U19 holt KVV Gold

Die Kelag Wildcats holen auch 2019 U19 Gold im Landesverband und vertreten damit Kärntens Farben bei den Staatsmeisterschaften am 16./17. März 2019 in Wien.

Die Klagenfurterinnen holen den Titel dabei ohne Satzverlust, müssen sich im Finale gegen die Überraschungsmannschaft aus Villach aber gehörig strecken, um letztlich in zwei Sätzen erfolgreich zu bleiben.

Niederlage gegen Linz besiegelt Hoffnungsrunde

Die Überraschung von Klagenfurt ist ausgeblieben: die Kelag Widcats unterlagen Leader Linz/Steg in vier Sätzen mit 1:3 (-22, 19, – 12, -13) und verpassen damit in der Saison 2018/19 das Meisterplayoff.

Nach den ersten beiden tollen Sätzen der Wildkatzen, in denen sie Ligaprimus Linz/Steg mehr als forderten, mussten die jungen Kärntnerinnen dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. In den Durchgängen drei und vier war vor allem Annahme und folglich auch der Angriff ohne jene notwendige Qualität, um weiter auf Sieg spielen zu können.

Mit dieser Niederlage sind die Playoffplätze vergeben und die Wildkatzen starten ab 2.3. 2019 in der Hoffnungsrunde, wo die 7. – 10. klassierten Teams des Grunddurchgangs zwei Fixplätze für die Spielzeit 2019/20 ausspielen. Der Dritte und der Vierte aus dieser Hoffnungsrunde müssen in die Relegation gegen die Top2 der 2. Liga.

„Unser Ziel ist der Sieg in der Hoffnungsrunde. Wir haben uns in den letzten Monaten stark gesteigert, für einen Playoffplatz war es für unser junges Team aber noch zu früh“ resumiert Obmann Laibcher den bisherigen Meisterschaftsverlauf.

1:3 zu Jahresauftakt

Die Kelag Wildcats unterliegen im ersten Bewerbsspiel des neuen Jahres dem Meister aus Graz in einem schwachen Match mit 1:3 (-21,-17,23,-15).

Ohne die verletzte Nina Bajic (Rückenblockade) war man im Lager der Wildkatzen zu einer Umstellung der Startformation gezwungen. Zum Ausfall der Stammmittelblockerin gesellte sich eine sehr abwartende, über weite Strecken des Spiels sogar passive Grundeinstellung auf dem Feld. So verjuxten die Klagenfurterinnen im ersten Satz eine 15:11 Führung gegen keineswegs souveräne Gäste. Das 21:25 und das 17:25 waren eine logische Konsequenz der lauwarmen Performance der Wildkatzen an diesem Abend.

Im dritten Satz, ausgerechnet als sich schon fast alle mit einer 0:3 Klatsche abzufinden schienen, weckte Nada Fanic mit einer sehenswerten Aufschlagserie die Mannschaftsskolleginnen auf. Die Wildkatzen zeigten in diesem Spielabschnitt ihr ganzes Potenzial und drehten ein 10:17 in ein 25:23.

Ein Satz mit genau umgekehrten Vorzeichen sahen die knapp 100 zuseher im Abschlussatz als die Wildcats von einer 7:4 Führung innerhalb von 5 Minuten in ein 8:21 Hintertreffen gerieten. Vor allem in der Annahme hatten die Heimischen dabei ihre liebe Not. Mit 15:25 ging der Sieg damit verdient an Graz.

„Wir werden uns im Hinblick auf das mögliche Playoffticket noch ordentlich strecken müssen. Mit einer Performance wie dieser sind wir definitiv kein Playoffkanditat. Dafür muss man entschlossener agieren!“ kritisiert Trainer Voggenberger die Einstellung seiner Damen. „Wenn eine Stammspielerin ausfällt, müssen alle anderen mehr als 100% geben und nicht weniger tun als normal!“