Entscheidungsmonat!

Der November wird für die Kelag Wildcats richtungsweisend, wohin die Reise für die jungen Wildkatzen in dieser Saison gehen wird, denn neben den wöchtlichen Runden in der AVL steht auch die 4. Cuprunde auf dem Programm. Den Start zu einer Serie von Spielen gegen unmittelbare Konkurrenten machen am Samstag, 2.11.2019 um 18:00 (!) in der SH Lerchenfeld die Erzbergmadeln aus Eisenerz/Trofaiach.

Die auffälligsten Akteurinnen im Dress der Steirerinnen sind dabei die Topscorer des Teams Julia Mitter (84 Punkte) Anna Mayr (43) und Neuzugang Deprece Washington (41). Ein Wiedersehen gibt es in dieser Partie auch mit Ex Wildcat Carina Goldberger, die seit dieser Saison für ET auf Punktejagd geht.

Die Wildkatzen gehen als klarer Favorit in diese Begegnung. Nach der Leistung in Tirol und dem Comeback von Lucia Aichholzer stehen die Zeichen darauf, Boden zur Tabellenspitze gut zu machen. „Wir wollen uns nach oben orientieren. Da ist ein Heimsieg gegen Eisenerz Pflicht“ herrscht der Grundtenor im Lager der Kärntnerinnen.

3:0 Sieg in Innsbruck

Die Kelag Wildcats sicherten sich im Innsbrucker Landessportheim durch einen 3:0 (24,21,18) Sieg beim VC Tirol wichtige Punkte für die Tabelle. Lucia Aichholzer machte beim Comeback im Wildcats-Dress gleich beeindruckende 15 Punkte.

Die Klagenfurterinnen starteten stark und lagen zu Beginn bereits 9:4 voran, ehe die Tirolerinnen konterten und das Spiel drehten. Beim 16:19 legte Rückkehrerin Lucia Aichholzer eine wichtige Aufschlagserie hin und das Spiel nahm eine Wende. In einem umkämpften Satzfinish hatten die Gäste dank einer strittigen Schiedsrichterentscheidung letztlich mit 26:24 die Nase vorn.

Auch im zweiten Satz holten die Wildkatzen einen Rückstand auf (7:12) und setzten sich dank der besseren Angriffsleistung letztlich klar durch (25:21). Dieser Satzgewinn brachte die Wildkatzen endgültig auf die Siegesstraße. Mit 25:18 sicherten sich die Wildcats auch den dritten Durchgang.

Die Wildkatzen hatten statistisch vor allem im Angriff mit 47:33 Punkten klar die Nase vorn, während Tirol bei den Blockpunkten 10:5 dominierte. Im Aufschlag lagen die Wildkatzen mit 5:4 Assen vorn, waren in diesem Element aber deutlich effizienter als die Innsbruckerinnen. Zu dem waren die Gäste auch in der Feldabwehr organisierter und agiler.

Den Topscore holten sich Ana Bajic und Lucia Aichholzer (je 15) vor MVP Nina Bajic (14) und Jaelyn Keene (9).

Wildcats zu Gast in Tirol

In der fünften Runde der AVL gastieren die Kelag Wildcats am Samstag, 26.10. 2019 um 17:00 in Innsbruck beim VC Tirol.

Für die Wildkatzen geht es in der Fremde vor allem darum, nach den drei Niederlagen gegen die Topteams Linz, Post und Graz wieder einmal anzuschreiben und in der Tabelle Boden gut zu machen. In Tirol soll der Startschuss zu einer Aufholjagd erfolgen.

„Wir haben gut trainiert und steigern uns kontinuierlich“ befindet auch Assistenztrainer Thomas Lanner, der auch die athletischen Geschicke des Teams leitet. Zudem wissen die Wildkatzen, dass sie in der laufenden Saison noch nicht komplett angetreten sind. „Die Rückkehr von Lucia Aichholzer zum Team nimmt Formen an“ gibt sich die sportliche Führung ob eines Einsatzes von Luci noch kryptisch.

Die Wildkatzen fahren auf jeden Fall in den Westen, um zu gewinnen. „Tirol ist für uns absolut in Reichweite“ ist man sich im Lager der Klagenfurterinnen einig.

ÖVV Cup: Im Eiltempo ins Viertelfinale

Die Cupmannschaft der Kelag Wildcats ziehen im Eiltempo durch den diesjährigen Bewerb. Bisher noch ohne Satzverlust ließen die jungen Wildkatzen auch beim TV Oberndorf (S) nichts anbrennen und siegten nach gut einer Stunde Spielzeit glatt mit 3:0 (14,18,18).

In einem Spiel mit klar verteilten Rollen steckten die Gäste aus Klagenfurt im ersten Durchgang die Fronten klar ab und siegten durch eine konzentrierte Leistung klar mit 25:14. Im zweiten Satz schlichen sich sehr viele Nachlässigkeiten im Spiel der Wildkatzen ein. Nicht weniger als 12 unerzwungene Fehler standen am Ende zu Buche. Dennoch siegten die Kärntnerinnen sicher mit 25:18. Im dritten Satz hielten die Oberndorferinnen bis zur Satzmitte ausgezeichnet mit, ehe eine Aufschlagserie von Anja Trailovic die Wildkatzen auf die Siegesstraße führte. Maria Obernosterer verwandelte den zweiten Matchball zum Endstand von 25:18.

Den Topscore auf Seiten der Wildcats holte sich Nada Fanic (11) vor Daniela Katz und Anja Trailovic (je 9) und Manuela Rabitsch 7.

Die Auslosung bescherte den Klagenfurterinnen eine lösbare (sportlich als auch logistisch) Aufgabe. Im Viertelfinale treffen die Wildcats
am 10.11.2019 auswärts auf den Zweitligisten Hausmannstätten um den Einzug unter die Top 4!

UVC Graz entführt 3 Punkte

Die Kelag Wildcats verlieren in der 4. Runde der AVL gegen UVC Graz zuhause in vier Sätzen mit 1:3 (-22,21,-19,-17). Die Grazerinnen haben dabei vor allem in Angriff mehr Durchschlagkraft und gehen nach umkämpften vier Durchgängen als verdienter Sieger vom Platz.

Die Wildkatzen hielten den Schlager lange ausgeglichen und verabsäumten es, im ersten Satz wichtige Punktchancen zu nutzen: 22:25. In einem beherzt geführten zweiten Satz glichen die Heimischen unter kräftiger Mithilfe der Uhrturmchicks (12 unforced Errors!) zum 25:21 aus. Auch der dritte Satz war bis zum 15:17 ausgeglichen, dann setzte sich die Grazer Angriffspower durch. Mit 25:19 und 25:17 holten sich die Grazerinnen alle drei Punkte und sind damit weiter ungeschlagen.

„Wir haben alles versucht, konnten aber in den entscheidenden Momenten nicht überzeugen. Graz verteidigte sensationell und war im Angriff einfach effektiver“ resumiert Trainer Voggenberger, der vor allem in den Punkten der Diagonalangreiferinnen (4:21 aus Klagenfurter Sicht) den größten Unterschied ausmacht. „Wir werden uns auch dahingehend steigern“ spielt die sportliche Führung auf das anstehende Comeback von der rekonvaleszenten Lucia Aichholzer an.

Den Topscore sicherten sich Ana Bajic mit 14 Zählern vor Nina Bajiic (10) und Jaelyn Keene (9) bzw Ursula Ehrhart (21) Anna Sucha (16) und Eva Dumphart (15).

Topteam Graz in Klagenfurt

In der vierten Runde der AVL Women empfangen die Kelag Wildcats am Samstag, 19.10.2019 um 19:00 in der SH Lerchenfeld den UVC Graz. Im Vorspiel kreuzen die ungeschlagenen jungen Wildkatzen rund um Maja Präprost und die Damen aus Jennersdorf um 16:30 die Klingen.

Mit Graz trifft die nächste bislang ungeschlagene Mannschaft der herurigen, noch jungen Saison auf die Wildkatzen. „Wir sind gegen Graz sicher in der Außenseiterrolle“ weiß Trainer Voggenberger, er mit seinem Team das Spiel in Wien genau analysiert hat. Die Wildkatzen wollen gegen Graz anders, entschlossener auftreten als zuletzt. In Klagenfurt sind die Kärntnerinnen sicher stärker einzuschätzen. „Wir werden ihnen die Stirn bieten und fighten“, verspricht der Trainer und spricht damit genau diese Tugenden an, die in Wien nur ansatzweise zu sehen waren. Für die Wildkatzen geht es in diesem Duell auch darum, den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

Im Vorspiel zum AVL Schlager treffen die jungen Wildkatzen auf Jennersdorf. Die Mädchen von trainerin Maja Präprost legten ja bekanntlich einen Traumstart hin und liegen nach zwei Runden ohne Satzverlust am 2. Tabellenplatz.

Bereits am Sonntag steht die nächste Probe an, wenn die Cupmmanschaft in Oberndorf (16:00) um den Aufstieg in die 4. Runde kämpft.

1:3 Niederlage in Wien

„Wollen allein ist nicht genug, man muss auch was dafür tun“ so der knappe Kommentar von Trainer Voggenberger nach der völlig unnötigen 1:3 (-21,-13,-28,-20) Niederlage bei Sokol/Post. Im gesamten Spiel unterliefen den Wildkatzen allein im Angriff bei 36 Punkten 24 Eigenfehler! „Mit dieser Angriffsquote kann man kein Spiel gewinnen! Ein Selbstfaller!“

Ein Blick auf die Statistik aus Sicht der Gastmannschaft spricht Bände: 36:48 Angriffspunkte, 5:7 Asse, 11:10 Blocks, 38:32 unerzwungene Eigenfehler. In den ersten beiden Sätzen scorten die Wildcats im Angriff gerade einmal 9 (!) Punkte. Zuspiel und Angriff fand in den ersten beiden Durchgängen keine Abstimmung und so sahen sich die Gäste bald mit einem 0:2 Satzrückstand konfrontiert. „Dabei starteten wir verheißungsvoll ins Spiel und führten überlegen (13:7, Anm.) ehe Abstimmungsprobleme im Spielaufbau überhand nahmen“ erinnert sich Lucia Aichholzer, die ihr Comeback auf das Spielfeld noch verschieben musste.

Im dritten Satz erholten sich die Kärntnerinnen von der Schockstarre, veränderten die Annahmeformation und gaben dem Spiel eine Wende. Bei 24:19 schien der Satz entschieden, doch Sokol/Post schaffte den Ausgleich und erarbeitete sich 4 (!) Matchbälle. In einem wahren Kraftakt holten sich die Gäste diesen Durchgang mit 30:28.

Auch im vierten Satz waren die Gäste bis zum 12:9 klar am Drücker, ehe eine Serie an Wiener Blockpunkten den Kärntner Traum von einem 5. Satz platzen ließ. Symptomatisch das Ende des Spiels: Ana Bajic, die an diesem Abend weit unter Normalform agierte, unterlief ein Annahmefehler.

Den Topscore im Spiel holten sich Sonja Katz (22) bzw. Nina Bajic (17).

Wildcats wollen in Wien siegen

Der ewig junge Schlager zwischen Sokol/Post und den Kelag Wildcats steht am Samstag, 12.10.2019 um 16:30 in der Wiener Posthalle auf dem Programm. Die Begegnung zwischen diesen beiden Teams steht unter einem besonderen Stern, haben doch beide Teams Spielerinnen in den eigenen Reihen, die beim samstägigen Gegner ausgebildet wurden.

Für Neowildcat Monika Bauer ist dieses Duell natürlich etwas besonderes. Die 24jährige Libera wurde im Sommer von Sokol ausgemustert und fand erst dadurch Anschluss im Wildkatzenrudel. „Es war natürlich anfänglich nicht leicht für mich. Gut, dass ich in Klagenfurt die Möglichkeit habe, weiter meiner Leidenschaft nachzugehen. Ich werde am Samstag alles geben“ so die Kampfansage in Richtung Sokol/Post.

Bei den Niederösterreicherinnen stehen drei Spielerinnen, die bei den Wildcats ihr Volleyballhandwerk gelernt haben: die Nationalspielerinnen Anna Bajde, Sonja Katz und Alexandra Epure stehen in Diensten des ehemaligen Serienmeisters, der aber jedes Jahr mehr an Charisma einbüßt. Die einst unantastbare Galionsfigur im österreichischen Damenvolleyballsport hat in den letzten Jahren enorm viel an Image verloren. In der abgelaufenen Saison reichte es zu keiner Medaille in der allgemeinen Klasse (weder AVL noch Cup) für die erfolgsverwöhnten Damen aus Niederösterreich!

In dieser Saison steht Sokol/Post noch ohne Satzverlust gemeinsam mit Linz/Steg an der Tabellenspitze. Die Wildkatzen rechnen sich aber dennoch gute Chancen aus, in Wien bestehen zu können. „Wir wollen in Wien gewinnen und wir haben auch die Qualitäten, um das das zu schaffen“ weiß Trainer Voggenberger.

Zurück im Aufgebot der Wildcats wird erstmals Heimkehrerin Lucia Aichholzer stehen, die nach seit zwei Jahren wieder das Dress ihres Heimatvereins tragen wird.

CUP: 3:0 Sieg in Villach

Vorjahresfinalist ATSC Kelag Klagenfurt steht dank eines klaren 3:0 (18,11,21) Sieg gegen die Volley Eagles Villach in der 3. Runde des ÖVV Cupbewerbs. In knapp einer Stunde siegten die Wildkatzen und konnten dabei einige Aufstellungsvarianten testen.

Lucia Aichholzer und Linda Striek fehlten beim Duell in der Draustadt noch verletzungsbedingt. Beide sind aber guter Dinge, in der nächsten Cuprunde (20.10.2019, Anm.) dabei zu sein.

Die Wildkatzen diktierten das Spielgeschehen über die gesamte Spieldauer mit druckvollen Aufschlägen und starken Angriffen von den Außenpositionen. Symptomatisch dafür ein Blick auf die Scorerliste: Anja Trailovic sicherte sich an diesem Abend mit 13 Punkten den Topscore, vor Magda Rabitsch (7) und Nada Fanic/Manu Rabitsch (je 5).

In der 3. Runde (Top 16) treffen die Kelag Wildcats Klagenfurt auswärts auf Zweitligist TV Oberndorf. Gespielt wird diese Runde am 20.10.2019, die genaue Beginnzeit wird sofort nach Bekanntgabe nachgereicht. Im Kracher der Runde treffen UVC Graz und Sokol/Post aufeinander. Mit Eisenerz und dem VC Tirol kreuzen ebenfalls zwei Erstligisten die Klingen. Titelverteidiger Linz/Steg bekommt es mit der SG Bisamberg/Hollabrunn
zu tun, die zum Auftakt überraschenderweise Prinz Brunnenbau Perg mit 3:1 ausgeschaltet haben.

Meister Linz außer Reichweite

Die Kelag Wildcats verloren in der zweiten Runde der AVL zu Hause gegen Meister Linz mit 0:3 (16,21,16) und rangieren damit nach dem 2. Spieltag auf Rang 6 der Tabelle.

Die Wildkatzen mussten vor allem im Angriff den Linzerinnen klar den Vortritt lassen (29:44 Punkte) und sahen sich auch in den Elementen Aufschlag (1:6) und Block (4:11) im Hintertreffen. „Schade um den zweiten Durchgang. Da zollten wir unserer Jugend Tribut, nutzten etliche Punktchancen nicht mit dem nötigen Nachdruck“ analysiert Trainer Voggenberger die vergebenen Möglichkeiten bei der 21:25 Niederlage.

Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass auch in dieser Saison Linz ein heißer Titelkanditat sein wird. „Wir werden uns steigern und uns nach oben orientierten. Linz muss das Ziel sein“ so der Grundtenor im Lager der Wildkatzen, die indirekt ein Kompliment des Meisters bekamen: Trainer Schwab vertraute die gesamte Spielzeit seiner Grundsieben und wechselte kein einziges Mal.

Den Topscore auf Seiten der Heimischen holte sich Ana Bajic (9), auf der Gegenseite war Nikolina Maros mit 19 Punkten kaum zu stoppen.