U20 schrammte an einer Medaille vorbei

Die U20 Mannschaft des ATSC Kelag Wildcats muss sich mit einem bitteren 4. Platz bei den diesjährigen Österreichischen Meisterschaften in Leoben begnügen.

Nach einem soliden ersten Tag und drei Siegen (2:1 gegen Seekirchen, 2:0 gegen Oberschützen und 2:0 gegen UVC Graz) sollte am Sonntag eine Medaille her. In einem packenden Semifinale unterlagen die Wildkatzen schließlich Sokol NÖ nach vergebenem Matchball mit 1:2 (23,-21,-15).

Im abschließenden Spiel um Platz 3 mussten sich die Klagenfurterinnen der TI Volley abermals in drei Sätzen 1:2 8_17,22,-13) geschlagen geben und schrammten durch diese Niederlage hauchdünn an einer Medaille vorbei.

„Wir sind ausgezogen, um Edelmetall zu holen. Leider hat es diesmal nicht geklappt“ resümiert Trainerin Maja Präprost, die aber auf den gesamten Kader stolz war und den eingeschlagenen Weg für richtig erachtet.

Der Titel ging überraschenderweise an die Erzbergmadln rund um Topscorerin Julia Mitter, die im Endspiel Sokol NÖ mit 3:1 entthronten.

Wildcats gezähmt – Aus im Semifinale des Cups

Die Kelag Wildcats unterlagen im Cupsemifinale gegen Titelverteidiger Linz/Steg ganz klar mit 0:3 (-12,-16,-14). Vor allem im Block und Angriff waren die Wildkatzen an diesem Nachmittag zu harmlos. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: 1:5 Asse, 2:4 Blockpunkte, 25:52 Angriffspunkte aus Sicht der Klagenfurterinnen.

„Schade! Wir haben beim ersten Highlight der Saison nicht zeigen können, was wir drauf haben“ fasst Trainer Voggenberger das Spiel nüchtern zusammen. Neben MVP Lucia Aichholzer überzeugte auch Magdalena Rabitsch mit einer sehr engangierten Leistung. „In Summe war das zu wenig. Wir hätten alle über unser Niveau spielen müssen, um diese Linzer Mannschaft besiegen zu können!“

„Wir haben gewusst, dass wir der Favorit sind und Klagenfurt einen überragenden Tag braucht, um uns schlagen zu können. Andererseits kann in einem einzelnen Match viel passieren und man muss auf alles gefasst sein. Mein Team hat die Aufgabe souverän erledigt und sich keine Schwächen erlaubt“, resümierte ein zufriedener Roland Schwab, Head Coach der Stahlstädterinnen.

Für die Wildatzen ist aber der Blick schon nach vorne gerichtet, stehen doch am kommenden Wochenende (7./8. März 2020) in Leoben die österreichischen U20 Meisterschaften auf dem Programm, wo die Wildcats als Kärntner Titelträger ein gewichtiges Wort um die Medaillenvergabe mitreden wollen.