erfolg legte.

Bereits am Freitag, dem 29.10. 2021 empfangen die Wildkatzen um 20:00 zu Hause mit der TI die zweite Innsbrucker Mannschaft. „Ein starkes Team, das den VC Tirol im Cup mit 3:1 eliminierte“ weiß Voggenberger zu berichten. Die Wildkatzen werden gerüstet sein und gegen den Tabellennachbarn (derzeit 5., Anm.) alles versuchen, um weiter zu punkten.

Leader Tirol soll in Klagenfurt Federn lassen

Ein Hit jagt den nächsten: nach den 3 Medaillengewinnern der letzten Saison empfangen die Kelag Wildcats in der fünften Runde der AVL am Samstag, 23.10.2021 um 19:00 in der SH Lerchenfeld den derzeitigen Leader VC Tirol.

Die Tirolerinnen sind in der laufenden AVL Saison noch unbesiegt und lachen von der Tabellenspitze. Der Kader der Innsbruckerinnen gleicht auch diese Saison einer Zusammenkunft von Damen aller Herren Länder: im Team der Tirolerinnen tummeln sich Akteurinnen aus Deutschland, Argentinien, Neuseeland, Holland, Griechenland, Lettland und Österreich. Die heurige Mischung scheint aber gelungen zu sein, denn nach vier Erfolgen in Serie führen die Innsbruckerinnen die Tabelle an. Aus dem starken Kollektiv ragen die beiden Topscorerinnen Irene Verasio und Anilise Fitzi heraus. „Deren Radius gilt es einzuschränken!“, so das Credo im Lager der Wildkatzen.

Die Wildkatzen wollen zuhause ihren Erfolgslauf in der Meisterschaft fortsetzen. Nach dem Sieg gegen Graz wollen sie Kärntnerinnen auch gegen den VC Tirol bestehen. „Wir sind bereit und wollen zuhause siegen!“ gibt sich auch Topscorerin Lucia Aichholzer optimistisch. Die 23jährige Eigenbauspielerin der Wildcats präsentiert sich heuer ganz stark und führt derzeit die Scorerliste der AVL mit 72 Punkten an. Nur drei Punkte hinter ihr lauert die beste Punktesammlerin des VC Tirol: Irene Verasio (69).

Viel wird in diesem Spiel von der Aufschlagleistung beider Teams abhängen. Beide Teams verfügen über starke Mittelblockerinnen, die mit wirkungsvollen Aufschlägen aus dem Spiel genommen werden sollen. „Wenn uns das gelingt, werden wir gewinnen!“ ist auch Obmann Laibacher von seinem Team überzeugt und pocht vor allem auf die Blockqualitäten seiner Mannschaft. Mit Lucia Aichholzer, Katja Jontes und Nina Bajic scheinen drei Wildkatzen in den Top10 der Liga auf.

Cupaus gegen Sokol

Für die Kelag Wildcats war in der 3. Cuprunde Endstation. Die Klagenfurterinnen mussten vor heimischem Publikum gegen Sokol/Post mit 0:3 (-24,-14,-21) enttäuscht die Segel streichen.

Nach einem fulminanten Start und einer komfortablen Führung kamen die Wildkatzen in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle vor allem in der Annahme und im Angriff komplett außer Tritt und mussten den Gästen aus Niederösterreich somit den Vortritt lassen.

„Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Jetzt gilt unser Augenmerk der Meisterschaft, wo wir zumindest ins Halbfinale kommen wollen“ so ein zähneknirschender Obmann Josef Laibacher.