Keine vorzeitige Weihnachtsüberraschung in Wien

Mit einem 1:3 mussten sich die Mädls der 1.Bundesliga heute gegen den SG VB NÖ Sokol/Post geschlagen geben. Ein durchwachsenes Spiel, das zurecht an die favorisierten Wienerinnen ging. Neben zwei Ausfällen in der Grundaufstellung schlichen sich zu viele Eigenfehler und zu wenig Durchschlagskraft ein.
Weitere Punkte für die Tabelle lassen also bis nächstes Jahr auf sich warten, wo man auf die volle Besatzung und eine Menge Motivation und Ehrgeiz zählen werden kann.
Wir wünschen entspannte Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!!

Perg entführt 3 Punkte aus Klagenfurt

Der Siegeslauf der Kelag Wildcats fand heute sein Ende. In einem tollen Match mussten die Wildkatzen den erfahreneren Prinzessinnen letztlich den Vortritt lassen und unterlagen nach einem heißen Match mit 1:3 (-22,21,-18,-17).

Dabei drückten die Heimischen dem Spiel ganz klar ihren Stempel auf, setzten die Annahmeformation der Gäste über die gesamte Spieldauer gehörig unter Druck. Die routinierten Pergerinnen konnten sich aber stets aus dieser Umklammerung befreien und siegten letztlich angeführt von Topscorerin Jordan Tucker (26 Punkte) in vier Sätzen.

Auf Seiten der Wildkatzen gab die erst 14jährige Anja Trailovic ihr Debut in der Startformation und rechtfertigte diese Nominierung mit 13 Punkten. „Am Ende hat etwas die Konstanz gefehlt, in Summe eine ganz ordentliche Leistung und eine wahre Talentprobe“ resumiert Trainer Voggenberger die Leistung des Youngsters. Bitter für die Wildkatzen war der Ausfall von Kapitänin Samira Mauch, die anfangs des dritten Durchgangs aufgrund von Muskelproblemen die Segel streichen musste und von Nada Fanic ersetzt wurde.

„Schade, dass wir keinen Punkt für die Tabelle machten. Die Leistung war sehr ansprechend, leider mussten wir im dritten und vierten Satz dem Tempo etwas Tribut zollen“ findet auch Obmann Laibacher klare Worte. Den Topscore auf seiten der Klagenfurterinnen holte an diesem Abend Ana Bajic (15) vor Anja Trailovic (13) und Nina Bajic (11).

Vor der Weihnachtspause rittern die Wildkatzen am Samstag, 22.12.2018 noch in Wien gegen Post SV um einen versöhnlichen Jahresabschluss.


Europacupfighter in Klagenfurt

Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres wartet ein ganz schwerer Brocken auf die Kelag Wildcats. Mit den Prinzessinnen aus Perg kommt amSamstag, 15.12.2019 um 19:00 der aktuelle Tabellenzweite in die Lindwurmstadt. Die Oberösterreicherinnen schicken heuer eine Legionärstruppe aufs Feld und ließen mit überraschenden Siegen gegen SVS Post und UVC Graz aufhorchen.

Bei den Kelag Wildcats herrscht seit den letzten Erfolgen verständlicherweise Aufbruchstimmung. Nach dem wichtigen Sieg in Tirol wollen die Wildkatzen auch vor heimischem Publikum noch einmal alles geben und die Siegesserie prolongieren. „Die Siege machen natürlich Lust auf mehr. Wir wissen, dass wir auch die Qualitäten haben, um Perg zu schlagen!“ gibt Trainer Voggenberger die Marschrichtung vor. Perg hat personell aufgerüstet und verfügt über Vorteile in der Wettkampfhärte. Zudem sind die Damen um Diana Mitregova erfahrener als die Klagenfurterinnen.

Sorgen machen sich die Kärntnerinnen um Kapitänin Samira Mauch, die über muskuläre Probleme klagt. Außer der erfahrensten Wildkatze meldet sich der gesamte Kader fit zurück. Auch die zuletzt rekonvaleszente Maria Obernosterer soll diese Woche wieder in den Trainingsalltag integriert werden.

Nach dem Spiel findet noch eine kleine Weihnachtsfeier in der SH Lerchenfeld statt, bei der die Weihnachtswichtel ihre Geschenke unter den Baum legen und mit den Fans mit einem Punsch auf das vergangene Jahr angestoßen wird.

Von nix kommt nix

Wer hart kämpft und alles gibt, wird schlussendlich auch belohnt. Ein Spiel, das unsere 1. Bundesligamannschaft bestimmt war zu gewinnen, begann mit einem holprigen Satz voller Servicefehler und Blockouts. Trotzdem war mit Ende des Satzes bei einem 23:25 klar, dass die Gegner doch zu schlagen sind und so schärften sie ihre Krallen und schlugen im zweiten Satz zu. Sie konnten ihn dann in einem spannenden Finish mit 27:25 für sich entscheiden. Mit Gewinn dieses Satzes war der Knoten geplatzt und die Wildcats überzeugten nunmehr in allen Elementen, holten sich einige Blockpunkte und zogen im Angriff voll durch. So gingen Satz 3 und 4 beide mit bemerkenswertem Abstand an die Klagenfurterinnen, 25:19 und 25:14.

Somit nimmt die Siegesserie auch dieses Wochenende kein Ende und weitere 3 Punkte wandern auf das Konto der Wildkatzen. Ein verdienter Sieg, in dem die Mädls auf ein Neues sowohl ihre individuellen Stärken als auch ihre Qualität als Team ausspielen konnten.

„Don’t stop me now, ‘cause I am having such a good time“ wurde auf der Heimfahrt gesungen und soll auch sinnbildlich fürs nächste Spiel gelten, wo es heißt Vollgas zu geben.

Paninistickerwahn wirft Schatten voraus!

Endlich ist es so weit! Auf Initiative von Kleine Zeitung Redakteur Albin Tilli gibt es ab sofort ein Panini-Stickeralbum der Kärntner Sportszene. Das „Kärntner Sportpickerl“ ist in allen kärntner und osttiroler Filialen von Spar, Eurospar und Interspar erhältlich. Mitten drin, statt nur dabei sind auch die Spielerinnen des ATSC Kelag Klagenfurt. Die Wildkatzen waren sowohl im Shoppingrennen als auch bei der Präsentationsveranstaltung Hauptdarsteller.

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/5541966/PaniniSammelfieber_Kaerntner-SportPickerl-sind-da-

Neben diesem „Seitenblick“ sind die Wildkatzen aber auch sportlich im Aufwind. Nach dem klaren Sieg über Salzburg gastieren die Damen um Kapitänin Samira Mauch am Samstag, 8.12.2018 in Innsbruck beim VC Tirol. „Wir werden auch in Tirol alles geben und auf Sieg spielen!“ lautet der einhellige Grundtenor im Team. Die zuletzt gezeigten Leistungen schüren die Hoffnung, auch in Innsbruck punkten zu können.“Das wird ein schweres Spiel, VC Tirol ist sehr heim- und kampfstark“ weiß auch Trainer Voggenberger, der von seinem Kader nur Maria Obernosterer vorgeben muss.

 

ÖVV Cup: Wildcats im Semifinale gegen Perg

Glücksengerl Micha Warm war den Wildkatzen hold und bescherte den Klagenfurterinnen mit Perg den Wunschgegner für das CUP Final4 Semifinale am 22. Februar 2019 in Graz. Die zweite Halbfinalbegegnung bestreiten UVC Graz und Linz/Steg.

„Wir wollen unbedingt wieder ins Endspiel!“ tönt es aus dem Lager der Wildkatzen, die nach dreijähriger Finalpause wieder heiß auf ein Endspiel im Pokal sind. „Perg ist zwar ein gefährliches Team, ist aber nominell sicher schwächer einzustufen als Graz und Linz.“ lautet das erste Statement von Trainer Voggenberger nach Bekanntgabe der Auslosung.

Wildcats fahren die Krallen aus

In der ersten Rückrunde sorgen die Kelag Wildcats für einen Paukenschlag. In einem tollen Spiel besiegen die Wildkatzen die höher eingestufte Mannschaft des PSV Salzburg letztlich klar mit 3:1 (22,-23,14,16) und rücken damit auf den 7. Tabellenplatz vor.

Das Team aus Salzburg sorgte in den letzten beiden Runden mit Siegen über Post SV und UVC Graz für Aufsehen und startete auch in Klagenfurt verheißungsvoll in die Partie. Die Gäste setzten sich schnell ab (3:7), ehe ein Zwischenspurt der Heimischen für die Vorentscheidung im ersten Durchgang sorgte (16:11). Druckvolles Service, gute Verteidigungsarbeit und 17 (!) Angriffspunkte sorgten für ein 25:22 für die Wildkatzen.

Im zweiten Heat nahmen die Wildkatzen zunächst den Schwung mit, führten schnell 8:4, ehe Unkonzentrietheiten und entschlossene Gäste postwendend auf 13:16 stellten. Erst die Wechsel (Trailovic für Pajer und Stockhammer für Katz) brachten wieder neues Leben ins Spiel der Klagenfurterinnen, die einen 14:20 Rückstand egalisierten und bei 23:22 sogar die 2:0 Satzführung vor Augen hatten. Die Gäste erwiesen sich aber als abgebrühter und glichen mit 25:23 aus.

Vom dritten Satz an diktierten die Wildcats aber klar das Spielgeschehen. Mit 9 (!) Blockpunkten allein im dritten Satz und 5 (!) Aufschlagpunkten im vierten Satz waren die Weichen schnell auf einen klaren Heimsieg gestellt. Die beinahe fehlerlos agierenden Gäste (26:16 Eigenfehler) hatten dem Angriffsspiel der Klagenfurterinnen wenig entgegenzusetzen und mussten letztlich die Überlegenheit der Kärntnerinnen anerkennen.

Den Topscore holte ich abermals Noemi Oiwoh (18) vor Nina Bajic (16) und Samira Mauch und Ana Bajic (je 13). Mit diesem Sieg rücken die Wildcats auf den siebten Platz in der Tabelle vor und stehen vor dem Auswärtsspiel gegen den VC Tirol lediglich 4 Verlustpunkte vom Play-off-Platz entfernt.

Erstes Topteam soll in Klagenfurt fallen

Die Kelag Wildcats schärfen ihre Krallen. Nach dem Abschluss der Hinrunde belegen die Damen vom Wörthersee den achten Platz. Von der Papierform her enttäuschend, anlässlich der Kaderumstellung eine logische Konsequenz. Die letzten Spiele zeigten jedoch, dass das junge Team rund um Kapitänin Samira Mauch Blut geleckt hat und bereit für höhere Aufgaben ist. Nicht nur die ersten Siege der Saison, sondern vielmehr die Art und Weise, wie diese Siege eingefahren wurden, lässt auf einen spannenden Dezember hoffen.

Den Auftakt dazu macht am Samstag, 1. Dezember um 19:00 in der Lerchenfeldhalle das erste Spiel der Rückrunde, wo mit PSVBG Salzburg eines der Top 4 Teams in Klagenfurt gastiert. Das Team rund um Trainerurgestein Ulrich Sernow bietet mit 8 Internationalen Damen eine wahre Söldnertruppe auf, die vor allem bei den 5-Satz-Erfolgen über Post SV und UVC Graz enorme Kampfkraft unter Beweis gestellt hat. Dazu bieten die Salzburgerinnen mit Anja Abolina die derzeit beste Scorerin der heimischen Liga auf.

Dennoch werden sich die Wildkatzen nicht kampflos geschlagen geben und wollen gegen das Topteam aus Salzburg punkten! „Wir verfügen über Waffen, die Salzburg ins Wanken und hoffentlich auch zu Fall bringen werden“ gibt sich Trainer Voggenberger kämpferisch. Mit der Rückkehr von Daniela Katz ist der Spielaufbau stabiler geworden, zu dem findet auch die Annahmeformation immer besser ins Spiel. „Wenn man die gesamte Annahmeformation umstellen muss, braucht es natürlich etwas Zeit“ weiß auch Libera Julia Bier, deren Formkurve steil nach oben zeigt und die sich auf das Duell mit den Topangreiferinnen aus Salzburg freut. Auch Blockerin Noemi Oiwoh, die die Blockstatistik in Österreich mit Respektabstand anführt, ist heiß auf die Partie und gibt ein Versprechen ab: „Wir werden alles geben!“

3:0 gegen Hartberg

Die Kelag Wildcats sind weiter auf der Überholspur. In gute einer Stunde besiegten die Wildkatzen Tabellennachbar TSV Hartberg klar mit 3:0 (16,19,11) und sicherten sich damit drei weitere Punkte für die Tabelle.

Vor allem am Aufschlag (9:3) und im Block (13:6) hatten die Wildcats klar die Nase vorne, zu dem waren die Heimischen auch im Angriff klar besser (35:21). „In Summe eine klare Angelegenheit für uns“ resumiert auch Trainer Voggenberger, der im Laufe der Partie den Großteil des Kaders aufs Feld brachte. Topscorer der Klagenfurterinnen waren Noemi  Oiwoh (18) vor Ana Bajic (12) und NIina Bajic (10).

Jetzt schauen die Wildkatzen gespannt nach vorne, wenn am kommenden Samstag PSV Salzburg in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle gastiert.

Die Rosen vom Wörthersee

Was für ein Wochenende! Im Auswärtsspiel der AVL in Niederösterreich holten die Wildkatzen gestern alle drei Punkte nach Hause und auch heute im Österreichcup-Match gegen TI Tantum Volley in Tirol ließ man nichts anbrennen und zog mit einer tollen Leistung ins Final-Four am 22./23. Februar 2019 in Graz ein.

Die Mädls dominierten den ersten Satz klar und konnten wie am Tag davor abermals ihre Stärke im Service ausspielen. Die Gegnerinnen schenkten fast keine Punkte her, aber seitens der Klagenfurterinnen antwortete man darauf mit 15 Angriffspunkten und vier Blocks. Somit ging Satz 1 mit einem 25:13 an den ATSC.

Nach einem langsamen Start in Satz Nummer 2 wurde der Spieß dann aber doch umgedreht. Mit 25:19 gewannen die Wildkatzen auch diesen Satz und waren fest entschlossen auch den dritten und somit das Match für sich zu entscheiden.

In jeder Phase des Spiels, abgesehen von vereinzelten Wacklern in der Annahme, waren die Wildcats klar im Vorteil und spielten bis zum Ende ihr Spiel. Während die Gegnerinnen immer fehleranfälliger wurden, fuhr man seitens der Klagenfurterinnen weiter seine Schiene und schlug TI auch im dritten Satz klar mit 25:14.

„Wir haben uns das Spiel nicht leicht vorgestellt und sind jetzt überglücklich, dass wir es gewonnen haben“, strahlt unsere Außenangreiferin Anna Pajer.

Nach diesem höchst erfolgreichen Wochenende freut sich das Team nun auf die nächste Woche, wo man am Samstag, 24.November 2018, den TSV Hartberg in der Heimhalle begrüßen wird. Die Punktejagd geht also weiter und die Mädls sind determiniert den nächsten Sieg nicht zu lange auf sich warten zu lassen.