AVL will in Hartberg siegen

Die Meisterschaft geht nach einwöchiger Pause in die nächste Runde. Die bisher ungeschlagene SK Kelag Klagenfurt möchte beim Tabellenschlusslicht Hartberg die weiße Weste behaupten und mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Die Teamspielerinnen Alexandra Epure und Daniela Katz sind wohlauf vom Kurzlehrgang des Nationalteams zurückgekehrt und bereit für den nächsten Streich. In Hartberg wollen die Wildkatzen den vierten Sieg im vierten Spiel einfahren. Trotz der eindeutigen Tabellensituation nehmen die Klagenfurterinnen das Auswärtsspiel nicht auf die leichte Schulter, sind sie doch ob der Heimstärke Hartbergs gewarnt: „Ihr Spiel wird zunehmend stabiler. Hartberg hat eine ganz junge Mannschaft, die sich aber Woche für Woche steigert“ schätzt Trainer Voggenberger die Ausgangslage ein.

Trotzdem glaubt er, dass seine Mannschafft einfach über mehr Qualität verfügt und baut auf die eigenen Stärken. „Wenn wir unser Spiel und auch den Kamfgeist der ersten Runden aufs Feld bringen, gewinnen wir in Hartberg.“ Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Jugendteamspielerin Anja Trailovic, die nach einer Knieblessur erst den Fitnesstest bestehen muss. Gleiches gilt für die Topscorerin Nikolina Bajic, über deren Einsatz erst kurzfristig entschieden wird. „Wir haben einen breiten Kader, der sogar einen Ausfall von Nina (Bajic, Anm.) kompensieren kann. Juniorin Carina Goldberger hat gegen VC Tirol diese Lücke hervorragend gefüllt und war maßgeblich am Sieg beteiligt!“

Die Kärntnerinnen schielen mit einem Auge schon in Richtung Wochenende, wo gegen Tabellenführer Linz (Sa, 4.11. um 19:00) in der Meisterschaft und  gegen Salzburg (So, 5.11. 18:00) im Cup zwei wichtige Heimspiele in der SH Lerchenfeld anstehen. „Wir wollen uns dafür in Hartberg warmschießen!“ so der Grundtenor im Lager der Wildkatzen.

CUP: SG Kelag Klagenfurt unter Top 8

Die SG Kelag Klagenfurt steht in der 4. Cuprunde. Durch einen hart erkämpften 3:1 (22,23,-17, 16) Auswärtssieg gegen den souveränen Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd ATSE Graz schaffen die Klagenfurterinnen den Sprung unter die Top 8 Teams in Österreich. Im Viertelfinale geht es am 5.11.2017 zuhause gegen PSV Salzburg.

Nach dem hart erkämpften Heimsieg über den VC Tirol am Vorabend starteten die Kärntnerinnen sehr verhalten in dieses Spiel. ATSE Graz diktierte anfänglich das Spielgeschehen vor allem mit aggressiven Aufschlägen. Mitte des Satzes übernahmen aber die Gäste das Kommando und sicherten sich den ersten Durchgang mit 25:22. An der Spielcharakteristik änderte sich auch im zweiten Satz wenig. Graz war ein mehr als ebenbürtiger Gegner. Die Klagenfurterinnen hatten aber in einem Fotofinish die Nase vorn und stellten durch ein 25:23 auf 2:0.

Die Grazer reagierten und wechselten die Zuspieler. Zu viele Nachlässigkeiten und unerzwungene Eigenfehler im Spiel der Gäste rächten sich und die Grazerinnen schafften den vielumjubelten Satzgewinn. Mit 25:17 verkürzten sie auf 1:2. Im vierten Satz schienen die Kärntnerinnen zunächst den Ernst der Lage erkannt zu haben und zogen von Anfang an davon. Zur zweiten technischen Auszeit lagen die Gäste bereits mit 16:10 voran, ehe abermals eine Aufschlagserie der Grazerinnen einen knappen Spielausgang andeutete. Die Klagenfurterinnen hatten aber ein schlagkräftiges Argument dagegen: mit 5 (!) Monsterblocks in Serie entschied Noemi Oiwoh dieses Satzende im Alleingang und sicherte damit der SG Kelag Klagenfurt den Aufstieg in die nächste Cuprunde.

Die Auslosung bescherte den Klagenfurterinnen ein Heimspiel: am Sonntag, 5.11.2017 treffen die Damen um Kapitänin Sophie Wallner in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle auf PSV Salzburg. Die exakte Beginnzeit wird noch bekanntgegeben.

Scorer: Wallner 16, Epure 14, Oiwoh 13, Urschitz 10, Katz 7, Graf 1, Goldberger 1

 

3:2 Sieg gegen VC Tirol

Der Schlager der AVL Women zwischen SG Kelag Klagenfurt und dem VC Tirol hielt zumindest vom Spannungsniveau, was er versprochen hatte. Beide Teams schenkten einander nichts, wenn auch die Partie auf keinem sonderlichen Niveau stand. Nach 135 Minuten sicherten sich die Wilkatzen einen verdienten 3:2 (-23,-19,20,17,10) Sieg.

Vor allem in den ersten beiden Durchgängen fanden die Heimischen gar nicht ins Spiel. 21 (!) unerzwungene Fehler machten den Gästen das Siegen einfach, zudem schienen die Wildkatzen durch den Ausfall von Topscorerin Nina Bajic (Hexenschuss) wie gelähmt. Auf der anderen Seite spielte der VC Tirol angetrieben von ihrer Zuspielerin Domnidou sehr variantenreich und stellte die Klagenfurterinnen ein ums andere Mal vor Rätsel.

Erst als die Wildkatzen mit dem Rücken zur Wand standen (0:2 Satzrückstand, Anm.), zeigten sie ihre Krallen. Angetrieben vom eigenen Siegeswillen brachten die Heimischen wieder jene Spielfreude und Ordnung aufs Parkett, die sie in den ersten Runden ausgezeichnet hatte. Und prompt wendete sich das Blatt. Ausgezeichnete Aufschläge von Daniela Katz und letztlich 21 Punkte von Neowildkatze Ana Bajic brachten die Kärntnerinnen vor ausgezeichnet gefüllten Ränge zurück auf die Siegerstraße. Mit 25:20, 25:17 und 25:10 drehten die Klagenfurterinnen das Spiel zu ihren Gunsten und blieben damit auch im dritten Spiel siegreich.

„Wir haben am Anfang unsere gewinnbringenden Tugenden nicht ins Spiel gebracht und ungewöhnlich fehlerhaft agiert“ resumiert Coach Voggenberger den Spielverlauf. „Wichtig war, dass wir uns durch den Ausfall von Nina Bajic nicht aus dem Konzept bringen ließen. Carina Goldberger ersetzte die Kroatin mit Bravour. Letztlich haben wir uns klar durchgesetzt“.

Jetzt macht die Liga aufgrund des Nationalteamlehrgangs, bei dem mit Epure, Katz, Trailovic und Brugger vier Wildkatzen dabei sind, eine kleine Pause, ehe es am 1.11. in Hartberg wieder um wichtige Punkte für die Tabelle geht. Bis dahin werden die Wilkatzen an den offenbarten Schwachpunkten arbeiten, denn bereits am 4.1. um 19:00 gastiert Tabellenführer Linz in der SH Lerchenfeld.

Topschlager im Lerchenfeld

Die AVL Women nimmt Fahrt auf. In der dritten Runde dürfen sich die Zuschauer am Samstag, 21.10.2017 um 19:00 in der SH Lerchenfeld auf einen wahren Leckerbissen freuen. Im ewig jungen Schlager treffen nämlich die SG Kelag Klagenfurt und der VC Tirol aufeinander.

Die Vorzeichen für eine überaus spannende Partie bringt nicht nur die Vergangenheit mit sich. Die Tirolerinnen sind nämlich seit jeher ein unangenehmer, weil äußerst kämpferischer Gegner. Die Partien gegen die Innsbruckerinnen verliefen in den letzten Jahren immer sehr spannend, ein sicherer Spielausgang war nie voraussehbar. So schaffte der VC Tirol vor zwei Jahren mit einem Sieg im Entscheidungsspiel in Klagenfurt die Finalqualifikation in der Meisterschaft. Letzte Saison hatten die Wildkatzen den längeren Atem und sicherten sich in Tirol den Aufstieg ins Halbfinale der AVL.

„Alles Geschichte. Heuer sind die Karten neu gemischt, da beide Teams komplett umgebaut wurden“ ist sich  Trainer Voggenberger sicher. Dem Spiel der Gäste drückt das Trio Ozana Nikolic – Ellina Domnidou – Jennifer Tait den Stempel auf. Vor allem die spektakuläre Topscorerin Nikolic (CRO) gilt es, in Schach zu halten.

Die Heimischen scheinen aber eine Antwort auf das Offensivfeuer der Kroatin zu haben. In den bisherigen beiden Spielen scorten die Klagenfurterinnen 30 (!) Mal am Block, das sind 3,75 Punkte pro Satz! „Zudem sind wir in Aufschlag und Feldabwehr bisher top“ weiß auch Kapitänin Tatjana Rajic über die Qualitäten ihres Teams Bescheid.

Das Trainergespann der Kärntnerinnen baut vor allem auf die mannschaftliche Geschlossenheit. „Wir gehen sicher als Favoriten in diese Partie und das wollen wir auch zu Hause bestätigen“ gibt Coach Voggenberger die Marschrichtung vor. Ein weiteres Plus ist, dass am Samstag erstmals in der heurigen Saison die komplette Mannschaft der Kelag Damen einläuft.

 

3:0 in Salzburg – SG Kelag bleibt ungeschlagen

Das Spitzenspiel der AVL Women endete mit einem letztlich klaren 3:0 (18,22,20) Auswärtssieg der SG Kelag Klagenfurt bei Tabellenführer Salzburg. Die Kärntnerinnen klettern damit in der Tabelle zumindest bis morgen Sonntag auf Platz 2 hinter Linz.

Die Gäste aus Klagenfurt legten einen Blitzstart zu Spielbeginn hin. Mit starken Aufschlägen dominierten sie nicht nur anfänglich, sondern letztlich über die gesamte Spieldauer die Heimischen und sicherten sich den ersten Durchgang sicher mit 25:18.

Die Salzburgerinnen konterten ihrerseits und wandelten zu Beginn des zweiten Satzes ein 0:2 in einen 7:2 Vorsprung um. Doch die Gäste aus der Lindwurmstadt  ließen sich nicht beirren und bauten weiterhin auf ihre Qualitäten. Wieder war es der Aufschlag und diesmal auch der Block, der letztlich den Unterschied machte. Mit einem 25:22 stellten die Wildkatzen auf 2:0 in Sätzen.

An der Spielcharakteristik änderte sich auch im dritten Durchgang wenig. Die Klagenfurterinnen zogen Mitte des dritten Durchgangs auf 16:10 davon und ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Nach gut 90 Minuten verwandelten die Gäste den zweiten Matchball zu einem sicheren 25:20 Sieg.

„Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Salzburg hat stark serviert und ihre aggressiven Aufschläge ließen sie immer wieder ins Spiel zurückkommen,“ analysiert Coach Voggenberger das Spiel. „Wir haben das Spiel aber über die gesamte Spieldauer kontrolliert und bestimmt. 10:4 direkte Aufschlagpunkte und 12:6 Blockpunkte sprechen eine deutliche Sprache.  Eine Leistung, auf die wir aufbauen können!“ Darüberhinaus spricht er vor allem die kämpferische Leistung seiner Mädchen an, die in keiner Phase des Spiels einen Ball verloren gaben. „Es macht einfach Spaß mit welcher Freude die Mädels um jeden Ball kämpfen und dennoch die Ruhe bewahren.“

Jetzt ist der Blick schon nach vorne gerichtet, denn am kommenden Wochenende gastiert mit dem VC Tirol ein wahrer Prüfstein in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle. „Wir wollen unsere weiße  Weste behalten. In Klagenfurt wollen wir weiter siegen“, so der Grundtenor im Lager der Wildkatzen.

 

Bei Tabellenführer Salzburg um die weiße Weste

Die SG Kelag Klagenfurt steht in der zweiten Runde vor einer schwierigen Aufgabe. Nach dem tollen 3:2 Heimsieg über Graz spielen die Klagenfurterinnen am Samstag, 14.102017 um 20:00 auswärts gegen PSVBG Salzburg. Die Salzburgerinnen überzeugten zum Ligaauftakt mit einer soliden Leistung und setzten sich dank eines 3:0 Auswärtserfolgs in Hartberg an die Tabellenspitze.

In der Mozartstadt setzt man seit Jahren auf ähnliche Grundsäulen, die jedes Jahr mit einigen Internationalen ergänzt werden: so weist der Kader von Trainerurgestein Ulrich Sernow insgesamt 5 Legionärinnen auf. Neu im  Team der Salzburgerinnen sind mit Paige Hill eine starke Mittelblockerin aus den USA und mit Ingrida Zauere eine lange Außenangreiferin aus Lettland. „Wir treffen auf ein sehr starkes Kollektiv, alle Spielerinnen der Grundformation haben Scorerqualitäten“ ist sich Trainer Voggenberger der Schwere der Aufgabe bewusst.

Auf der Gegenseite in die Stimmung in Klagenfurt nach dem knappen Erfolg über Graz entsprechend gut. Vor allem die Tatsache, dass im ersten Spiel nicht alles erwartungsgemäß klappte, lässt die Kärntnerinnen hoffen. „Wir haben unsere Qualitäten nur teilweise ausspielen können. Wir haben noch mehr drauf“ tönt es aus dem Lager der Wildkatzen, die auch in Salzburg ihre Krallen ausfahren und gewinnen wollen.

„Wir wollen uns in der Tabelle oben ansiedeln. Dafür ist auch in Salzburg ein Erfolg notwendig“ gibt Obmann Laibacher die Richtung vor. Mit einer kämpferischen Leistung wie gegen Graz sollte das möglich sein.

3:2 Sieg zum Auftakt

Kein Spiel für schwache Nerven fand zum Auftakt der AVL Women League in der Klagenfurter Lerchenfeldhalle zwischen der neuformierten SG Kelag Klagenfurt und den Damen des UVC Holding Graz statt. Nach 130 Minuten und einem abgewehrten Matchball sicherten sich die Heimischen einen hart umkämpften und viel umjubelten 3:2 (21,-23,-17,21,15) Sieg. „Kampf war Trumpf“ war das Motto dieses ersten Schlagers zwischen den ewigen Rivalen, wo 5 Sätze fast zur Tagesordnung gehören. Spielerisch haben beide Teams Luft nach oben, kämpferisch ließ die Partie aber kaum zu wünschen übrig. In einem überaus unterhaltsamen Match sicherten sich schließlich die glücklicheren Klagenfurterinnen 2 Punkte für die Tabelle.

Die Gäste gaben zunächst klar den Ton an und sorgten über eine sehr solide Feldabwehr und tollen Angriffen anfänglich für klare Verhältnisse (8:4). Erst starke Aufschläge der Heimischen sorgten für den Ausgleich, ehe vor allem Neowildcat Nina Bajic für den entscheidenden Vorsprung sorgte. Mit einem sehenswerten Angriff von Heimkehrerin Sophie Wallner sicherten sich die Wildkatzen den ersten Durchgang mit 25:21.

Wachgerüttelt vom Verlust den ersten Durchgangs besannen sich die Uhrturmchicks ihrer Qualitäten und zogen vor allem am Aufschlag an. Ein komfortables 24:19 wurde von den Heimischen noch fast egalisiert, ehe eine Zuspielerfinte von Graz-Regisseurin Maria Witsch für den Satzgleichstand sorgte (25:23).

Die Klagenfurterinnen schienen anfangs des dritten Satzes wie gelähmt, sahen sich immer im Hintertreffen. Vor allem die sonst so solide Annahmeformation hatte mit den Grazer Aufschlägen ihre liebe Not. Das 17:25 glich einer Vorentscheidung.

Auch im vierten Satz zogen nämlich die Gäste auf und davon. Erst die Einwechselung von Isa Urschitz und der 13jährigen Anja Trailovic sorgte für frischen Wind und wendete das Blatt. Ein 2:6 und 11:15 Rückstand wurde egalisiert und schließlich durch einen wuchtigen Angriff von Isa Urschitz in ein 25:21 umgewandelt. Die Grazerinnen zeigten sich in dieser Phase des Spiels überraschend fehleranfällig, genug um den Satzausgleich herzustellen.

Im Entscheidungssatz waren es zunächst die Wildatzen, die den Ton angaben und ständig führten. Bei 12:12 war der erste Einstand erreicht und ein Fotofinish zeichnete ich ab. Dabei behielten die Heimischen die Nerven und verwandelten den ersten Matchball durch eine Kunststoß von Topscorerin Alexandra Epure zum vielumjubelten 17:15 und 3:2 Sieg.

„Gegen Graz werden nicht viele Mannschaften gewinnen. Umso schöner, dass uns das gelungen ist. Wir haben eine ganz junge Mannschaft, die noch viel Luft nach oben hat“ resumiert Coach Voggenberger den Überraschungssieg nüchtern. „Wir haben gewusst, dass es gegen Graz nicht einfach wird. Umso wichtiger, dass wir unsere neuen Tugenden (Feldabwehr, Anm.) in die Waagschale geworfen haben und am Ende dafür belohnt wurden! Alle Teammitglieder haben ihren Beitrag zu diesem schönen Sieg geleistet!“

SG Kelag Klagenfurt vor AVL Start

Am Samstag, 7.10.2017 um 19:00 fällt für die SG Kelag Klagenfurt der Startschuss zur AVL Saison. Gleich zu Beginn gibt es in der SH Lerchenfeld einen echten Kracher, wenn mit dem UVC Graz der aktuelle Cupsieger und Europacupstarter zu Gast ist.

Die Klagenfurterinnen sind sich der schwierigen Aufgabe bewusst, wissen aber auch um die Qualitäten im eigenen Team. „Wir haben eine ausgezeichnete Vorbereitung hingelegt und uns stetig gesteigert. Ich denke wir sind bereit für ein tolles Match“ glaubt Trainer Voggenberger zur Ausgangslage. Graz spielt seit Jahren fast in unveränderter Formation, die Klagenfurterinnen haben ein komplett neues Kollektiv.

Das wurde am Donnertag in der Saisoneröffnungskonferenz erstmals der Presse vorgestellt. Darin wurden neben der neuen Teamkonstellation als Spielgemeinschaft auch die Ziele ausgegeben. Die neuformierte Mannschaft will im Kampf um die Top 4 sowohl in der Meisterschaft als auch im Cupbewerb ein ernstes Wörtchen mitreden. Der Kader birgt viel individuelle Qualität in sich, bis alle Automatismen greifen, wird es aber noch einige Zeit brauchen. „Viel wird davon abhängen, wie die Routiniers die Younsters führen werden“, resumiert Sportdirektor Laibacher knapp die augenblickliche Situation.

Abschließend wurde die Presse noch zu Gesprächen mit den Neuzugängen eingeladen. Neben den Routiniers Jessie Niles und Sophie Wallner waren auch die Bajic Schwestern, Carina Goldberger, Daniela Katz und Anna Pajer anwesend. Bevor es am Samstag in der Liga Ernst wird, testen die Wildkatzen noch gegen Prevalje.

Wildkatzen erst im Finale gestoppt

Das letzte Vorbereitungsturnier der SG Kelag Klagenfurt ist Geschichte. Durch einen 3:2 (-19,23,17,-19,8) Erfolg über Rijeka Volley quailfizierten sich die Klagenfurterinnen für das Endspiel des GEN -I VOLLEY Cups im slowenischen Nova Gorica. Nach einem verhaltenen Beginn liefen die Kärntnerinnen zu Hochform auf und glänzten abermals mit einer sehr stabilen Annahmeperformance. Auf der Zuspielerposition agierten sowohl Dani Katz als auch Weeda Krassnig sehr variantenreich und schafften sehr viele 1:1 Situationen. Vor allem im 5. Satz hatten die Klagenfurterinnen auch ohne die leicht angeschlagene Sophie Wallner den längeren Atem und sicherten sich durch ein klares 15:8 den vielumjubelten Finaleinzug.

Im Endspiel gegen Itas Martignacco Udine lieferten die Wildkatzen zunächst einen beherzten Kampf, mussten aber letztlich klar die Segel streichen und verloren 0:3 (-21,-17,-11). Nach einem intensiv geführten ersten Satz schwanden die Kräfte der Klagenfurterinnen. Vor allem im Angriff konnten sich die Kärntnerinnen nicht mehr durchsetzen und mussten sich letztlich mit Silber begnügen.

„Ein neuerlicher Schritt nach vorne“ resumiert Annahmespielerin Sophie Wallner das Auftreten der SG Kelag Klagenfurt und meint, dass im Vergleich zum letztwöchigen Turnier noch einmal ein Ruck durch das Team ging und klare Verbesserungen sichtbar sind. Bis zum Saisonauftakt am Samstag, 7.10.2017 in Klagenfurt wollen die Klagenfurterinnen noch an letzten Details arbeiten, um gegen den UVC Graz gerüstet zu sein.