Startschuss zur AVL Finalserie

Das erste AVL Damenfinale findet ohne Sokol/Post am Ostersonntag und darüberhinaus auch noch am 1. April statt!

Zwei Witze und ein Aprilscherz in einem Satz?

Nein, alles Wahrheiten!!!

SG Kelag Klagenfurt gegen UVC Graz: die Auftaktpartie zur AVL Saison deckt sich mit der Finalbegegnung. Wer auf dieses Finale zu Beginn der Meisterschaft getippt hätte, hätte reich werden können. Ein Finale ohne den Serienmeister Sokol/Post – in Österreich fast undenkbar! Jetzt ist es Realität und die Finalserie zwischen den Uhrturmchicks und den Wildkatzen startet am Sonntag, 1. April um 20:15 in der Grazer Bluebox.

Die Grazerinnen gehen als Nummer 1 des Grunddurchgangs in dieses Enspiel und genießen deshalb im ersten und auch im eventuell entscheidenden fünften Finale Heimrecht. Die Begegnungen des Grunddruchgangs endeten jeweils mit einem Sieg für das Heimteam. Während die Wildkatzen zum Meisterschaftsauftakt mit 3:2 siegten, setzten sich die Steirerinnen zu Hause mit 3:0 durch. „Beide Begegnungen liegen schon weit zurück. Beide Teams haben seit dem einen großen Schritt nach vorne gemacht“ schätzt der Sportdirektor der SG Kelag Klagenfurt, Josef Laibacher, die Ausgangslage ein.

Im Laufe des Playoffs wuchsen einige Spielerinnen über sich hinaus: so kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Topscorer Ursula Erhart (4,7 Punkte/Satz in den Halbfinalheimspielen) und Ana Bajic (4,5 Punkte/Satz gegen Linz/Steg), in der Mitte rittern sich die beiden Statistikleader Nina Nesimovic (Graz) und Nina Bajic (Klagenfurt) um die Krone auf dieser Position. „Graz hat vor allem ein starkes Kollektiv, das über ein ausgezeichnetes Spielverständnis verfügt. Zudem spielen Julia Radl und Co schon lange zusammen“ beurteilt Klagenfurt Trainer Voggenberger die Qualitäten des Finalgegners.

Die SG Kelag Klagenfurt musste sich als Team erst im Laufe der Saison finden. Vor einem Jahr noch knapp vor dem Aus steht das Team aus der Lindwurmstadt nun sensationell im Endspiel um die Meisterschaft. Dort wollen die Wildkatzen sich nun den Titel krallen. „Wir haben alle Möglichkeiten, haben ein sehr starkes Team!“ spielt der Coach vor allem auf die körperlichen Vorteile seines Teams an. Die wollen die Wildkatzen in die Waagschale werfen, um am Ende der Serie am obersten Treppchen zu stehen.

3:1 Sieg im letzten Test

Die SG Kelag Klagenfurt ist für die AVL Finalserie gerüstet. Im letzten Test vor dem sonntägigen Auftakt (Beginn 20:25, live in ORF Sport+, Anm.) zur Finalserie in Graz siegen die Klagenfurterinnen gegen Belluno klar mit 3:1 (11,12,-16,18). Auch der anschließende Trainingssatz geht mit 25:17 klar an die Kärntnerinnen.

Auch ohne die erkrankten Carina Goldberger und Nikolina Bajic starten die Wildkatzen stark in das Trainingsmatch und dominieren das Geschehen mit druckvollen Aufschlägen und starken Angriffen nach Belieben. „In den ersten beiden Sätzen sind die Italienierinnen noch nicht angekommen“ kommentiert Trainer Voggenberger den Spielverlauf knapp, dann war der Spielverlauf etwas ausgeglichener. Vor allem die Achse Detering-Oiwoh drückte dem Spiel ihren Stempel auf.

„Wir haben uns heute in vielen Elementen stark präsentiert. Auch wenn der Gegner uns nicht alles abverlangt hat, unsere Form stimmt“ blickt auch Sportdirektor Laibacher gespannt der Finalserie entgegen.

 

 

Countdown zur AVL-Final-Serie am Sonntag 1.4.2018 / Anmeldung zur Fanfahrt nach Graz (um 17:00 Uhr)

Der Countdown zur AVL-Final-Serie (Termine 1.4., 8.4., 11.4. und falls erforderlich 14.4. und 17.4.2018) läuft – unsere SG Kelag Klagenfurt wird bereits seit rd. 2 Wochen von unserem Trainerteam unter Chefcoach Heli Voggenberger bestmöglich auf die AVL Finalserie (gegen UVC Holding Graz) vorbereitet – heute Abend gibt es für die Feinabstimmung noch ein Testspiel gegen das italienische Team Belluno – bereits unmittelbar nach Spielende wird die Heimarena im BG/BRG Lerchenfeld fernsehtauglich (Finalserie wird live im ORF Sport plus übertragen) gemacht.

Die Mannschaft trifft sich am Sonntag (1.4.2018) um 16:45 Uhr vor dem BG/BRG Lerchenfeld zur Abfahrt (17:00 Uhr) nach Grazinteressierte Fans sind herzlich eingeladen, die Mannschaft nach Graz (im 50 Sitzer-Bus – gegen eine freiwillige Spende) zu begleiten – bitte um Anmeldung bei Obmann Mag. Josef Laibacher (0676/4022689) – es wäre toll, wenn wir unseren Wildkatzen auch in Graz (Spielbeginn in Graz ist um 20:25 Uhr) mit einer tat- und vor allem stimmkräftigen Unterstützung zur Seite stehen. 

Wir freuen uns auf eine spannende Finalserie und bitten alle Fans schon jetzt um bestmögliche Unterstützung in den Heimspielen (Sonntag 8.4.2018 um 17:40 Uhr und falls die Finalserie in die „Verlängerung“ geht am Samstag 14.4.2018 um 20:25 Uhr).

 

UVC Graz steht im Finale

Die Sensation ist perfekt: der UVC Graz gewinnt im entscheidenden Halbfinalspiel gegen Serienmeister Sokol/Post und qualifiziert sich damit für das AVL Finale. Eine Sensation deshalb, weil Sokol/Post seit einer gefühlten Ewigkeit Abbonementmeister war – seit 1993 24 (!) Mal in Serie –  und auch in dieser Saison lange von diesem Mythos profitierte. Die engagierten und spielstarken Grazer Damen machten dieser Serie ein Ende und gewannen das Entscheidungsspiel um den Einzug ins Endspiel mit 3:1 (17,19,-20,25). In diesem Endspiel treffen die Murstädterinnen nun in einer best-of-5 Serie auf die SG Kelag Klagenfurt. Das erste Spiel steigt am Ostersonntag, 1. April 2018 um 20:15 in Graz, das 2. Finale findet am Sonntag, 8. April 2018 um 17:30 in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle statt. Die weiteren Termine: 3. Finale Mi, 11. 4. 2018 um 20:15 in Graz, ev 4. Finale Sa, 14. 4. 2018 um 20:15 in Klagenfurt, ev 5. Finale Di, 17. 4. 2018 um 20:15 in Graz

„Dass wir die Finalserie erreicht haben, ist einfach ein Wahnsinn. Wir hätten schon den dritten Satz gewinnen können, sind dann aber zu ängstlich geworden und haben viele Fehler gemacht. Ähnlich war es dann auch im vierten, als wir schon weit vorne waren und es dann doch wieder eng geworden ist. Am Schluss gab es lange Ballwechsel, weil keiner aufgeben wollten. Am Ende aber haben wir es geschafft und stehen nun erstmals im Finale. Dort ist nun wirklich alles möglich: Wer Sokol/Post schlägt, kann auch Meister werden“, freute sich Graz-Libera Bettina Schröttner.

Im Lager der SG Kelag Klagenfurt blickt man ebenfalls gespannt in Richtung Finalserie. Nach dem 2:0 Sieg im Halbfinale über Linz bereiten sich die Klagenfurterinnen in aller Ruhe auf das große Finale vor. „Wir haben sicherlich den Vorteil, dass wir einige Tage mental abschalten und den Fokus auf die Trainingseinheiten legen konnten“ meint Trainer Helmut Voggenberger. Zum Aufrechterhalten des Spielrhythmus holten sich die Wildkatzen zuletzt Herren als Sparringpartner. Der letzte Test steigt in der Karwoche, wenn mit Belluno ein italienisches Serie B Team zum finalen Test in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle aufschlägt.

Für Spannung ist sicherlich auch im Endspiel gesorgt. Beide Finalisten gewannen im Grunddurchgang ihr Heimspiel. Nach dem Gewinn des Cupbewerbs haben die Grazerinnen nun die Chance auf das begehrte Double.

Wildkatzen stehen im Finale

Die SG Kelag Klagenfurt siegte auch im zweiten Spiel der Halbfinalserie und sicherte sich dadurch das begehrte Finalticket. Nach dem 3:0 Heimsieg mussten sich die Wildkatzen beim 3:2 (-17,20,22,-20,13) Erfolg aber ordentlich strecken, um letztlich als glücklichere Mannschaft den Sieg einzufahren. Matchwinnerin der Klagenfurterinnen war zweifelohne Ana Bajic, die mit 26 Punkten und einem Angriffspercentage von 49% dem Spiel ganz klar ihren Stempel aufdrückte.

Das Spiel begann ausgeglichen, die Klagenfurterinnen stellten sich in Linz gleich einmal mit eindrucksvollen Blockaktionen vor: 6 Punkte allein im ersten Durchgang sorgten dafür, dass die Wildkatzen im Rennen blieben. Denn in allen anderen Bereichen blieben sie weit unter Niveau: 6 (!) Asse eingesteckt, nur 6 (!) Angriffspunkte, keine Ideen in der Spielgestaltung sind klare Parameter für die klare 17:25 Schlappe.

Umso beeindruckender war der Start in den zweiten Durchgang. Auf der Außenposition sorgte nun Kapitänin Tatjana Rajic für neue Impulse. Die Linzerinnen hielten vehement dagagen und blieben über eine starke Aufschlagperformance im Spiel. Der Angriffsmaschinerie der Klagenfurterinnen – angeführt von Ana Bajic – hatten die Stahlstädterinnen allerdings nichts entgegenzusetzen. Mit 15 Angriffspunkte stellten die Gäste den Satzausgleich her.

Linz konterte zum Beginn des dritten Abschnitts und führte komfortabel (5:1 und 13:7). Die Wildkatzen steckten aber nicht auf, kämpften sich heran. Die Entscheidung brachte eine 5 Punkteserie (von 15:18 auf 20:18), die Linz das Genick brach. Der Angriffspunkt zum 25:22 von Sophie Wallner sicherte den Gästen die 2:1 Satzführung.

Im vierten Durchgang schienen die Gäste schon af der Siegerstraße (14:11) ehe eine Unzahl von Eigenfehlern und Stärken von Linz das Spiel drehte: mit einem 2:10 Run setzte sich Linz entscheidend ab und glich zum 2:2 aus.

Die Achterbahn der Serien hielt auch im fünften Satz an: zunächst führen die Wildkatzen mit 8:4, um innerhalb weniger Minuten 8:11 im Hintertreffen zu sein. Doch die Klagenfurterinnen zeigten noch einmal ihre Krallen und stellten innerhalb von einer Rotation einen 13:11 Vorsprung her. Kurios auch das Finale der Partie: beim Stand von 14:12 sah der erste Schiedsrichter einen Angriff von Ana Bajic in und sorgte bereits für Jubelstimmung im Team der Gäste. Er korrigierte seine Entscheidung nach Intervention des Linienrichters und annulierte den Punkt. Auch diese schwierige Situation meisterten die Wildkatzen mit Bravour. Ana Bajic war es schließlich, die den zweiten Matchball zum vielumjubelten 3:2 Sieg und zur damit verbundenen Finalqualifikation verwandelte.

Der Finalgegner ist noch nicht ermittelt. In der Serie zwischen Graz und SVS Post steht es 1:1. Das allesentscheidende 3. Spiel findet am 24.3. 2018 in graz statt. Das erste Finalspiel steigt am 1. April 2018 (obwohl Ostersonntag, Fernsehspiel!)

 

Wildcats um den Finaleinzug

Das zweite Halbfinalspiel zwischen Linz/Steg und der SG Kelag Klagenfurt geht am Mittwoch, 14. 03. 2018 in Linz Urfahr über die Bühne. Der Termin stand lange in Frage, ist doch die Halle in Linz für das Semifinale laut Ausschreibung des ÖVV zu niedrig. Die diversen Alternativen (Enns, Steyr, Amstetten) waren besetzt und so erteilte der Österreichische Volleyballverband den Linzerinnen eine Ausnahmegenehmigung für die Durchführung des Spiels.

Nach der ersten Begegnung fahren die Wildkatzen mit geschärften Krallen in die Stahlstadt, können sie doch bereits am Mittwoch den Einzug ins Endspiel realisieren. Ein paar Elemente im Spiel der Klagenfurterinnen gilt es noch abzustimmen, zudem steht entsprechendes Videostudium am Trainingsprogramm. „Wir müssen uns in Linz steigern, wenn wir den Finaleinzug schaffen wollen“ ist sich auch Coach Voggenberger bewußt, dass sein Team an der Donau ein starker Gegenwind erwarten wird. „Linz wird alles in die Waagschale werfen, um in der Serie zu verbleiben. Wir dürfen uns auswärts sicher nicht solche Hänger wie im Heimspiel erlauben“ spielt er weiter auf die Serien in den Sätzen 2 und 3 an, als Linz jeweils einen großen Rückstand egalisieren konnte.

Dennoch ist man sich im Lager der Wildkatzen bewusst, dass man im ersten Spiel klar das Tempo des Spiels bestimmt und auf die Stärken von Vizemeister Linz stets eine Antwort parat hatte. Linz steht jetzt mit dem Rücken zur Wand und muss zuhause gewinnen. „Wenn wir unsere Qualitäten abrufen können und als Team spielen, gewinnen wir auch in Linz!“ gibt Trainer Voggenberger die Marschroute vor.

 

Wildcats stellen auf 1:0

Mit einer über weite Strecken überzeugenden Leistung setzte sich die SG Kelag Klagenfurt im ersten Semifinalspiel gegen ASKÖ Linz/Steg mit 3:0 (18, 20,23) durch. Bereits am Mittwoch, 14.3.2018 erfolgt um 19:00 in Linz das Rückspiel, in dem die Wildkatzen den Finaleinzug fixieren können.

Im Auftaktmatch der Halbfinalserie gaben die Wildkatzen über die gesamte Spieldauer klar den Takt vor. Nach einer Abtastphase setzten sich die Heimischen jeweils in der Satzmitte entscheidend ab und holten sich letztlich verdient den Sieg in drei Sätzen. Dabei setzten die Klagenfurterinnen vor allem in Block Defense klare Akzente: 12 Punkte am Block (4-4-4) sprechen eine deutliche Sprache, zudem waren die Wildkatzen auch im Angriff über die Mitte bissiger als die Gäste aus Linz. Nach dem Gewinn des ersten Satzes führten die Kärntnerinnen auch in den Folgesätzen komfortabel. Effektive Aufschlagserien der Gäste ließen das Spiel aber noch einmal spannend werden. So egalisierte Linz im zweiten Satz einen 13:18 Rückstand, im dritten Heat ein 13:19. „Wir konnten in den Schlussphasen der Sätze noch einmal zusetzen und haben damit verdient gewonnen“ schildert ein erleichterter Sportdirektor Josef Laibacher den Spielverlauf.

Den Topscore in der gut besuchten Lerchenfeldhalle sicherte sich Nina Bajic (12) vor Sophie Wallner, Ana Bajic und Abby Detering (10) und Noemi Oiwoh (9). Beste Scorerin auf Seiten der Gäste war Juniorin Andrea Duvnjak mit 10 Punkten vor Jennifer Sadler (8) und Maris Below und Sophie Maas (je 7).

In der Best-of-3 Serie stellten die Wildkatzen damit auf 1:0 und haben beim Rückspiel in Linz bereits den ersten Matchball. „Wir werden unser Spiel genau unter die Lupe nehmen und an einigen Elementen noch feilen“ urteilt auch Coach Voggenberger knapp, der vor allem von der Achse Detering- Bajic eine Steigerung verlangt. So toll die Damen in Block -Defense agierten, im Angriff liegt noch Steigerungspotential. Dieses auszuschöpfen gilt es am Mittwoch, wenn in der Linzer Peuerbachhalle das zweite Match zwischen den beiden Teams in Szene geht. „Das wird sicher ein heißer Tanz“ schätzt Laibacher die Situation ein, der seine Damen aber bereit sieht, auch diese Hürde zu nehmen.

Semifinalhit in Klagenfurt

Die heimische Meisterschaft geht in die heiße Phase. Nach dem dramatischen Grunddurchgang nimmt die Playoffphase nach einem 3 wöchigen Stillstand wieder Fahrt auf und die Halbfinalserien (best-of-3, Anm.) in der Women Volley League starten. Die SG Kelag Klagenfurt darf dabei am Samstag, 10.3.2018 um 19:00 nach einer langen Wettkampfpause in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle die Damen aus Linz begrüßen.

Die Vorzeichen auf eine spannende Serie sind gegeben. Die Klagenfurterinnen gewannen zwar im Grunddurchgang zweimal gegen den Vizemeister aus Oberösterreich, doch bei genauer Betrachtung der Spiele fällt auf, dass in diesen Begegnungen nur Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entschieden haben. Vor allem beim Sieg in Linz hatten die Wildkatzen auch das Glück des Tüchtigen und setzten sich nach mehr als 2 Stunden mit einem Netzrollerass von Abby Detering durch. Zum Ende des Grunddurchgangs vestärkte Linz seinen Kader mit der Verpflichtung von Nationalspielerin Nikolina Maros.

Die Vorbereitungen auf den Schlager gegen Linz laufen auf Hochtouren. „Wir werden unsere Hausaufgaben machen und die Erkenntnisse aus allen Spielen in einem Matchplan verwerten“ meint Trainer Voggenberger, der den mentalen Vorteil klar auf Seiten seines Teams sieht. „Die Sätze mit engem Spielverlauf haben wir heuer für uns entschieden. Wir werden nichts unversucht lassen, um nach dreijähriger Pause wieder ins Endspiel der Meisterschaft einzuziehen. Das ist unser erklärtes Ziel“ blickt auch Sportdirektor Josef Laibacher gespannt in Richtung Meisterschaftsentscheidung.

 

Cuptraum geplatzt

Die SG Kelag Klagenfurt ist im Halbfinale des Österreichischen Cupbewerbs ausgeschieden. In einem Spiel mit vielen Hochs und Tiefs mussten sich die Wildkatzen dem Favoriten aus Graz knapp in vier Sätzen 1:3 (-23,-12,14,-21) geschlagen geben. Graz zog durch diesen Erfolg ins Endspiel ein und trifft dort auf SVS Post SV.

„Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt“ analysiert Coach Voggenberger die Niederlage enttäuscht. Deren boten sich nämlich genug, um die nervösen Grazerinnen in die Knie zu zwingen. Doch die Klagenfurterinnen ließen die Möglichkeiten meist ungenutzt und mussten so nach 101 Minuten mit hängenden Köpfen das Spielfeld verlassen. „Einige unserer jungen Spielerinnen (bis auf Sophie Wallner sind alle U19 Spielerinnen, Anm.) waren der Finalsituation nicht gewachsen und machten einfach zu viele Fehler“ resumiert  der Trainer nach Analyse der statistischen Daten.

So begingen die Klagenfurter Damen im ersten Durchgang 12 (!) unerzwungene Fehler und konnten dadurch kein Kapital aus der Grazer Unentschlossenheit und Nervosität schlagen. „Schade um diesen ersten Satz. Die Grazerinnen waren angezählt, dich wir haben sie zurück ins Spiel gebracht“ trauert Trainer Voggenberger dem Ausgang des ersten Durchgangs nach, der dem Spielverlauf wohl letztlich den Stempel aufgedrückt hat.

Auffällig auch, dass die Gäste aus Kärnten am Aufschlag mit 10:8 Assen die Nase vorne hatten, am Block den Grazer Damen das Wasser reichten (9:9) und auch in der Annahmequote besser waren (51%pos : 49%pos). Den entscheidenden Unterschied machte das Angriff aus: 46:31 Punkte waren letztlich matchentscheidend. Aus dem Klagenfurter Kollektiv stach die 16jährige Topscorerin Noemi Oiwoh mit 16 Punkten (2S – 9A – 5B) hervor. Alexandra Epure scorte 10 Mal (1-8-1), Sophie Wallner 8 Mal (1-6-1).

Damit ist das Cupabenteuer beendet und im Lager der SG Kelag Klagenfurt blickt man ab sofort gespannt der Halbfinalserie der Meisterschaft entgegen. Das erste Aufeinandertreffen zwischen den Wildkatzen und Linz/Steg findet am Samstag, 10.3.2018 um 19:00 in der SH Lerchenfeld statt.