In der 4.Runde des AVL Wettbewerbs 2018 unterlagen die Wildkatzen aus Klagenfurt dem Rekordmeister Post aus Wien mit 0:3 (17-25, 23-25, 16-25).

Schmerzlich für die Heimischen war dabei der Ausfall von Ana Bajic, die bereits im ersten Satz verletzungsbedingt die Segel streichen musste und von der 14-jährigen Anja Trailovic bravourös ersetzt wurde. Mit dem jüngsten Team der Geschichte der Wildkatzen entwickelte sich ein munteres und spannendes Spiel, in dem die Kärntnerinnen dem Rekordmeister aus Niederösterreich alles abverlangten.

Mit stabiler Annahme konnte die Zuspielerin Lena Stockhammer immer öfter die Mittespielerinnen einsetzen. Auf dieser Basis wuchsen auch die Mitspielerinnen über sich hinaus. Vor allem im zweiten Satz bekamen die Wienerinnen die Krallen der Kelag Wildkatzen zu spüren und eine Sensation lag in der Luft. Beim Stand von 23:23 setzten sich aber die erfahreneren Spielerinnen aus Wien gegen das junge Team aus Klagenfurt durch.

Im dritten Durchgang zogen die Gäste schnell davon. Die beherzt kämpfenden Wildkatzen haben alles gegeben, es reichte aber nicht für den Satzgewinn und die Mannschaft aus Wien besiegten die Heimischen.

Den Topscorer an diesen Abend sicherte sich Anna Pajer die an diesem Abend mit 11 Punkten im Außenangriff über sich hinauswuchs und mit Samira Mauch der emotionale Leader der Gruppe war. Mittelblockerin Noemi Oiwoh folgte mit 10 Punkten, gefolgt von Samira Mauch und Nikolina Bajic je 5 Punkte. Libera Julia Bier meinte zum Spiel: „Das war sicher unser bestes Spiel. Schade um den zweiten Satz, sonst wäre vielleicht eine Sensation möglich gewesen.“

Weiter gehts wenn die Wildcats in der Neuauflage des letzjährigen Endspieles am 27.10 auswärts auf Graz treffen.