Erstes Topteam soll in Klagenfurt fallen

Die Kelag Wildcats schärfen ihre Krallen. Nach dem Abschluss der Hinrunde belegen die Damen vom Wörthersee den achten Platz. Von der Papierform her enttäuschend, anlässlich der Kaderumstellung eine logische Konsequenz. Die letzten Spiele zeigten jedoch, dass das junge Team rund um Kapitänin Samira Mauch Blut geleckt hat und bereit für höhere Aufgaben ist. Nicht nur die ersten Siege der Saison, sondern vielmehr die Art und Weise, wie diese Siege eingefahren wurden, lässt auf einen spannenden Dezember hoffen.

Den Auftakt dazu macht am Samstag, 1. Dezember um 19:00 in der Lerchenfeldhalle das erste Spiel der Rückrunde, wo mit PSVBG Salzburg eines der Top 4 Teams in Klagenfurt gastiert. Das Team rund um Trainerurgestein Ulrich Sernow bietet mit 8 Internationalen Damen eine wahre Söldnertruppe auf, die vor allem bei den 5-Satz-Erfolgen über Post SV und UVC Graz enorme Kampfkraft unter Beweis gestellt hat. Dazu bieten die Salzburgerinnen mit Anja Abolina die derzeit beste Scorerin der heimischen Liga auf.

Dennoch werden sich die Wildkatzen nicht kampflos geschlagen geben und wollen gegen das Topteam aus Salzburg punkten! „Wir verfügen über Waffen, die Salzburg ins Wanken und hoffentlich auch zu Fall bringen werden“ gibt sich Trainer Voggenberger kämpferisch. Mit der Rückkehr von Daniela Katz ist der Spielaufbau stabiler geworden, zu dem findet auch die Annahmeformation immer besser ins Spiel. „Wenn man die gesamte Annahmeformation umstellen muss, braucht es natürlich etwas Zeit“ weiß auch Libera Julia Bier, deren Formkurve steil nach oben zeigt und die sich auf das Duell mit den Topangreiferinnen aus Salzburg freut. Auch Blockerin Noemi Oiwoh, die die Blockstatistik in Österreich mit Respektabstand anführt, ist heiß auf die Partie und gibt ein Versprechen ab: „Wir werden alles geben!“

3:0 gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats sind weiter auf der Überholspur. In gute einer Stunde besiegten die Wildkatzen Tabellennachbar TSV Hartberg klar mit 3:0 (16,19,11) und sicherten sich damit drei weitere Punkte für die Tabelle.

Vor allem am Aufschlag (9:3) und im Block (13:6) hatten die Wildcats klar die Nase vorne, zu dem waren die Heimischen auch im Angriff klar besser (35:21). „In Summe eine klare Angelegenheit für uns“ resumiert auch Trainer Voggenberger, der im Laufe der Partie den Großteil des Kaders aufs Feld brachte. Topscorer der Klagenfurterinnen waren Noemi  Oiwoh (18) vor Ana Bajic (12) und NIina Bajic (10).

Jetzt schauen die Wildkatzen gespannt nach vorne, wenn am kommenden Samstag PSV Salzburg in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle gastiert.

Die Rosen vom Wörthersee

Was für ein Wochenende! Im Auswärtsspiel der AVL in Niederösterreich holten die Wildkatzen gestern alle drei Punkte nach Hause und auch heute im Österreichcup-Match gegen TI Tantum Volley in Tirol ließ man nichts anbrennen und zog mit einer tollen Leistung ins Final-Four am 22./23. Februar 2019 in Graz ein.

Die Mädls dominierten den ersten Satz klar und konnten wie am Tag davor abermals ihre Stärke im Service ausspielen. Die Gegnerinnen schenkten fast keine Punkte her, aber seitens der Klagenfurterinnen antwortete man darauf mit 15 Angriffspunkten und vier Blocks. Somit ging Satz 1 mit einem 25:13 an den ATSC.

Nach einem langsamen Start in Satz Nummer 2 wurde der Spieß dann aber doch umgedreht. Mit 25:19 gewannen die Wildkatzen auch diesen Satz und waren fest entschlossen auch den dritten und somit das Match für sich zu entscheiden.

In jeder Phase des Spiels, abgesehen von vereinzelten Wacklern in der Annahme, waren die Wildcats klar im Vorteil und spielten bis zum Ende ihr Spiel. Während die Gegnerinnen immer fehleranfälliger wurden, fuhr man seitens der Klagenfurterinnen weiter seine Schiene und schlug TI auch im dritten Satz klar mit 25:14.

„Wir haben uns das Spiel nicht leicht vorgestellt und sind jetzt überglücklich, dass wir es gewonnen haben“, strahlt unsere Außenangreiferin Anna Pajer.

Nach diesem höchst erfolgreichen Wochenende freut sich das Team nun auf die nächste Woche, wo man am Samstag, 24.November 2018, den TSV Hartberg in der Heimhalle begrüßen wird. Die Punktejagd geht also weiter und die Mädls sind determiniert den nächsten Sieg nicht zu lange auf sich warten zu lassen.

Die Wildcats krallen sich 3 Punkte!

Das erste Spiel dieses Wochenende ist absolviert und das mit Bravour. Die Wildcats holten sich auswärts in Korneuburg gegen die SG Union Bisamberg/Hollabrunn den ersten Sieg der Saison. Dabei ließen sie keinen einzigen Satz liegen und schlugen die Niederösterreicherinnen mit einem grandiosen 3:0.

Nach einer aufregenden Anreise wurde in Rekordzeit aufgewärmt und trotz einer kurzen Aufwärmphase setzte man die Gegnerinnen schon im ersten Satz mit starkem Service unter Druck. Daniela Katz, die diesen Samstag ihr Comeback in der 1.Bundesligamannschaft feierte, machte allein in diesem Satz 4 direkte Aufschlagpunkte. Mit einem 25:10 ging es dann in den zweiten Durchgang, in dem die Wildcats weiterhin dominierten. Die Stärken wurden voll ausgespielt und besonders in der Durchschlagskraft am Angriff konnten unsere Klagenfurterinnen glänzen. Auch der zweite Satz ging mit einem klaren 25:12 an den ATSC.

Im 3. Satz sollte das Niederösterreichische Publikum dann doch noch auf seine Kosten kommen, als die Heimmannschaft zu Beginn mit 4:0 in Führung ging und der Satz bis in die Endphase sehr ausgeglichen schien. Unsere Mädls konnte sich aber dann doch absetzen und mit einem Serviceass von Anna Pajer das Match bei 25:20 für sich entscheiden.

„In den ersten zwei Sätzen haben wir sie mit dem Service total dominiert. Da haben wir ihnen gezeigt was wir können. Im dritten waren wir im Kopf schon fertig mit dem Spiel, aber wir konnten das Ruder dann noch rechtzeitig rumreißen“, meint der glückliche Co-Coach Mark Stuppacher zum heutigen Spiel.

Was für ein perfekter Auftakt für das ereignisreiche Wochenende, wo die Mädls nun mit Schwung in das Viertelfinale des Österreichcups gegen TI in Innsbruck am Sonntag ziehen können. Zwei Spiele in der Ferne und hoffentlich auch zwei Siege. Der erste wurde auf jeden Fall schon einmal gesichert.

 

 

Wildkatzen um ersten Sieg

Das Kellerderby zwischen Aufsteiger Bisamberg/Hollabrunn und den ATSC Kelag Wildcats steht am Samstag, 17.11.2018 um 17:00 in der 8. Runde der AVL auf dem Programm. Nach dem stetigen Aufwärtstrend in den letzten beiden Spielen wollen die Klagenfurterinnen nun endlich den ersten Sieg in der laufenden Meisterschaft einfahren. „Trotz einiger gesundheitlicher Enschränkungen wollen wir diesen Samstag den ersten Sieg einfahren“ gibt Trainer Voggenberger die Marschrichtung vor. Die Stimmung im Team sei nach wie vor ungebrochen und die Mädchen seien heiß auf den ersten vollen Erfolg. „Immer besser in Fahrt zu kommen ist eine Sache, Spiele zu gewinnen eine andere. Diese Erfahrung mussten wir gegen Trofaiach machen, wo wir in allen Elementen klar überlegen waren, dennoch aber das Feld als Verlierer verlassen mussten“ ist sich auch Obmann Laibacher der schweren Aufgaben in der Fremde bewusst. Dennoch baut er auf die Stärken in seinem Team und ist hofft mit einer konzentrierten Leistung auf den ersten Sieg.

Zeit zu verschnaufen bleibt den Wildkatzen kaum, denn bereits am Sonntag, 18.11.2018 um 16:00 gastieren die Klagenfurterinnen im ÖVV Cup bei der TI Volley in Innsbruck. In dieser brisanten Partie geht es um des Einzug ins Cup Final 4, das am 22./23.2 2019 in Graz über die Bühne geht. „TI hat nach seinen freiwilligen Rückzug aus der AVL dicke Fische an Land gezogen. Mit Roe Hernandez schwingt seit einigen Monaten wieder ein Toptrainer das Zepter in Innsbruck. Ihm folgten auch einge renommierte Spielerinnen, die es unter seiner Führung noch einmal wissen wollen“ weiß Trainer Voggenberger um die Konstellation im Alpenland. Sein Team werde aber dennoch alles versuchen, um wie bereits 2018 ins Finalturnier der besten 4 Teams Österreichs einzuziehen. „Trotz unserer Jugend haben wir alle Möglichkeiten! Möge die Übung gelingen….!“

Erster Punkt in der Tabelle


Das Positive zu Beginn: die Wildkatzen haben in der 7. Runde der AVL erstmals in der Tabelle angeschrieben. Nach dem 2:3 (-22,18,-25,17,-14) vor eigenem Publikum gegen Trofaiach überweigt aber die Wehmut, zwei Punkte liegengelassen zu haben. Ohne die verletzten Anja Trailovic und Maria Obernosterer ließen die Wildkatzen im dritten Satz einen komforablen Vorsprung (17:11) ungenutzt und wurden noch knapp vor der Ziellinie zum 25:27 abgefangen. Die zweite Chance auf den Sieg ließen die Heimischen im 5. Satz liegen, als aus einen 14:10 innerhalb von zwei Minuten ein 14:16 wurde.

„Wir haben die ersten Sätzen in dieser Meisterschaft gewonnen und immerhin einmal angeschrieben“ resumiert Obmann Laibacher. Dabei sieht er durchaus gefällige Ansätze im Spiel seiner Damen. Erstmals in dieser Saison können die Wildkatzen im Block richtig aufzeigen und holen allein in diesem Element 20 Punkte. Leider klappt aber abermals das Zusammenspiel zwischen Zuspiel und Angriff zu selten. Gerade die Durchschlagkraft im Angriff geht den Klagenfurterinnen ab.

„Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. Wir steigern uns aber stetig, haben uns heute aber am Ende selbst ein Bein gestellt“ resumiert auch Trainer Voggenberger. „Abhaken und weitermachen“ lautet die Devise. Die nächsten Aufgaben stehen ja bereits an: bereits am nächsten Wochenende treten die Wildkatzen in der AVL auswärts in Korneuburg (vs Bisamberg/Hollabrunn) an und sind tagsdarauf im Cupbewerb bei TI Volley Innsbruck zu Gast.

Engagierte Leistung in Linz bleibt unbelohnt

In der 6. Runde der AVL bleiben die Kelag Wildcats weiterhin punktlos. In einem beherzt geführten Spiel unterliegen die Wildkatzen beim Titelkandidaten nach 90 umkämpften Minuten mit 0:3 (-21, -12, -22). 

Im ersten Satz starteten die Wildcats mit einer starken Serviceserie von Nikolina Bajic in das Spiel. Bis zum 16. Punkt hatten die Klagenfurterinnen klar die Nase vorne. Die Führung wurde von der Nummer 16 Sophia Lavin unterbunden, gegen das starke Service fanden die Gäste kein Rezept. Dadurch setzten sich die heimischen Spielerinnen am Ende durch.

Im zweiten Durchgang fanden die Wildcats spät ins Spiel. Abermals durch starkes Service der Linzerinnen konnte kein Druck auf die Gegnerinnen aufgebaut werden. Im Gegensatz zu den anderen Sätzen passierten auch kaum Eigenfehler auf der Linzer Seite. Somit ging der Satz in nur 20 Minuten verloren.

Spannend begann der 3. Satz, auf beiden Seiten wurde von Beginn an stark gekämpft. Einige Unkonzentriertheiten der Gegner führten zu einem erneuten Vorsprung der Wildkatzen. Nach einigen unglücklichen Fehlern hatten die Linzerinnen wieder das Ruder in Hand und gewannen das Spiel am Ende mit 3:0.

Im Rückblick hat sich das Spiel der jungen Truppe um einiges verbessert und so geht man mit einen guten Bauchgefühl in die nächste Trainingsrunde um beim Heimspiel am 10.11 auf Punktejagd zu gehen. Trainer Helmut Voggenberger resümiert:“Im ersten und dritten Satz haben wir gezeigt was in uns steckt, darauf wollen wir aufbauen.“

Beginnt’s in Linz?

In der 6. Runde der AVL treffen die Kelag Wildcats am Samstag, 3.11.2018 um 18:30 auswärts auf Linz/Steg. Ein Duell mit klaren Vorteilen zugunsten der Heimmannschaft, die im Vergleich zu letzter Saison personell stark aufgerüstet hat. Nicht weniger als fünf Damennationalteamspielerinnen tummeln sich im Kader der Oberösterreicherinnen. Flankiert werden die ÖVV Stars von den internationalen Spielerinnen Samantha Cash, Sofio Lavin und Ex Wildkatze Jessie Niles. In der Tabelle sind die Damen von Roland Schwab der erste Verfolger vom derzeit ungeschlagenen Leader VC Tirol.

Auf der Gegenseite stehen die Klagenfurterinnen, die nach einer bewegten Vorsaison und der Silbermedaille in der AVL noch auf der Suche nach der Form sind. Dabei zeigt das stark verjüngte Kollektiv der Wildkatzen immer wieder seine Krallen, zu wenig energisch allerdings, um auch in der Tabelle zu reussieren. So stehen die Kärntnerinnen derzeit ohne Punktegewinn am Tabellenende und sind auch in Linz krasser Außenseiter. Zu dem gesellen sich auch Verletzungssorgen, sodass der Kader fürs Wochenende noch nicht fixiert werden konnte: hinter dem Einsatz von Ana Bajic steht trotz intensiver medizinischer Betreuung nach wie vor ein dickes Fragezeichen.

„Wir wollen unser Spiel weiter stabilisieren und entwickeln. In Graz ist uns das nicht gelungen, wir arbeiten aber an allen Elementen“ ist sich auch Coach Voggenberger der Schwere der Aufgabe in Linz bewusst. „Linz ist auf allen Positionen stark besetzt, ist aber dennoch verwundbar.“ Vorgezeigt hat dies Meister UVC Graz, der aus Linz beim 3:1 Sieg alle Punkte entführte. „Wir müssen couragiert auftreten und frech spielen. Nur dann können wir dagegenhalten!“ gibt auch Kapitänin Samira Mauch die Marschrichtung vor. Vielleicht beginnt der Aufwärtstrend ja gerade in Linz….