Kleine Zeitung – Team der Woche

56 | Sport Mittwoch 31. Jänner 2018

Die SG Klagenfurt hat viel Grund zum Jubeln – Siege gegen Sokol, Linz und Wahl zum Team der Woche

Heute: SG Kelag Klagenfurt

Heuer ist weit mehr als Platz vier möglich

Die SG Klagenfurt dominierte die Wahl zum „Team der Woche“. Top in Spitze und Breite.

Von Albin Tilli

Binnen vier Tagen feierte SG Kelag Klagenfurt in der Damen-Bundesliga zwei 3:2-Siege gegen Sokol/Post und Linz/Steg – „Meister und Vizemeister“, unterstreicht Trainer Helmut Voggenberger nochmals die Kaliber, die die Wildkatzen niedergerungen haben. Quasi als Draufgabe setzten sich Daniela Katz und Co. nun auch bei der Wahl zum „Team der Woche“ durch, deklassierten mit 64 Prozent der abgegebenen Stimmen den Zweiten, Futsal-Meister Ebental (24 Prozent), sowie die Eisfüchse Schlatten (Stocksport, 12 Prozent). „Diese Wahl ist eine tolle Anerkennung unserer Arbeit“, zeigte sich Wildcats-Boss Josef Laibacher sichtlich stolz.

Zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs liegen die Klagenfurterinnen am vierten Platz, nur drei Punkte hinter dem Zweiten, Linz. Der Einzug ins Viertelfinale ist längst abgesichert, ebenso wie die Teilnahme am Cup-Finalturnier (2./3. März in Graz). Trotz der Erfolge hat das Team noch viel Entwicklungspotenzial. Heuer kann sehr viel möglich sein.

Dass es derart gut läuft, war zu Saisonbeginn nicht absehbar. Die Mannschaft wurde komplett neu zusammengewürfelt. „Der Grundstock war sehr solide“, bestätigte Voggenberger. „Dazu kamen glückliche Fügungen.“ Wie Sophie Wallner, die nach einigen Auslandsstationen heimkehrte. Wie Ana und Nina Bajic, die in Klagenfurt studieren. Oder wie die kanadische Teamspielerin Jessica Niles, die mit ihrem Freund, VSV-Legionär Jordan Hickmott, nach Kärnten kam.

Der Erfolg an der Spitze ist möglich, weil auch in der Breite hervorragend gearbeitet wird. Laibacher: „Wir haben rund 100 Spielerinnen in den Altersklassen U10 bis U19“, sind hier durchwegs auf einem sehr guten Weg.“

Zum Verein

Kader: Rajic, Krassnig, Detering, Trailovic, Epure, Goldberger, Bier, Pajer, Stockhammer, Katz, Wallner, Niles, Oiwoh, Urschitz, Cvetko, A. und N. Bajic. Trainer: Voggenberger. www.wildcats-klagenfurt.at, Tel. 0676/4022689.

SG Kelag Klagenfurt weiter top: Sieg in Linz


Die SG Kelag Klagenfurt siegt nach umkämpften 139 Minuten in Linz denkbar knapp mit 3:2 (24,-23,26,-23,13) und bleibt damit den Topteams im Klassement auf den Fersen. „Spielerisch haben wir zwar nicht überzeugt, dafür hat die kämpferische Leistung gestimmt“ resumiert Cotrainer Thomas Lanner knapp. Mit diesem Ergebnis bleiben die Wildkatzen weiterhin in Lauerstellung auf Platz 4 und auch in Tuchfühlung mit dem 2. Platz. Die Entscheidung über die Startpositionen fürs Playoff wurde damit vertagt und fällt erst in den letzten beiden Runden.

Die Wildkatzen präsentierten sich zunächst äußerst entschlossen und führten schnell mit 14:7. Linz konterte in in seinem Wohnzimmer aber erfolgreich und egalisierte diesen Rückstand schon zum 20:20. In einem Fotofinish holten sich die Wildkatzen durch einen Angriffspunkt von Sophie Wallner den ersten Durchgang mit 26:24. Leider verabsäumten es die Gäste, gleich nachzulegen. Eine 14:11 Führung wurde durch leichte Fehler hergeschenkt und so bekamen die Stahlstädterinnen Aufwind und holten sich den zweiten Satz mit 25:23. Auch der dritte Durchgang war nichts für schwache Nerven. Abermals entschieden letztlich 2 Punkte. Die Klagenfurterinnen gingen mit 28:26 und 2:1 in Führung. Die Wildkatzen ließen in der Folge zu viele Punktchancen ungenutzt und so konnte Linz abermals ausgleichen. Im 5. Satz hielten aber die Nerven der Gäste, die das Spiel mit einem Ass durch Abby Detering beendeten.

„Wir haben schlichtweg zu viele Fehler begangen. Allein im Angriff bescherten wir Linz 24 Punkte durch unforced errors“ analysiert Trainer Voggenberger die Leistung seiner Mannschaft. Tolle Leistungen zeigten an diesem Abend Mittelblockerin Noemi Oiwoh und Jollyjoker Alex Epure, die als Wechselspielerin starke Akzente setzte. Frech auch Dani Katz, die bei 13:13 im 5. Satz mit einer Aufspielerfinte für die Vorentscheidung sorgte. Ansonsten wechselten im Spiel der Kärntnerinnen Licht und Schatten in allen Elementen.

Unterm Strich steht aber ein Sieg in Linz! Bis zum Playoff Start werden die Wildcats noch weiter an der Abstimmung arbeiten, um für die finale Phase der Meisterschaft gerüstet zu sein. „Wenn wir jedes Spiel so kämpfen und am Ende den Platz als Sieger verlassen, können wir großes schaffen“ meint auch Angreiferin Sophie Wallner augenzwinkernd.

Topduell in Linz


Vier Tage nach dem Schlager zwischen den Wildkatzen und Meister SVS Post SV steht der SG Kelag Klagenfurt das nächste Topduell ins Haus. Diesmal wartet niemand geringerer als der aktuelle Tabellenführer Linz Steg. Beide Teams liebäugeln mit einem Top2 Platz nach dem Grunddurchgang, was eine direkte Semifinalqualifikation bedeutet. Derzeit führt Linz die Tabelle mit 35 Punkten an, die Wildkatzen liegen mit 31 Punkten auf Platz 4.

Die Damen von Trainer Roland Schwab sind diese Saison einer der Titelfavoriten und haben mit den Gewinn des Titels auch ein klares Ziel formuliert. Doch auchgerechnet gegen Ende des Grunddurchgangs kommen die Damen aus der Stahlstadt etwas ins Straucheln: 2:3 in Graz, 3:1 Sieg in Eisenerz und zuletzt die 2:3 Heimniederlage gegen den Lokalrivalen aus Perg. Dabei verschleuderten die Oberösterreicherinnen sehr komfortable Führungen. „Das hinterlässt Spuren“ ist man sich auch Sportpsychologie einig. Aus dem Kollektiv der Linzerinnen ragen Meg Riley, Maris Below und Jennifer Sadler heraus. Die erste zieht im Zuspiel souverän die Fäden, die letzten beiden sorgen für die meisten Punkte im Spiel der Steg Damen. „Dieses Dreieck gilt es in Schach zu halten!“ gibt Wildcats-Trainer Voggenberger die Marschrichtung vor.

Im ersten Saisonduell in Klagenfurt schafften die Wildcats mit einem umkämpften 3:0 Erfolg eine Sensation, verwandelten dabei knappe Rückstände gegen Satzende stets in einen Sieg. Mittlerweile wollen die Klagenfurterinnen mehr. Durch den Run im Herbst haben sie Lunte gerochen und wollen nun selbst im Titelkampf mitreden. Jüngstes Zeugnis war der 3:2 Sieg über Meister SVS Post SV. Der Sieg gegen die Niederösterreicherinnen war gleichbedeutend mit einer gelungenen Heimpremiere von Neowildkatze Abby Detering. Der 21jährigen Linkshänderin war es auch vorbehalten das Match gegen den Meister zu beenden: Mit einem Kracher schoss die Zuspielerin Post Libero Huber ko. „Sie hat ihre Visitenkarte eindrucksvoll abgegeben. Abby führt nicht nur Regie, sie hat auch Scorerqualitäten“ urteilt Sportdirektor Laibacher, dessen Damen durch die US Amerikanerin noch schwieriger auszurechnen sind. Zuletzt hatten die Wildkatzen ja 5 Spielerinnen mit zweistelligen Scorerwerten.

Genau diese Qualitäten wollen die Klagenfurterinnen auch in Linz in die Waagschale werfen. Zudem setzten die Wildkatzen einen Trainingsschwerpunkt im taktischen Bereich, der bereits in Linz Früchte tragen soll. „Wir fahren nach Linz, um dort zu bestehen. Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel. Eine Challenge!!“ gibt sich auch Angreiferin Sophie Wallner kämpferisch.

Wildkatzen zeigen Krallen: 3-2 Sieg gegen Meister


Die SG Kelag Klagenfurt bleibt weiter im Rennen um einen Topplatz nach dem Grunddurchgang. Im vorgezogenen Spiel der 15. Runde setzten sich die Wildkatzen gegen den amtierenden Meister SVS Post SV nach 130 umkämpften Minuten mit 3:2 (-19,-20,20,-18,10) durch und halten damit den Kampf um die Tabellenspitze weiter spannend.

SVS zeigte sich im Auftaktsatz wie auch zuletzt gegen Salzburg sehr fehlerhaft und so genügte im ersten Durchgang eine solide, aber keineswegs überragende Leistung der Heimischen, um 1:0 in Führung zu gehen. Gänzlich anders präsentierte sich der Meister im zweiten Satz. Mit aggressiven Aufschlägen erhöhten die Niederösterreicherinnen den Druck auf die Heimischen, die nach einem klaren Rückstand letztlich auf -5 aufholten, den Satzerfolg der SVS Damen aber nicht verhindern konnten. Mit stabiler Annahme und starken Aufschlägen schafften die Wildkatzen abermals eine Führung, holten sich den dritten Satz mit 25:20. Post SV konterte abermals und schaffte über Topscorerin Paula Kubova den Satzausgleich. Nach einem raschen 0:3 Rückstand im Entscheidungssatz spurteten die Heimsichen auf und davon und stellten rasche auf 11:6. Ein spektakulärer Angriff von Abby Detering sorgte letztlich für den vielumjubelten 15:10 Erfolg im entscheidenden Satz und zum 3:2 Sieg.

Ein Blick auf die Auswertung begründet den Sieg der Kärntnerinnen: die Wildkatzen hatten in der Punktestatistik im Angriff (58:52) und im Aufschlag (11:9) die Nase vorn, während Post nur im Block mit 7:6 knapp voran lag. Zu dem begingen die Wildkatzen weniger Eigenfehler (27:31). Die besten Scorer auf Klagenfurter Seite waren Noemi Oiwoh und Nina Bajic (je 15) vor Abby Detering und Sophie Wallner (je 13) und Ana Bajic (11). Kapitänin Tatjana Rajic steuerte 6 Punkte zum Erfolg bei, Joker Alexandra Epure (2 Punkte) und Daniela Katz sorgten ebenso für wichtige Impulse wie Libera Julia Bier und Anna Pajer.

„Ein Sieg ist die beste Medizin. Dieser Sieg gehört ganz klar dem Kollektiv. Wir hatten fünf Spielerinnen mit zweistelligen Scorerresultaten. Das spricht für die Ausgeglichenheit unserer Mannschaft“ weiß auch Trainer Voggenberger den Grund für den Erfolg. Jetzt schauen die Wildkatzen gespannt der Parite gegen Linz entgegen, die nach dem freitägigen Lokalderby gegen Perg am Sonntag auswärts auf die Klagenfurterinnen warten. Ein heißer Tanz ist in Linz Urfahr schon vorprogammiert.

Schlager der Runde: SVS zu Gast in Klagenfurt


Im vorgezogenen Spiel der 15. Runde empfängt die SG Kelag Klagenfurt am Mittwoch, 24.01.2018 um 19:00 in der SH Lerchenfeld Meister SVS Post SV. Im ewig jungen Schlager zwischen den Wildkatzen und dem Abbonementmeister liegt in diesem Jahr besondere Brisanz, denn die Niederösterreicherinnen mussten in dieser Saison bereits zwei Niederlagen einstecken und sind bei weitem nicht so souverän wie in den Vorjahren. Jüngstes Zeugnis dafür ist die Heimniederlage gegen die PSVBG Salzburg, die SVS im Kampf um einen Top 2 Platz unter Zugzwang bringt.

Auf der Gegenseite stehen die Wildkatzen, die in dieser Saison zuhause noch unbesiegt sind und knapp vor Ende des Grunddurchgangs noch immer auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze sind. Trotz der Auswärtsniederlage in Perg ist eine gewisse Aufbruchsstimmung im Lager der Klagenfurterinnen zu spüren. Grund dafür ist neben der tollen Chemie im Team sicherlich Neuzugang Abby Detering, die dem Spiel der Wildkatzen neue Qualitäten einhaucht. Im Spitzenspiel der Runde wollen die Kärntnerinnen jetzt SVS besiegen.

„Wir brauchen uns nicht vor den Niederösterreicherinnen zu verstecken und wir haben sicherlich auch die Qualitäten, um sie zu besiegen!“ tönt es aus dem Lager der Kärntnerinnen, bei denen Mittelblockerin Nina Bajic allerdings aufgrund von Knieproblemen fraglich ist. Der Verlust der bisherigen Topscorerin der Wildkatzen wäre sicherlich ein herber Verlust. Umso mehr ist die medizinische Abteilung der Klagenfurterinnen gefragt, um Nina fit zu bekommen. Die Entscheidung darüber soll im dienstägigen Abschlusstraining fallen.

Die Kärntnerinnen sind sich allerdings auch bewusst, dass ein Sieg gegen SVS her muss, will man weiterhin im Kampf um die Top 2 nach dem Grunddurchgang bleiben. „Unsere Performance steht im Mittelpunkt. Wenn wir unsere Leistung bringen, gewinnen wir“ ist Trainer Voggenberger von seinem Team überzeugt. Sollte das gelingen, kann weiter spekuliert werden. „In Wahrheit liegt das Erreichen der Top 2 nicht mehr in unserer Hand. Auch wenn wir alles gewinnen sollten, müssen die Teams vor uns noch stolpern“ analysiert auch Sportdirektor Josef Laibacher die Ausgangslage.

Präsident DI Jürgen Freller heißt Abby Detering bei den Wildcats herzlich willkommen

Die SG Kelag Klagenfurt hat eine neue Spielerin in ihren Reihen. Die 21jährige Abby Detering wird ab sofort das Team der Klagenfurterinnen verstärken. Abby kommt direkt vom amerikanischen College und hat eine beeindruckende Visitenkarte vorzuweisen: sie erhielt ein Universitätsstipendium mit dem wahrscheinlich renommiertesten Volleyballprogramm der USA.

Die 185cm große Athletin führte als erste Zuspielerin Regie im Team der Penn State University, die in den letzten 10 Jahren 7 Mal Gold in der AVCA (höchste amerikanische Collegeliga) holte. In dieser Saison erreichte Abbys Mannschaft das Final4, wo sie im Halbfinale in fünf Sätzen am späteren Meister Nebraska scheiterten. Nebenbei wurde Abby auch von den amerikanischen Coaches mit dem Award “ Honorable Mention All-America“ ausgezeichnet.

„Abby wird unsere Mannschaft hervorragend ergänzen. Sie ist ein sehr positiver Typ und eine sehr dynamische Spielerin!“ schildert Coach Helmut Voggenberger seine ersten Eindrücke. Detering wird die Wildkatzen bereits in Perg verstärken.

U19 holt Meistertitel

Die Kelag Wildcats holen sich letztlich klar den Meistertitel in der Klasse U19 und dürfen damit am 17./18. März 2018 Kärntens Farben bei den diesjährigen Staatsmeisterschaften in Tirol vertreten.

Die Wildkatzen sind bei diesem Finale ohne den Spielgemeinschaftspartner angetreten und konnten nach einem dramtischen Turnierverlauf den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. In einem spannenden Endspiel gegen die Brückl Hotvolleys – die im Halbfinale überraschend die Mädchen der WSL besiegten –  legten die Wildkatzen nach Verlust des ersten Durchgangs einen Gang zu und sicherten sich mit einem 2:1 (-21,17,7)- Erfolg die Goldmedaille! Gratulation dem gesamten Team!

Klarer 3:0 Sieg gegen Tabellenschlusslicht

Die SG Kelag Klagenfurt startete mit einem klaren, aber nicht in allen Spielphasen überzeugenden 3:0 (14,10,16) Sieg über Hartberg ins neue Kalenderjahr. Der Sieg stand in keiner Phase des Spiels in Frage, vor allem in den ersten beiden Sätzen dominierten die Klagenfurterinnen das Spiel nach Belieben. Zu Beginn des dritten Satzes sahen sich die Heimischen dann plötzlich mit 4:9 im Hintertreffen, ehe ein Zwischenspurt zur 16:11 Führung die Vorentscheidung brachte. „Wir konnten den gesamten Kader zum Einsatz bringen und einige Aufstellungsvarianten ausprobieren“ resumiert Josef Laibacher, sportlicher Leiter der Wildkatzen.

Den Topscore teilten sich an diesem Abend die Bajic Schwestern mit 10 Punkten vor Noemi Oiwoh (8) und Daniela Katz (7). Vor allem im Angriff und Block waren die Kärntnerinnen den jungen Steirerinnen klar überlegen. Das schlägt sich auch in der Statistik nieder: 44 Angriffspunkten der Wildkatzen standen nur 16 Hartbergs gegenüber. Ähnlich überlegen präsentierten sich Klagenfurterinnen am Block: 7:1.

Nach 70 Minuten waren die eingeplanten 3 Punkte für die Tabelle sichergestellt. Nun gilt es den Blick in die Zukunft zu richten. Die nächsten beiden Wochen werden für die Klagenfurterinnen zur Standortbestimmung. Zunächst gastieren die Damen um Kapitänin Tatjana Rajic bei den Prinzessinnen aus Perg, ehe es am 24. 01. 2018 zuhause zum großen Schlager gegen SVS Post SV kommt. Als Sahnehäubchen wartet am Sonntag 28. 01.2018 Tabellenführer Linz. „Das sind drei ganz schwere Spiele. Perg und Post haben sich über die Weihnachtspause verstärkt, Linz hat sich im Europacup stark präsentiert. Wir werden uns gut vorbereiten, um weiterhin im Rennen um die Top 2 nach dem Grunddurchgang bleiben“ gibt Trainer Helmut Voggenberger die Marschroute vor.

Wallner bleibt eine Wildkatze!

Mit einem Heimspiel startet die SG Kelag Klagenfurt in das neue Kalenderjahr. Morgen Freitag, 12. 01. 2018 um 19:30 empfangen die Damen um Nationalteamspielerin Sophie Wallner in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle den Tabellennachzügler TSV Hartberg. Für die Damen vom Wörthersee soll ein Dreipunkteerfolg her, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren.

Die Kelag Damen haben die Weihnachtspause gut genutzt und starten voll motiviert in die finale Phase des Grunddurchgangs. Mit dem TSV Hartberg gastiert im Rahmen der 13. Runde aber ein nicht zu unterschätzender Tabellenletzter. Gerade vor der Weihnachtspause ließen nämlich die Oststeirerinnen durch eine 2:0 Führung in Graz aufhorchen. „Hartberg ist eine sehr junge Mannschaft, die aber für Überraschungen gut ist“ weiß auch Klagenfurtcoach Helmut Voggenberger. Die von Trainerfuchs Boris Bujak trainierte Truppe aus Hartberg hat sich im Laufe des Bewerbsjahres schon beachtlich gesteigert. Jetzt soll durch routinierte Spielerinnen der Klassenerhalt fixiert werden.

Die Heimischen haben nach einer kurzen Trainingspause die Wettkampfunterbrechnung genutzt, um einerseits die Akkus wieder aufzuladen, andererseits um eifrig zu trainieren. Mit dem Spiel gegen die Steirerinnen wird die heiße Phase des Grunddurchgangs eingeläutet und die Wildkatzen wollen mit einem vollen Erfolg den Platz unter den Top 4 bestätigen. Die Wehwechen und Krankheiten des Dezembers sind ausgeheilt und dem Klagenfurter Trainerteam stehen für das erste Bewerbsspiel 2018 alle Spielerinnen zur Verfügung.

Zudem ist es der Vereinsführung gelungen, Sophie Wallner bis Saisonende an Klagenfurt zu binden. Die 28jährige Angreiferin hatte ja bis dato eine Ausstiegsklausel im Falle eines Auslandsangebots. Diese Option wurde mit sofortiger Wirkung gestrichen und und die Teamspielerin bleibt eine Wildkatze. „Es lag zwar ein Angebot aus dem Ausland vor, doch die Bedingungen hier in Klagenfurt und die Mannschaft haben den Ausschlag dafür gegeben, hier in Kärnten die Saison fertig zu spielen“ meint die Annahmespezialistin, die mit Freuden den kommenden Aufgaben entgegenblickt. „Wir wollen heuer im Titelkampf ein ernstes Wort mitreden. Eine sehr reizvolle Aufgabe!“