Wildcats schärfen die Krallen

Die Playoff Phase rückt in unmittelbare Nähe! Bereits eine Woche nach Abschluss des Grunddurchgangs startet am 15.2. 2020 das Viertelfinale der diesjährigen Meisterschaft! Bis dahin haben die Wildkatzen noch zwei Spiele zu bestreiten, die über den Ausgang des Grunddurchgangs entscheiden.

Bereits am Samstag, 1.2.2020 um 19:30 treffen die Wildkatzen auswärts in Hallein/Rif auf die Damen des PSV Salzburg. Die Mozartstädterinnen kämpfen noch um den offenen 6. Playoffspot im Fernduell gegen TI Volley und sind dementsprechend heiß auf die Partie. Der Kader der Salzburgerinnen liest sich wie eine Reise um die Welt: drei Amerikannerinnen, zwei Kanadierinnen, zwei Lettinnen und zwei Deutsche scheinen neben sechs Österreicherinnen in der Kaderliste auf. Sportlich angeführt werden die Salzburgerinnen von den beiden Mittelblockerinnen Paige Hill und Trainertochter Lisa Sernow, die in der Statistik der besten Blockspielerinnen der Liga ganz vorne dabei sind.

Die gleichen Qualitäten bringen auch die Wildkatzen mit. Mit Nina Bajic und Jaelyn Keene verfügen auch die Klagenfurterinnen über zwei Top Mittespielerinnen. „Das wird ein spannendes Duell!“ ist auch Obmann Josef Laibacher gespannt. Zudem ist das Spiel auch ein guter Gradmesser für die anstehenden Aufgaben: das Playoffviertelfinale gegen VC Tirol steht bald an und die Klagenfurterinnen wollen sich für die finale Phase der Meisterschaft in Schuss bringen.

„Siege sind die beste Medizin! Dementsprechend wollen wir trotz unserer Personalsorgen (Kapitänin Katz ist noch rekonvalenszent, Anja Trailovic fraglich, Maria Obernosterer fehlt nach einer Zahnoperation, Anm.) voll auf Sieg spielen!“ lautet die Kampfansage aus dem Lager der Wildkatzen.

3:1 Sieg gegen Perg

Die Kelag Wildcats sind wieder unter den Top 4 des Landes. Mit einem nie gefährdeten 3:1 (12,16,-18,17) Erfolg über Vizemeister Perg sichern sich die Wildkatzen nicht nur ein fixes Playoffticket, sondern überholen auch den VC Tirol und sind zwei Runden vor Schluss des Grunddurchgangs wieder unter den Top 4.

Die Klagenfurterinnen starteten stark in dieses Duell und legten gleich mit einer Aufschlagserie von Nina Bajic zum 7:0 los. Die Aufschlagstärke gepaart mit der Durchschlagkrfat im Angriff von Keene (20), Bajic Nina und Lucia Aichholzer (je 15) zeichneten letztlich für den wichtigen Dreipunktesieg verantwortlich.

Schade um die Leistung im dritten Satz, wo die Wildkatzen gänzlich außer Tritt geraten sind und durch den Verlust der spielerischen Linie in allen Elementen aus einer 12:7 Führung ein 14:21 Rückstand wurde. „Da haben Nachlässigkeiten dem Spiel eine gefährliche Wende gegeben“ resumiert Trainer Voggenberger.

Umso wichtiger war, dass die Heimischen im vierten Satz wieder in die Spur fanden und dank einer wiedererstarkten Lucia Aichholzer (9 Punkte allein im vierten Durchgang!) ganz klar den Ton angaben und sicher 3:1 siegten. „Ich habe solche Spiele schon gänzlich kippen sehen. Schön, dass die Damen Charakter zeigten und das Spiel an sich gerisssen und die wichtigen drei Punkte geholt haben“ meint auch Obmann Laibacher in einem Kurzstatement zum Spiel.

Vizemeister zu Gast

Die 16. Runde der AVL bringt Spannung pur. In nahezu allen Tabellenregionen gibt’s spannende Positionskämpfe im Hinblick auf den Playoffstart. Auch die Kelag Wildcats sind in einen solchen verwickelt, wollen sie doch als Nummer 4 ins Playoff.

Wenn am Samstag, den 25.01.2020 um 19:00 in der SH Lerchenfeld Vizemeister Prinz Brunnenbau Volleys gastiert, geht es für beide Teams um alles. Die Oberösterreicherinnen sind nach einem mehr als durchwachsenen Saisonverlauf hinter den Erwartungen geblieben, wollen aber in Klagenfurt ihre wohl letzte Chance auf einen Playoffplatz wahren. „Die Prinzessinnen werden alles auf eine Karte setzen und nach dem Sieg vom Samstag motiviert in die Partie starten“ warnt Trainer Voggenberger vor den Gästen, deren Kaderliste immerhin 5 Internationale aufweist.

Die Kelag Wildcats wollen andererseits einen Riesenschritt in Richtung Top 4 machen. Dafür sind drei Punkte für die Tabelle notwendig. „Wir haben in Trofaiach einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wenn du selbst kaum Fehler begehst (11 in drei Sätzen, Anm.) und mit deinem Spiel Druck machst, schaffst du einen Qualitätssprung“ resumiert Voggenberger den Verlauf der letzten Wochen. Diesen Qualitätssprung zusammen mit Spaß wollen die Wildkatzen am Samstag aufs Parkett bringen.

Im Vorspiel um 16:30 rittern die Jungkatzen in der 2. Bundesliga um die Tabellenführung. In einem heißen Kärntner Derby empfangen die Mädchen um Tatjana Rajic den derzeitigen Leader der Volley Eagles Villach.

U20 holt Landesmeistertitel

Die Kelag Wildcats werden in der Kategorie U20 ihrer Favoritenrolle gerecht und holen sich im Klagenfurter Sportpark ohne Satzverlust den Landemeistertitel. Damit vertreten die Wildkatzen Kärntens Farben bei den diesjährigen Staatsmeisterschaften, die am 7./8. März in Graz über die Bühne gehen.

Die Wildkatzen rund um Kapitänin Lena Stockhammer bestachen durch die ausgeglichenste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld. In der Vorrunde und im Halbfinale wurden alle Spielerinnen erfolgreich eingesetzt. Im Endspiel drückten dann vor allem Anja Trailovic, Magda Rabitsch und Linda Striek dem Spiel ihren Stempel auf. In einem umkämpften und phasenweise hochklassigen Spiel setzten sich letztlich die Wildkatzen doch deutlich mit 2:0 (18,19) durch.

„Wir sind breit aufgestellt“ konstatiert auch Obmann Laibacher nach Gewinn der Goldmedaille und der damit verbundenen Qualifikation für die Bundesmeisterschaften. Gerade im Hinblick auf ein kräfteraubendes Turnier wie die Staatsmeisterschaften ist das kein Nachteil. „Wir wollen auch auf nationaler Ebene eine Medaille holen“ gibt Trainer Voggenberger die Marschrichtung vor.

3:0 Sieg in Trofaiach

Die Kelag Wildcats sicherten sich den ersten Sieg im neuen Jahr. In einer einseitigen Partie holten sich die Wildkatzen dank eines 3:0 (14,16,12) Sieges bei den Erzbergmadeln drei wichtige Punkte für die Tabelle.

Die Klagenfurterinnen dominierten das Spielgeschehen über die gesamte Spieldauer. Vor allem Jaelyn Keene war an diesem Abend kaum zu stoppen uns holte sich mit 17 Punkten den Topscore. Stark auch die Annahmeformation, die mit 52% positiver Annahmen ein klares Rufzeichen setzte.

„Wir haben das Spiel mit starken Aufschlägen dominiert. Zudem war die Stimmung am Court richtungsweisend“ fasst Coach Voggenberger das Spiel knapp zusammen. Mit diesem Sieg sind die Wildkatzen wieder zurück im Kampf um Platz 4.

Bereits nächstes Wochenende wollen die Wildcats zuhause (25.1.2020, 19:00, SH Lerchenfeld) gegen Perg nachlegen und mit einem Sieg vor eigenem Publikum die Weichen in Richtung Top 4 stellen.

Wildcats heiß auf ersten Sieg

Die lange Weihnachtspause hat die Kelag Wildcats offensichtlich etwas außer Tritt gebracht. Die beiden Auftaktpartien im neuen Kalenderjahr gingen beide verloren, für die Tabelle gabs lediglich gegen VC Tirol Zählbares (1 Punkt bei der 2:3 Niederlage, Anm.).

„Wir haben gegen den VC Tirol sehr fehleranfällig agiert und durch fehlende taktische Disziplin den Sieg leichtfertig vergeben“ ist das Spiel gegen die Tirolerinnen abgehakt und diese Erkenntnis in neue Trainingswoche mit eingeflossen. Mit der Rückkehr von Lucia Aichholzer kehrt zudem neuer Elan in das Team rund um Neokapitänin Ana Bajic. Die Angreiferin hat dieses Amt interimistisch von der rekonvaleszenten Zuspielerin Dani Katz übernommen. Diese ist nach der gut verlaufenen Bandscheibenoperation bereits auf dem Weg der Besserung und startet diese Woche in das Projekt „Come back stronger“.

In der 15. Runde der AVL treffen die Damen aus der Lindwurmstadt am Samstag, 18.1.2020 um 19:00 auswärts auf die Erzbergmadln. „Die Aufgabe in Trofaiach wird schwer, sind die Steirerinnen zuhause doch hoch einzuschätzen“ warnt Trainer Voggenberger davor, das Spiel als Selbstläufer zu sehen. Die Kärntnerinnen starten aber als klarer Favorit in diese Begegnung und wollen aus Trofaiach alle drei Punkte entführen.

Angeführt wird das Heimteam von Julia Mitter, die in der Scorerliste in den Top 5 liegt. Ein Wiedersehen gibt es in Trofaiach auch mit Ex Wildkatze Carina Goldberger, die seit dieser Saison das Trikot der Obersteirerinnen trägt.

2:3 Niederlage gegen VC Tirol

Die Kelag Wildcats verlieren auch das zweite Spiel im neuen Jahr: gegen den VC Tirol müssen sich die Wildkatzen nach 2stündigem Kampf letztlich 2:3 (-22,15,-19,22,-10) geschlagen geben. Damit bleiben die Klagenfurterinnen auf dem fünften Tabelleplatz, der VC Tirol ist vierter.

Das Spiel der Kärntnerinnen glich einer Fahrt auf der Achterbahn. Tollen Aktionen folgten stümperhafte Fehler und so konnten die Heimischen nie konsequenten Druck auf die Tirolerinnen ausüben. „Wir haben uns heute selbst das Leben schwer gemacht: immer dann, wenn die Gäste zu Fehlern gezwungen haben, brachten wir sie mit unerzwungenen Eigenfehlern wieder zurück!“ resumiert Trainer Voggenberger das Spielgeschehen.

Unterstrichen wird seine Aussage von der Statistik: 20 direkte Angriffsfehler und 14 Aufschlagfehler – also 1,5 Sätze!! – gingen als Gastgeschenk nach Tirol, die sich mit einem Zweipunktesieg bedankten. Positiv zu erwähnen waren die Leistungen von Magdalena Rabitsch und Julia Bier (64% positive Annahmen).

Heimspielauftakt im neuen Jahr

Die Kelag Wildcats treffen am Sonntag, 12.01.2020 um 16:00 im Rahmen der 14. Runde der AVL zu Hause auf den VC Tirol. In dieser Begegnung gegen die starken Innsbruckerinnen geht es für die Wildkatzen darum, den 4. Platz in der Tabelle zurückzuerobern.

Nach dem missglückten Jahresauftakt (1:3 Niederlage, Anm.) in Graz wollen die Klagenfurterinnen wieder auf die Siegesstraße zurückkehren. Trotz der Ausfälle von Lucia Aichholzer (Bänderverletzung) und Kapitänin Daniela Katz (Bandscheibenprobleme) sind die Kärntnerinnen guter Dinge, gegen VC Tirol Punkte für die Tabelle zu holen.

Für die Wildkatzen gilt es, die Aktivposten der Tirolerinnen Lemay, Tuntland und Calvo in Schach zu halten. Ein Wiedersehen gibt es zu dem mit Ex Wildkatze Weeda Krassnig, die sich in Tirol zur Stammzuspielerin entwickelt hat.

Auf Seiten der Heimischen baut man vor allem auf den Heimvorteil. „In unserer Halle sind wir deutlich stärker als auswärts! Mit starken Aufschlägen soll auch die Blockstärke zurückkehren“ unterstreicht Obmann Laibacher die Qualitäten seiner Damen.