4. Sieg en Suite sichert den Klassenerhalt

Die Kelag Wildcats sind weiterhin erstklassig. Zwei Runden vor Schluss der Hoffnungsrunde sichern sich die Wildkatzen dank eines 3:2 (14,-17,16,-16,10) Auswärtssieg in Hartberg endgültig den Klassenerhalt und bleiben im Frühjahrsdurchgang damit weiterhin ungeschlagen.

In einem Spiel, das durch große Formschwankungen gekennzeichnet war, setzte sich letztlich die größere Wettkampfhärte der Klagenfurterinnen durch. Vor allem in der Annahme und in Folge auch im Sideout hatten die Klagenfurterinnen ihre liebe Not. Tollen Aktionen folgten allzu oft große Schnitzer und so konnten die Steirerinnen einen Punkt für die Tabelle anschreiben. In Summe war das aber zu wenig, hätten die Hartbergerinnen doch einen 3 Punte Sieg benötigt, um weiter im Rennen um einen direkten Fixplatz in der Liga zu bleiben.

Durch den Sieg von Trofaiach in Bisamberg sind die Positionen damit bezogen. Die Wildkatzen und Trofaiach sind durch ihre Erfolge vom Wochenende auch rechnerisch nicht mehr einzuholen und sichern sich damit einen Platz in der AVL 2019/20.

3:2 Sieg gegen Trofaiach

Die Kelag Wildcats bleiben in der Hoffnungsrunde weiter siegreich und schaffen in einem umkämpften Spiel gegen Einsenerz/Trofaiach mit 3:2 (22,-19, 18, -23, 12) den ersten Sieg gegen die Steiererinnen in dieser Spielzeit.

Mit diesem Erfolg haben die Wildkatzen die Tür zum Klassenerhalt weit aufgestoßen. Mit einem Auswärtserfolg in Hartberg wären die Kelag Girls auch rechnerisch nicht mehr einzuholen.

Dabei stand das Spiel gegen ET unter ungünstigen Vorzeichen. Mit Noemi Oiwoh fiel die Stammmittelblockerin gesundheitsbedingt bereits zum fünften Mal in dieser Saison aus. Zu dem verletzte sich auch Zuspielerin Lena Stockhammer im Abschlusstraining am Knöchel und musste das Spiel eingegipst vom Feldrand miterleben.

In einem Spiel mit vielen Höhen und Tiefen setzten sich die Wildkatzen aber letztlich verdient gegen die Herausforderer aus der Steiermark durch. Vier Spielerinnen der Klagenfurterinnen scorten letztendlich zweistellig (Bajic Nina 21, Bajic Ana 18, Trailovic Anja und Daniela Katz je 10), zu dem gab die erst 15jährige Linda Striek ein vielversprechendes Debut in der AVL und empfahl sich mit 4 Punkten und einer engagierten Leistung für Höheres.

Bronze glänzt wie Gold

Wir holen Bronze 💪💪!!!
Ein ereignisreiches Wochenende ist zu Ende….und einige Ereignisse hätten wir uns ruhig sparen können. Die Vorbereitung auf die Staatsmeisterschaft gestaltet sich von Anfang an schwierig…… Isi, Jana krank, Jacqui angeschlagen, Linda nach einer Woche am Mittwoch das erste Mal wieder beim Training. Wir spielen viel und suchen nach der besten Aufstellung noch nicht wissend, dass am Wochenende einiges anders wird 😐😐

Freitag 5 Stunden vor der Abfahrt…..der Schock schlechthin….Linda und Jana (unsere Mittelblocker zwei und drei) können definitiv nicht mitfahren…..kurze Überlegung Noemi zu halbieren 🤔🤔 würde sich größenmäßig ja ausgehen…….bessere Idee: Lea und Alba mitzunehmen! Beide packen sofort ihre Tasche und sind abfahrbereit 🔝🔝

Trotz allem ist die Stimmung am Abend gut bis…ja bis Noemi verkündet wahrscheinlich eine Blasenentzündung zu haben. Bei der Apotheke versorgen wir uns mit Medikamenten und während ich innerlich tot bin denkt Helli sogar noch an die Dopingliste…..
Eines ist uns spätestens jetzt klar……wir müssen improvisieren und die Situation als Mannschaft lösen! Wir diskutieren offen über die Situation und binden alle in den Entscheidungsprozess mit ein……unsere Grundsechs steht. Noemi und Manu unsere Aussen rückt in die Mitte….Anja Aussen und Nada unsere Diagonale (und eigentlich auch dabei Aufspielerin zu werden) als zweite Aussen…Dani Aufspiel und Lena unsere zweite Aufspielerin Diagonal..dazu noch Meli/Jacqui als Libera…klingt doch nach einem Plan 💪💪
Wechselsorgen haben wir eigentlich keine….Marina Alba Lea und Isi sind bereit… letztere hat sogar wieder ein wenig Farbe im Gesicht!

Samstag….vier Spiele…drei Siege und eine knappe Niederlage gegen VC Tirol. Irgendwie ist Sand im Getriebe…..wir spielen durchwachsen… kämpfen dann wieder nicht…. nach guten Phasen patzen wir vor allem in der Annahme. Wir sehen aber, dass wir egal mit welcher Aufstellung zu den Favoriten gehören…..auch wenn wir nach dem zweiten Spiel auch noch Meli verlieren 😱😱.. Jacqui übernimmt und macht ihre Sache gut.

Sonntag Halbfinale gegen Wien…..Antonia Lozic unterbricht mit ihrer Familie den Kurztrip nach Kroatien und erscheint um 8:30 in Wien, um Melli zu vertreten und Jacqui zu unterstützen…..😘😘👌👌… Dankeschön!!!
Wir verlieren das Halbfinale (12:25;23:25) und hoffen, dass es vom ersten Satz keinen Videobeweis gibt 🤦🤦
Wir haben aber noch eine Chance uns als Mannschaft zu beweisen und die Reserven zu mobilisieren……wir wollen Silber!!!!! Wobei nach den ersten fünf Minuten mir ein kurzer Gedanke kommt, ob vielleicht nur ich das will 🤷🤷….am Feld passiert leider nicht viel. Wir wechseln durch und es kommt ein wenig Bewegung ins Spiel… trotzdem geht der erste Satz 23:25 an Graz. Wir scheinen unsere Lektion nicht gelernt zu haben und beginnen auch den zweiten Satz wie lahme 🦆🦆. Erst durch eine spektakuläre Verteidigung zu Mitte des zweiten Satzes werden wir munter und nehmen den Kampf auf……trotz Matchball für Graz bleiben wir aggressiv und holen uns ein 27:25…….und dann ist der Knoten endlich geplatzt 😏 souverän holen wir uns den dritten Satz und damit Bronze 💪 💪

Wäre mehr drinnen gewesen?? Vielleicht….aber wer sich nicht über Bronze freut der war noch nie 4er!!!!! Die Mädels haben dieses Mal vor allem gezeigt, dass sie bereit sind, für die Mannschaft ihre persönlichen Interessen zurückzustellen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen!!! Deshalb sind wir sehr stolz auf unsere Medaille und wissen, dass es nicht die letzte sein wird!

3:0 Expresssieg in Korneuburg

13 Stunden waren die Wildkatzen unterwegs, der Hauptteil war in 48 reiner Spielzeit erledigt: in der zweiten Runde der Hoffnungsrunde machten die Wildkatzen dank eines klaren 3:0 (8,10,13) bei Hollabrunn/Bisamberg einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.

Ohne die erkrankte Noemi Oiwoh machten die Wildkatzen auch im zweiten Spiel des zweiten Bewerbsteil kurzen Prozess. Nach dem klaren 3:0 gegen Hartberg ließen die Klagenfurterinnen auch in der Fremde nichts anbrennen. Basierend auf starken Aufschlägen und solidem Sideoutspiel fegten die Wildcats an diesem Abend über den Aufsteiger ähnlich hinweg wie der bitterkalte Nordwind über die Bundeshauptstadt. In 48 reiner Spielzeit traten die Klagenfurterinnen schon wieder die Heimreise an.

Spielbestimmend waren dabei abermals die Bajic Sisters, die sich an diesem Abend mit Younster Anja Trailovic mit jeweils 11 Punkten den Topscore teilten. Kapitänin Samira Mauch, die 9 Punkte zum souveränen Erfolg besteuerte, resumiert wie folgt: „Nach der starken Leistung von Hollabrunn vor drei Wochen haben wir mehr Gegenwehr erwartet. Wir haben allerdings heute alle Versuche im Keim erstickt und haben sehr stark gespielt.“ Die Wildcats führen damit die Tabelle mit 9 Punkten vor Einsenerz (8) und Hartberg (1) an.

Jetzt gilt die ganze Konzentration der U19 Staatsmeisterschaft in Wien, bei der die Wildkatzen zum engsten Favoritenkreis zu zählen sind. „Wir wollen in Wien eine Medaille holen“ tönt es aus dem Lager der Klagenfurterinnen. Zum Favoritenkreis sind auch Eisenerz, VC Tirol, Linz/Steg und SVS Post zu zählen.

3:0 Sieg gegen Hartberg

In der ersten Runde der Hoffnungsrunde um den Klassenerhalt setzen sich die Kelag Wildcats zu Hause gegen TSV Hartberg klar mit 3:0 (15,17,18) durch.

Nach nur 65 Minuten sicherten sich die Wildkatzen wichtige drei Punkte für die Tabelle um den Klassenerhalt. Die Gäste aus Hartberg starteten mit der Neuverpflichtung Lauren Whyte sehr engagiert in die Begegnung, scheiterten jedoch immer wider am überragenden Block der Klagenfurtertinnen. Allein im ersten Satz scorten die Wildkatzen sechs Punkte am Block. 25:15

Die Charakteristik des Spiels änderte sich auch im zweiten Durchgang kaum. Die Heimischen gaben klar den Ton an und drückten die Gäste vor allem mit druckvollen Aufschlägen in die Defensive. Zudem waren die Wildkatzen auch imAngriff drückend überlegen. 25:17

Ein Zuspielerwechsel bei den Wildcats (Stockhammer für Katz) sorgte für frischen Wind im Spiel der Klagenfurterinnen und so wurde ein 0:3 Rückstand in eine komfortable Führung und schließlich in ein klares 25:18 umgewandelt.

Den Topscore auf Seiten der Kärntnerinnen holte sich Ana Bajic (17) vor Nina Bajic (16) und Noemi Oiwoh (8). Die Statistik spricht auch eine deutliche Sprache: 10:2 Asse, 12:7 Blockpunkte, 36:24 Kills im Angriff sorgen für den klaren 3Satzerfolg der Klagenfurterinnen.