Wallner bleibt eine Wildkatze!

Mit einem Heimspiel startet die SG Kelag Klagenfurt in das neue Kalenderjahr. Morgen Freitag, 12. 01. 2018 um 19:30 empfangen die Damen um Nationalteamspielerin Sophie Wallner in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle den Tabellennachzügler TSV Hartberg. Für die Damen vom Wörthersee soll ein Dreipunkteerfolg her, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren.

Die Kelag Damen haben die Weihnachtspause gut genutzt und starten voll motiviert in die finale Phase des Grunddurchgangs. Mit dem TSV Hartberg gastiert im Rahmen der 13. Runde aber ein nicht zu unterschätzender Tabellenletzter. Gerade vor der Weihnachtspause ließen nämlich die Oststeirerinnen durch eine 2:0 Führung in Graz aufhorchen. „Hartberg ist eine sehr junge Mannschaft, die aber für Überraschungen gut ist“ weiß auch Klagenfurtcoach Helmut Voggenberger. Die von Trainerfuchs Boris Bujak trainierte Truppe aus Hartberg hat sich im Laufe des Bewerbsjahres schon beachtlich gesteigert. Jetzt soll durch routinierte Spielerinnen der Klassenerhalt fixiert werden.

Die Heimischen haben nach einer kurzen Trainingspause die Wettkampfunterbrechnung genutzt, um einerseits die Akkus wieder aufzuladen, andererseits um eifrig zu trainieren. Mit dem Spiel gegen die Steirerinnen wird die heiße Phase des Grunddurchgangs eingeläutet und die Wildkatzen wollen mit einem vollen Erfolg den Platz unter den Top 4 bestätigen. Die Wehwechen und Krankheiten des Dezembers sind ausgeheilt und dem Klagenfurter Trainerteam stehen für das erste Bewerbsspiel 2018 alle Spielerinnen zur Verfügung.

Zudem ist es der Vereinsführung gelungen, Sophie Wallner bis Saisonende an Klagenfurt zu binden. Die 28jährige Angreiferin hatte ja bis dato eine Ausstiegsklausel im Falle eines Auslandsangebots. Diese Option wurde mit sofortiger Wirkung gestrichen und und die Teamspielerin bleibt eine Wildkatze. „Es lag zwar ein Angebot aus dem Ausland vor, doch die Bedingungen hier in Klagenfurt und die Mannschaft haben den Ausschlag dafür gegeben, hier in Kärnten die Saison fertig zu spielen“ meint die Annahmespezialistin, die mit Freuden den kommenden Aufgaben entgegenblickt. „Wir wollen heuer im Titelkampf ein ernstes Wort mitreden. Eine sehr reizvolle Aufgabe!“