Cupsilber strahlt sehr hell

Die Kelag Wildcats holen im Cupbewerb 2019 Silber und sichern sich damit bereits in der ersten Titelentscheidung dieser Saison Edelmetall! Mit dem jüngsten Team aller Zeiten schafften die Wildkatzen aus Klagenfurt durch einen klaren 3:0 (20, 20, 15) Semifinalerfolg über die Prinzessinnen aus Perg den Einzug ins Endspiel. Dort präsentierte sich Favorit Linz/Steg aber als übermächtig: 0:3 (-16,-19,-14) bedeutet Silber!

„Dominant am Aufschlag und Block, zu verhalten in Angriff und Annahme“, so das Kurzresumee des Halbfinalerfolgs. Nach anfänglichen Annahmeschwieirgkeiten konnte der erste Durchgang letztlich noch klar gewonnen werden. Im zweiten Satz sahen sich die Wildcats bald mit einem klaren Rückstand konfrontiert (4:10, Anm.), ehe Nada Fanic und Isi Katz für frischen Wind im Spiel der Kärntnerinnen sorgten. Durch eine überragende Blockperformance (7 Punkte allein im zweiten Durchgang!) holten sich Samira Mauch und Co auch diesen Abschnitt: 25:20. Mit einer souveränen Leistung holten sich die Wildkatzen auch den dritten Satz zum vielumjubelten Finaleerfolg.

Im Endspiel wurde schnell klar, dass Linz/Steg an diesem Abend eine Nummer zu groß für das junge Team aus Klagenfurt war. Vor allem am Aufschlag und im Angriff präsentierten sich die Linzerinnen von ihrer besten Seiten: 13:3 Aufschlagpunkte und 48:23 Angriffspunkte sprechen für sich. Lediglich am Block hatten die Klagenfurterinnen mit 10:6 die Nase vorn. So ging der Cuptitel verdient nach Linz, Klagenfurt freut sich über Silber!

Wildcats-Coach Helmut Voggenberger: „Linz-Steg war einfach routinierter und abgebrühter, hat vier Nationalteamspielerinnen im Kader, die sich zuletzt sehr gut entwickelt haben. Man muss dem Gegner gratulieren. Wir haben einfach zu viele Serien kassiert. Man darf allerdings nicht vergessen, dass wir mit vielen jungen Spielerinnen angetreten sind. Für sie war es sicher eine wichtige Erfahrung, erstmals in so einem Rahmen gespielt zu haben.“

Klagenfurt-Topscorerin Noemi Oiwoh: „Wir haben alles geben, stark gekämpft, leider hatten wir auch einige Tiefs. Aber diese Mannschaft hat viel Potential. Unser Ziel ist es, alle ausstehenden AVL-Partien zu gewinnen.“

Sieg in Hartberg bringt 3 Bonuspunkte für die Hoffnungsrunde

Die Kelag Wildcats schlossen den Grunddurchgang mit einem umkämpften 3:0 (17, 23,27) Sieg in Hartberg ab. Mit diesem Sieg sicherten sich die Wildkatzen in der Endabrechnung den siebten Platz, verpassten die Playoffplätze letztlich nur knapp (zwei Niederlagen gegen Eisenerz mit Matchbällen in beiden Spielen, Anm.)

In einem sehr umkämpften Spiel hatten die Wildcats letztlich den längeren Atem und mit den Bajic Sisters auch die besseren Einzelakteure. Ana und Nina sicherten sich vor den Augen des Jugendnationalteams (mit den Wildkatzen Nicole Holzinger und Antonia Lozic) ex aequo den Topscore des Abends. Den entscheidenden Matchball verwandelten Youngster Manuela Rabitsch, die bereits zum zweiten Mal die rekonvaleszente Anja Trailovic ersetzte, mit einem Block (von insgesamt 14!, Anm.) gegen Hartberg Topscorerin Kathi Almer.

Jetzt gilt die volle Konzentration dem Cup Final 4 in Graz, das am Freitag und Samstag ins Haus steht. Die jungen Wildkatzen fordern dabei im ersten Halbfinale am Freitag, 22.2.2019 um 16:00 die Prinzessinnen aus Perg. Gespielt wird im Raiffesen Sportpark in der Hüttenbrennergasse. „Wir wissen um unsere Chance ins Cupfinale einziehen zu können. Perg ist zwar von der Papierform her der Wunschgegner, die Prinzessinnen aus Oberösterreich werden aber sicherlich ein ganz harter Brocken“ schätzt Trainer Helmut Voggenberger die Chancenverteilung auf 50:50. Im zweiten Halbfinale trifft Veranstalter UVC Graz auf Linz/Steg.

3:0 gegen Tabellenschlusslicht

Mit einem klaren 3:0 (17,13,19) Sieg gegen Tabellennachzügler Bisamberg/Hollabrunn sicherten sich die ATSC Kelag Wildcats drei wichtige Punkte für die Tabelle. Ohne die verhinderten Oiwoh, Trailovic und Anna Bier zogen die Wildkatzen von Anfang an weg und steuerten auf einen nie gefährdeten 3-Satz-Sieg zu. Überragend im Klagenfurter Trikot an diesem Abend war Anna Pajer, die sich mit 15 Punkten überlegen den Topscore vor Ana Bajic (11) und Nina Bajic (10) holte.

Zum Abschluss des Grunddruchgangs wollen die Klagenfurterinnen am Samstag, 16.2.2019 auch in Hartberg reussieren und sich damit die 3 Bonuspunkte für die Hoffnungsrunde sichern!