3:0 Sieg gegen TI – Auftakt nach Maß

Die Kelag Wildcats Klagenfurt sind perfekt in die neue Spielzeit gestartet. In exakt einer Stunde besiegten die Klagenfurterinnen vor rund 100 Besuchern Aufsteiger TI Volley aus Innsbruck mit 3:0 (13,14,20).

Dabei waren die Wildkatzen den Gästen aus Tirol vor allem in Aufschlag (8:1 Punkte) und Angriff (44:26 Punkte) überlegen. Außerdem deuteten die Wildcats im ersten Satz mit 6 (!) Blockpunkten auch in diesem Element enormes Potenzial an. „Letztendlich ein deutlicher und verdienter Sieg“ meint ein erleichterter Obmann Laibacher, dem dieser Startschuss natürlich gefällt.

Die Vorzeichen zur Partie standen auf Seiten der Heimischen alles andere als günstig: Kapitänin Daniela Katz, Lucia Aichholzer und Linda Striek mussten alle verletzungsbedingt die Segel streichen. Also feierten am Zuspiel Lena Stockhammer, in der Diagonale die 16jährige Magdalena Rabitsch und im Außenangriff die 15jährige Anja Trailovic ihr Debut in der Startformation und überzeugten alle mit respektablen Leistungen. Anna Pajer und Manuela Rabitsch bekamen im dritten Durchgang ihre Spielzeit und agierten dabei solide. „Im Angriff müssen die jungen noch an Durchschlagkraft gewinnen!“

Diese Durchschlagkraft stellten die drei Internationalen im Dress der Wildcats deutlich zur Schau. Allein die Mittelblockerinnen Keene und Bajic N scorten 28 Punkte und waren im Angriff über die Mitte kaum zu stoppen. Den Topscore holte sich an diesem Abend Ana Bajic mit 17 Punkten.

Nach dem (gelungenen) Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel: Bereits nächsten Samstag stehen die Wildkatzen vor einer wahren Bewährungsprobe, wenn Meister Linz/Steg in der SH Lerchenfeld zu Gast ist. „Da werden wir sehen, wo wir wirklich stehen!“


TI Volley zum Saisonstart

Die AVL Saison 2019/20 steht in den Startlöchern. Zum Auftakt in die neue Spielzeit empfangen die Kelag Wildcats Klagenfurt am Samstag, 28.9.2019 in der SH Lerchenfeld Aufsteiger TI Volley Innsbruck.

„Von der Papierform her sind wir klarer Favorit, spielen wir doch zuhause gegen den Aufsteiger“ urteilt Obmann Josef Laibacher. Dennoch sind die Wildkatzen gewarnt, hat sich doch der Aufsteiger aus Innsbruck in der Sommerpause nominell mehr als verstärkt. Am auffallendsten ist dabei sicher die baumlange Deutsche Victoria Hinneburg mit ihren 192 cm. In ihrem Schatten tummeln sich aber auch andere starke und erfahrene Spielerinnen: Taru Alho aus Finnland und die Heimkehrerinnen Christina Plattner und Martina Walter sollen den jungen Aufsteigern den nötigen Rückhalt in brenzligen Situationen garantieren.

Die Wildkatzen nehmen die Favoritenrolle an, haben sie doch in der Vorbereitung durchwegs gegen hochklassige Mannschaften gespielt und sich als Kollektiv stark präsentiert. Den Abgang von Jungstar Noemi Oiwoh (Alba Blaj, Rumänien) soll die 24jährige Jaelyn Keene kompensieren. Die Amerikanerin stößt mit einer beeindruckenden Collegestatistik (4 Jahre Starting Six, rekordverdächtige 1983 Punkte!) zu den Wildkatzen und zählte auch in den Testspielen zu den Aktivposten der Klagenfurterinnen. Mit den Bajic Schwestern soll sie das junge Team der Klagenfurterinnen in die Meisterrunde führen.

Neu im Wildkatzenrudel ist neben Heimkehrerin Lucia Aichholzer, die allerdings aufgrund einer Handverletzung am Samstag fehlen wird, Libera Monika Bauer, die von ehemaligen Serienmeister Sokol/Post an den Wörthersee wechselt. Durch den Ausfall von Lucia Aichholzer werden die Klagenfurterinnen auf der Position der Diagonalspielerin entweder Neuzugang Magdalena Rabitsch (16jähriges Talent aus Brückl) oder die 20 jährige Anna Pajer ins Spiel schicken. Kapitänin Daniela Katz ist mit Rückenproblemen fürs Auftaktspiel fraglich.

Linz war zu stark

Im abschließenden Test vor dem Meisterschaftsstart am 28.9.2019 um 19:00 in der SH Lerchenfeld gegen TI Volley mussten sich die Kelag Wildcats im Rahmen des 1. Kärntner Volleyballtags Meister und Cupsieger Linz/Steg klar 0:5 (-15,-27,-20,-18,-23) geschlagen geben.

Vor allem im Angriff wurden die Wildkatzen an diesem Abend mehr als gezähmt. Die Statistik spricht Bände: Linz scorte allein in diesem Element 20 Punkte mehr als die Klagenfurterinnen (62:42). Auffällig im Spiel der Wildkatzen war die schwache Effizienz über die Außenposition. Da gibt es in der Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff noch Luft nach oben: lediglich 23% aller Angriffe über außen wurden erfolgreich abgeschlossen.

„Im Spielaufbau hatten wir unsere liebe Not. Bis zum ersten Spiel am Samstag werden wir das korrigieren. Linz war für uns ein guter Gradmesser und mit ihrem schnellen Spiel definitiv eine Orientierungshilfe, wo es noch zu arbeiten gilt“ meint Trainer Voggenberger nach dem Spiel.

Ohne Daniela Katz, Nada Fanic und Lucia Aichholzer holte sich Nina Bajic mit 21 Punkten den Topscore vor Jaelyn Keene (12) und Ana Bajic (11).

Platz 3 in Grosuplje

Die Kelag Wildcats sicherten sich beim Vorbereitungsturnier im slowenischen Grosuplje den 3. Platz. Nach einem 3:0 (20,22,24) Sieg gegen Luka Koper und einer 1:2 (24, -23,-23) Niederlage gegen Ankaran setzten sich die Wildkatzen im Spiel im Platz 3 gegen Kamnik 2:1 (13,20,-24) durch und sicherten sich die Bronzemedaille. Den Sieg holte sich der slowenische Vizemeister Nova Gorica.

Im ersten Spiel überzeugten die Wildkatzen vor allem im Angriff. Trotz des Ausfalls von Daniela Katz, Lucia Aichholzer, Linda Striek und Maria Obernosterer setzten sich die Wilkatzen in allen drei gespielten Sätze durch. Den Topscore sicherten sich ex aequo Jaelyn Keene, Ana und Nina Bajic (je 14).

Das Spiel um den Gruppensieg ging gegen das slowenische Erstligateam Ankaran hauchdünn verloren. Schade, verabsäumten es die Wildkatzen doch, einen klaren Vorsprung im zweiten Satz zu behaupten. Vor allem in der Annahme (11 kassierte Asse!) sahen sich die Wilkatzen klar im Hintertreffen. Abermals waren Angriff und Aufschlag sehr stark. Topscorer in dieser Begegnung waren Nina Bajic und Anja Trailovic (je 9).

Um Platz drei gewannen die Wildkatzen die ersten beiden Sätze und holten damit Bronze vor Calcit Kamnik. Den Topscore sicherte sich Nina Bajic (15) vor Jaelyn Keene (11) und Ana Bajic (8).

Das Resume fällt durchaus positiv aus. Abermals bekammen alle Spielerinnen genügend Einsatzzeit, um die eigenen Spielstärke zu zeigen. „Wir können gegen die slowenischen Erstligisten das Spielgeschehen bestimmen. Das ist ein gutes Vorzeichen für die Saison“ resumiert Trainer Voggenberger.

Wildcats holen Lindwurm Trophy

Die Kelag Wildcats holen sich beim Heimturnier im Klagenfurter Sportpark den Sieg. In einem umkämpften Spiel um den Titel besiegen die Klagenfurterinnen Calcit Kamnik (SLO) mit 2:1 (22,-19,24). Gegen die ungarische Mannschaft rund um Nationalteamkapitänin Sophie Wallner siegen die Wildkatzen klar mit 3:0 (23,8,8). Im dritten Spiel siegte Kamnik gegen Szombathely mit 3:0 (22,24,18).

Vom Kader der Klagenfurterinnen bekamen alle genügend Spielzeit. Sehr stark Ana und Nina Bajic, die dem Spiel gegen Szombathely mit 17 bzw. 21 Punkten klar ihren Stempel aufdrückten.

Im Spiel gegen Kamnik wurde Ana Bajic geschont. Den Topscore in dieser Partie holte sich Neo Wildkatze Jaelyn Keene mit 12, vor Nina Bajic mit 11 und Anja Trailovic mit 10 Punkten.

„Wir haben über weite Strecken stark gespielt. In einigen Bereichen haben wir noch Potenzial (Annahme, Anm.) nach oben, aber die Ansätze waren sehr vielversprechend. Mich freut es, dass alle zum Einsatz kamen und ihre Sache gut gemacht haben“ resumiert Trainer Voggenberger zufrieden.

Lindwurm Trophy als erster Test

Die Kelag Wildcats starten in die neue Saison mit einem ersten Turnier. Bei der internationalen Lindwurm Trophy empfangen die Wildkatzen am Samstag, 7. September 2019 ab 13:00 im Klagenfurter Sportpark Calcit Kamnik (SLO) und Hungast Haladas Szombathely (HUN).

Damit geht die erste Phase der speziellen Vorbereitung zu Ende. In nicht weniger als 10 wöchentlichen Einheiten schufteten die Wildkatzen einen knappen Monat an Ballsicherheit, Kraft und Kondition. In den verbleibenden 3 Wochen bis zum Meisterschaftsauftakt werden die Inhalte neu gestaltet und vermehrt auf gruppentaktische Maßnahmen wert gelegt.

Dabei starten die Wildkatzen bei drei gutbesetzten Vorbereitungsturnieren: nach der Lindwurm Trophy gastieren die Klagenfurterinnen noch am 14. 9. 2019 im slowenischen Grosuplje, wo ausschließlich slowenische Erstligisten starten. Am 21. 9. 2019 empfängt das Wildkatzenrudel im Rahmen des KVV Volleyballtags noch Meister ASKÖ Linz/Steg zu einer letzten Formüberprüfung, ehe am 28.9. 2019 im Heimspiel gegen TI Volley der Startschuss zur AVL Saison fällt.

Nach dem Abgang von Noemi Oiwoh (Alba Blaj) und Samira Mauch (Singapure) wurde die Mannschaft neu gestaltet: mit Jaelyn Keene holten die Klagenfurterinnen einen starken Ersatz für Teamspielerin Oiwoh, Lucia Aichholzer soll Samira Mauch in der Diagonalen ersetzen. Mit Magda Rabitsch wechselte die Topscorerin der 2. BL von Brückl zu den Wildkatzen und aus dem eigenen Nachwuchs rückt Linda Striek in den Kader der AVL auf. Neu im Dress der Kärntnerinnen ist auch Libera Monika Bauer, die nach Jahren bei Sokol/Post eine neue Herausforderung sucht. Daniela Katz wird die Wildkatzen als neue Kapitänin aufs Feld führen.