0:3 Niederlage in Salzburg zum Start

Die Kelag Wildcats sind mit einer 0:3 (24,12,20) Niederlage bei Salzburg in die neue Saison gestartet. Dabei waren die Durchgänge eins und drei mehr als umkämpft und der Ausgang lange unklar. Lediglich im zweiten Abschnitt sorgten die Gastgeberinnen für klare Verhältnisse.

„Uns fehlt auf jeden Fall die Wettkampfhärte. Die Vorbereitung mit der gesamten Mannschaft war einfach zu kurz. So gesehen stimmt es positiv, dass wir gegen das starke Salzburger Kollektiv schon so entgegengehalten haben“ resumiert Trainer Voggenberger den Spielausgang. Die Wildkatzen schicken zu Beginn Kapitänin Samira Mauch, Noemi Oiwoh, Lena Stockhammer, Anna Pajer, Julia Bier und die Bajic Sisters aufs Feld, und die neu formierte Truppe aus Klagenfurt startete wie aus der Pistole geschossen. Mit starken Aufschlägen und gelungenen Blockaktionen gingen die Gäste schnell in Führung, ehe die Salzburgerinnen ihre körperliche Überlegenheit in Punkte ummünzten: vor allem die lettische Diagonalspielerin Abolina punktete ein ums andere Mal und war dafür verantwortlich, dass Salzburg im Spiel blieb. Die Wilkdkatzen andererseits agierten in der Defensive nicht konzentriert genug und offenbarten auch im Spielaufbau Ungenauigkeiten.  Im Zielsprint setzten sich letzlich die Salzburgerinnen mit 26:24 durch.

Gänzlich anders präsentierten sich beide Teams im zweiten Durchgang. Die Wildkatzen verloren die Stabilität in der Annahme und begingen unerklärlich viele Aufschlagfehler. Zudem verteidigte die Slowakische Libera in Reihen der Salzburgerinnen scheinbar alles. Das 25:12 fiel aber zu klar aus.

Im dritten Durchgang zog auf Seiten der Gäste Neuzugang Nada Fanic die Fäden. Die 16jährige Villacherin schaffte  mit ihrer unbekümmerten Spielart den Turnaround und das Spiel war wieder ausgeglichener als im zweiten Heat. Erst als Salzburg von 15:16 auf 19:16 stellte war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Die Wildkatzen versuchten noch einmal alles, eine lange Rally zum 19:23 brachte aber die endgültige Entscheidung. Salzburg fuhr einen verdienten 25:20 Erfolg ein.

„Salzburg hat eine starke Mannschaft, wir hingegen eine junge Truppe, die heute das Spiel über weite Strecken offen gestalten konnte. Gratulation geht vor allem an Libera Julia Bier, die bei ihrer AVL Premiere eine starke Leistung bot!“ findet auch Cotrainer Mark Stuppacher lobende Worte. Das Motto der Klagenfurterinnen ist klar: der Weg ist das Ziel, die Entwicklung der jungen Spielerinnen steht klar im Mittelpunkt! Was wie eine Entschuldigung klingt, soll als Kampfansage verstanden werden, denn wir werden wachsen und unsere Krallen für die Zukunft schärfen. Die nächste Möglichkeit bietet sich bereits am kommenden Wochenende, wenn am Samstag, 6.10.2018 um 19:00 bei der Heimpremiere der VC Tirol im Lerchenfeld zu Gast ist.

AVL Auftakt in Salzburg

Die Vorbereitungsphase neigt sich dem Ende zu und die Kelag Wildcats starten am Samstag, 29. 09. 2018 um 20:00 in Salzburg in die neue AVL Saison. Nach dem tollen Erfolg des letzten Spieljahres sind die Erwartungen in Klagenfurt sehr hoch. Aufgrund der zahlreichen Abgänge musste die Mannschaft der Wildkatzen allerdings neu aufgestellt und radikal verjüngt werden. Die ehrgeizigen Saisonziele werden mit dem Erreichen der Top 6 in der AVL und dem Final 4 im Cup dennoch hoch gesteckt.

Gleich zu Beginn treffen die Wildkatzen auf ein ganz starkes Team, das sich über die Sommerpause enorm verstärkte. Nicht weniger als 9 (!) Spielerinnen im Kader der Salzburgerinnen kommen nicht aus Österreich: zwei Amerikanerinnen, drei Lettinnen, eine Tschechin, eine Slowakin und zwei Deutsche werden durch 5 heimische Akteure komplettiert. „Wer so einkauft, hat natürlich etwas vor! Ich denke, dass Salzburg heuer ein Wörtchen um die Titelvergabe mitreden will“ vermutet Sportdirektor Josef Laibacher.

Die Wildkatzen auf der Gegenseite haben die kurze Vorbereitungsphase mit einem Testspiel gegen OK Kamnik abgeschlossen. Der slowenische Vizemeister erwies sich für die neu aufgestellte Mannschaft um Kapitänin Samira Mauch als zu stark und gewann alle 5  (20, 24,18,19, 15:8) gespielten Sätze. „Wir haben heuer nur gegen starke Teams getestet und gesehen woran wir noch arbeiten müssen“ resumiert Trainer Voggenberger die Testspiele und glaubt, nun die entsprechende Formation gefunden zu haben. Nach den vielen Abgängen wurde das Team der Wildkatzen ja bekanntlich neu aufgestellt und mit Nachwuchsspielerinnen aus der Region verstärkt: mit Oiwoh, Stockhammer (beide WSL Klagenfurt), Rabitsch (Brückl) und Fanic (Villach) fanden vier heimsiche Toptalente den Weg zu den Wildkatzen und folgten damit Jugendnationalspielerin Trailovic (vormals Villach), die bereits letztes Jahr diesen Schritt wagte.

„Wir gehen mit einer jungen hungrigen Truppe in die Saison und wollen uns unter den Top 6 etablieren!“ lautet der Grundtenor im Lager der Wildkatzen. Das Auftaktprogramm der Wildkatzen hat es in sich: mit Salzburg, VC Tirol, Perg und SVS Post warten gleich zu Beginn jene Teams, die sich über Sommer enorm verstärkt haben. „Ende Oktober werden wir sehen, wo unsere Reise hingehen wird. Wir werden sicher mit den Aufgaben wachsen und das enorme Potential, das in dieser Mannschaft steckt, optimieren“ verspricht das Trainerteam der Klagenfurterinnen.

3. Platz bei der Wörthersee Challenge

Das Vorbereitungsturnier in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle beginnt gleich mit einem Paukenschlag: das groß angekündigte Team aus Szombathely sagte seine Teilnahme kurzerhand ab. Also wurde der Turniermodus kurzerhand adaptiert und die restlichen drei Teams spielten im Round-Robin System jeder gegen jeden gegeneinander. Zum Auftakt mussten sich die Kelag Wildcats, die ohne Kapitänin Samira Mauch auskommen mussten, dem starken slowenischen Team aus Mozirje mit 1:2 geschlagen geben. Im Anschluss daran mussten die Wildkatzen auch dem italienischen Vertreter aus Belluno im Entscheidungssatz den Vortritt lassen und unterlagen mit 1:2. Im Spiel um den Turniersieg setzten sich die Italienerinnen abermals in drei Sätzen durch und sicherten somit den 1. Platz.

Das Resume der Spiele der Klagenfurterinnen fällt gemischt aus. Positiv zu erwähnen sind die starken Phasen im Spiel der Wildkatzen. Aufgrund der Neuzusammensetzung des Teams und der Jugend wechseln diese starken Phasen aber allzu oft mit laienhaften Fehlern und Missverständnissen. „Wir werden diese Erkenntnisse ins Training mitnehmen und werden vor allem noch an der Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff arbeiten“ blickt Coach Voggenberger nach vorne.

Am Dienstag, dem 25.9.2018 testen die Wildkatzen um 19:00 gegen OK Kamnik in der Lerchenfeldhalle, bevor es am Samstag, 29.9.2018 zum Meisterschaftssauftakt nach Salzburg geht.

Wildcats are back!

Die Sommerpause nutzte die Vereinsführung der Kelag Wildcats, um mit einigen Neuerungen in die AVL Saison 2018/19 starten zu können. Die Spielgemeinschaft wurde vom letztjährigen Partner VBK Klagenfurt aufgekündigt, auch andere Vereine wurden zu einer Kooperation mit dem ATSC eingeladen, nahmen diese aber nicht an. Also startet der ASTC wieder „solo“ in die neue Spielzeit.

Nun zum Sportlichen: Von der erfolgreichen Mannschaft des Vorjahres konnten mit Ana und Nina Bajic zwei wichtige Stützen in Klagenfurt gehalten werden. Als dritte Grundsechsspielerin des Vorjahres gesellt sich zu den Bajic Sisters der Shootingstar der heimischen Volleyballszene: die 192 cm große Noemi Oiwoh wechselte zu den Wildkatzen und wird auch in der kommenden Spielzeit in der AVL schmettern und blocken. Von der letztjährigen Mannschaft verlängerten Jugendnationalspielerin und Toptalent Anja Trailovic, Diagonalspielerin Anna Pajer und Libera Julia Bier ihr Engagement um ein weiteres Jahr. Alle anderen Spielerinnen werden wir dieses Jahr aus diversen Gründen nicht mehr im Dress der Wildkatzen sehen: Alex Epure studiert Jus in Wien und wechselt zu Sokol/Post, Sophie Wallner spielt in Ungarn, Jessie Niles in Linz, Abby Detering ging nach Frankreich, Weeda Krassnig läuft heuer für den VC Tirol auf, Isa Urschitz studiert in Salzburg, Daniela Katz pausiert, um sich auf die Matura vorzubereiten und Tatjana Rajics Vertrag wurde nicht verlängert.

Neu im Dress der Wildkatzen sind neben Heimkehrerin Samira Mauch, die nach Jahren bei Sokol/Post und in Berlin wieder Sehnsucht nach der Kärntner Luft hatte, ausschließlich junge heimische Talente: Lena Stockhammer schnupperte bereits in der letzten Saison in die AVL Mannschaft und sorgte bei Cuphalbfinale in Graz für positive Akzente im Spiel der Klagenfurterinnen. Nach dem Wechsel zu den Wildkatzen soll Lena das Team als Zuspielerin aufs Feld führen. Mit Manuela Rabitsch kommt eine vielversprechende Aktie zu den Wildkatzen. Die Schülerin des SSLK genoss in den letzten Jahren bei den Brückl Hotvolleys eine solide Grundausbildung und möchte jetzt den Sprung in die AVL wagen. Manuela ist aktuelle Jugendnationalteamspielerin und wird im Dress der Wildcats als Außenangreiferin eingesetzt. Nada Fanic stößt aus Villach zu den Wildkatzen. Sie spielte bisher als Mittelblockerin oder Diagonalspielerin, soll aber heuer in Klagenfurt zur Zuspielerin ausgebildet werden. Aus dem eigenen Nachwuchs kommt mit Anna Bier eine Defense- und Aufschlagspezialistin ins AVL Team. Zudem soll mit der 14jährigen Linda Striek ein Eigengewächs in die erste Mannschaft eingebaut werden.

Die Vorbereitung des Teams läuft bereits auf Hochtouren. Beim Heimturnier am 22.9. 2018 in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle soll das neue AVL Team der Öffentlichkeit präsentiert werden. Im Rahmen des Wörthersee Challenge geben sich vier Teams aus vier Nationen ein Stelldichein. Neben dem ungarischen Erstligisten Szombathely (mit Neolibera Sophie Wallner) haben sich der italienische B-Ligist Belluno und der slowenische Erstligist OK Mozirije angekündigt. Im ersten Halbfinale des Turniers treffen die Wildkatzen um 12:00 auf die Sloweninnen, um 13:30 treffen die Ungarinnen auf die Italienerinnen. Die Verlierer der beiden Halbfinali spielen um 16:00 um Platz 3, die Sieger aus den Halbfinalspielen treffen um 18:00 im Finale aufeinander. Bis auf das große Finale (best-of-5) werden alle Spiele im Modus best-of-3 gespielt.