Wildcats stellen auf 1:0

Mit einer über weite Strecken überzeugenden Leistung setzte sich die SG Kelag Klagenfurt im ersten Semifinalspiel gegen ASKÖ Linz/Steg mit 3:0 (18, 20,23) durch. Bereits am Mittwoch, 14.3.2018 erfolgt um 19:00 in Linz das Rückspiel, in dem die Wildkatzen den Finaleinzug fixieren können.

Im Auftaktmatch der Halbfinalserie gaben die Wildkatzen über die gesamte Spieldauer klar den Takt vor. Nach einer Abtastphase setzten sich die Heimischen jeweils in der Satzmitte entscheidend ab und holten sich letztlich verdient den Sieg in drei Sätzen. Dabei setzten die Klagenfurterinnen vor allem in Block Defense klare Akzente: 12 Punkte am Block (4-4-4) sprechen eine deutliche Sprache, zudem waren die Wildkatzen auch im Angriff über die Mitte bissiger als die Gäste aus Linz. Nach dem Gewinn des ersten Satzes führten die Kärntnerinnen auch in den Folgesätzen komfortabel. Effektive Aufschlagserien der Gäste ließen das Spiel aber noch einmal spannend werden. So egalisierte Linz im zweiten Satz einen 13:18 Rückstand, im dritten Heat ein 13:19. „Wir konnten in den Schlussphasen der Sätze noch einmal zusetzen und haben damit verdient gewonnen“ schildert ein erleichterter Sportdirektor Josef Laibacher den Spielverlauf.

Den Topscore in der gut besuchten Lerchenfeldhalle sicherte sich Nina Bajic (12) vor Sophie Wallner, Ana Bajic und Abby Detering (10) und Noemi Oiwoh (9). Beste Scorerin auf Seiten der Gäste war Juniorin Andrea Duvnjak mit 10 Punkten vor Jennifer Sadler (8) und Maris Below und Sophie Maas (je 7).

In der Best-of-3 Serie stellten die Wildkatzen damit auf 1:0 und haben beim Rückspiel in Linz bereits den ersten Matchball. „Wir werden unser Spiel genau unter die Lupe nehmen und an einigen Elementen noch feilen“ urteilt auch Coach Voggenberger knapp, der vor allem von der Achse Detering- Bajic eine Steigerung verlangt. So toll die Damen in Block -Defense agierten, im Angriff liegt noch Steigerungspotential. Dieses auszuschöpfen gilt es am Mittwoch, wenn in der Linzer Peuerbachhalle das zweite Match zwischen den beiden Teams in Szene geht. „Das wird sicher ein heißer Tanz“ schätzt Laibacher die Situation ein, der seine Damen aber bereit sieht, auch diese Hürde zu nehmen.