Finaler Test in Nova Gorica

Die Vorbereitungsphase der SG Kelag Klagenfurt biegt in die Zielgerade. Am Samstag, 30.9.2017 folgen die Klagenfurterinnen einer Einladung zum GEN-I Volley Cup nach Slowenien.  Veranstalter Gen-i Volley Nova Gorica (SLO), Rijeka Volley (CRO), Martignacco Udine (ITA) und die Kärntnerinnen rittern in einem Tagesturnier um den Turniersieg.

Im ersten Semifinale treffen die Hausherrinnen auf Udine, die in Italien in der dritten Liga (B1) aufschlagen. Die SG Kelag Klagenfurt kreuzt im zweiten Semifinale mit Rijeka Volley die Klingen. Die Sieger aus diesen beiden Halbfinalpartien spielen sich um 19:00 den Titel aus, die Verlierer kämpfen um 16:30 um Platz 3.

„Dieser Test kommt genau richtig. Die starken Teams werden uns zeigen, was im Hinblick auf den Meisterschaftsauftakt noch fehlt“ ist das Betreuerduo Lanner/Stuppacher gespannt. Bauen können die Klagenfurterinnen auf eine starken Annahmeformation. Bereits beim Turnier in Italien brillierten Epure-Wallner-Niles mit einer stabilen Performance. „Diese Basis gilt es noch auszubauen, dann sind wir im Angriff sehr gefährlich“ weiß Trainer Helmut Voggenberger um die Qualitäten seiner Damen. „Die finale Abstimmung zwischen Zuspieler und Angreifer werden wir noch finden!“

 

Cup: SG Kelag Klagenfurt souverän

Der erste Auftritt der SG Kelag Klagenfurt ist geschlagen. Nach 63 Minuten und einer grundsoliden Leistung zogen die jungen Damen rund um Kapitänin Sophie Wallner durch einen 3:0 (18,9,13) Erfolg über die Mannschaft des Spielgemeinschaftspartners WSL Klagenfurt in die dritte Cuprunde ein.

Ohne die verletzte Julia Cvetko und die schulisch verhinderte Isabella Urschitz starteten die „Wildkatzen“ verhalten in das Match. Die neu zusammengestellte Mannschaft hatte anfänglich noch Abstimmungsschwierigkeiten, steigerte sich aber im Laufe der Partie in allen Elementen. „Vor allem im dritten Satz  waren schon tolle Spielzüge zu sehen. Die Stimmung am Feld ist noch ausbaufähig“ resumiert Trainerin Evelyn Siebert das Match.

Den Topscore sicherte sich Alexandra Epure (12) vor Noemi Oiwoh (11 – 6 davon am Aufschlag!) und Carina Goldberger (8). Positiv war auch, dass alle 12 Spielerinnen Spielzeit bekamen und dabei auch überzeugten. „Wir haben ein starkes Kollektiv und haben auch von der Bank starke Alternativen. Wir werden uns im Laufe der Saison noch steigern“ ist auch Coach Voggenberger Helmut vom Potenzial dieser jungen Truppe überzeugt.

Mit Spannung richten sich die Blicke der Klagenfurterinnen nach Oberösterreich, wo am Sonntag die  Auslosung der nächsten Runde erfolgt.

Turniersieg in Italien

Mit einem 2:0 Sieg über Belluno und einer 1:2 Niederlage gegen Codognè sicherte sich die SG Kelag Klagenfurt den Sieg beim Tagesturnier in Belluno. Vor allem im ersten Spiel zeigten die Klagenfurterinnen tolles Volleyball und setzten sich dank toller Defenseszenen letztlich verdient in zwei Sätzen durch. „Leider konnten wir im zweiten Spiel das Niveau nach dem gewonnenen ersten Satz nicht mehr halten“ kommentiert Trainer Helmut Voggenberger den Leistungsabfall gegen Ende des Spiels. Das gezeigte Leistungspotenzial lässt aber hoffen. „Zwei Wochen vor dem Saisonstart gegen Graz gibt diese Performance Auftrieb. Wir sind auf einem guten Weg!“ freut sich auch Neowildkatze Sophie Wallner auf den Saisonauftakt in der AVL.

Bevor es aber so weit ist, startet die SG Kelag Klagenfurt bereits am Dienstag, 26.9.2017 um 19:30 ins diesjährige Cupabenteuer. In der 2. Runde des Pokalbewerbs treffen die Damen rund um Nationalteamspielerin Alexandra Epure auf die Mannschaft des Spielgemeinschaftspartners WSL Klagenfurt. Die SG Mannschaft möchte diese Hürde nehmen und auch um den Titel ein gewichtiges Wort mitreden.

Wildkatzen testen in Italien

test_banner22Der Meisterschaftsauftakt rückt näher und die Vorbereitungsphase geht in die finale Phase. Grund genug für die SG Kelag Klagenfurt neuerlich die Krallen auszufahren. Diesmal geht es ins italienische Belluno, wo gegen die zwei italienische B-Ligisten Belluno und Codognè Testspiele auf dem Programm stehen.

Die Klagenfurterinnen haben den ersten Spieleinsatz (letzte Woche in Grosuplje, Anm.) analysiert und ins Training mitgenommen. Zudem wurde mit der Verpflichtung von Sophie Wallner der Kader der Wildkatzen diese Woche komplettiert. Die österreichische Teamspielerin geht in Belluno erstmals seit 2010 wieder auf Punktejagd für die Kärntnerinnen.

„Wir wollen an unserer Startformation feilen,“ berichtet der Trainerstab. „Die Spiele gegen die italienischen Teams werden uns aufzeigen, wo wir stehen.“

 

 

Nächster Coup: Teamspielerin Sophie Wallner in Klagenfurt

sophie portrait

Nationalteamspielerin Sophie Wallner spielt in Klagenfurt! Die 28jährige Auswahlspielerin heuerte nach langen Überlegungen in Klagenfurt an. „Mein Ziel ist die Qualifikation für die EM 2019 mit dem Nationalteam. Klagenfurt bietet mir sehr gute sportliche Bedingungen, diesem Ziel näher zu kommen“ äußert sich die 180 cm große Kämpferin über ihren Entschluss, das Trikot der Klagenfurterinnen bis auf weiteres überzustreifen. Der ursprüngliche Plan, mit einem Auslandsengagement das eigenen Spielniveau zu steigern, wurde mangels ansprechenden Angeboten auf Eis gelegt. Bei einem entsprechenden Offert aus dem Ausland hat die Teamlibera eine Ausstiegsklausel. Bis dahin setzt sie allerdings alles auf die Klagenfurter Mannschaft, bei der sie seit zwei Wochen trainiert. „Die Mannschaft hat Potential und es reizt mich, mich hier einzubringen“ streut Sophie dem Klagenfurter Projekt Rosen.

Wallner wird bereits am Wochenende 23./24. September zum Vorbereitungsturnier nach Italien reisen. Zu Beginn der nächsten Woche streift die Führungsspielerin im Österreichischen Cup erstmals seit 2010 wieder das Dress der Wildkatzen über. „Wir freuen uns über die Entscheidung, dass Sophie unsere junge Mannschaft unterstützen und ihre ganze Erfahrung weitergeben will“ stuft auch Obmann Laibacher die Qualitäten der Deutschlandsbergerin als sehr wertvoll ein.

Willkommen im Team! Let’s go Kelag Klagenfurt!

Erster Test in Slowenien

Team Grosuplje 16.9.2017Die SG Kelag Klagenfurt trat am Samstag, 16.9.2017 beim internationalen Turnier im slowenischen Grosuplje an. Nach insgesamt 9 Sätzen gewann das Trainerteam wichtige Aufschlüsse. Nach zwei 1:2 Niederlagen in der Vorrunde gegen MEVZA Starter Calcit Kamnik  – 1:2 (23,-16,-19) – und gegen Volleyball Ljubljana – 1:2 (-23,22,-20) – setzten sich die Klagenfurterinnen im Platzierungsspiel um Platz 5 gegen das Veranstalterteam aus Grosuplje mit 2:1 (-23, 22,18) durch.

„In den ersten Trainingswochen stand unser Block – Defensesystem im Mittelpunkt. Service und Annahme waren dementsprechend noch nicht stabil“ berichtete das Trainerteam. Positiv anzumerken ist, dass während des Tagesturniers alle Kaderspielerinnen eingesetzt wurden. Ihr erfolgreiches Debut im Wildkatzendress feierten dabei neben Libera Jessie Niles Isa Urschitz und die erst 13jährige Anja Trailovic. Leider verletzte sich Julia Cvetko beim Aufwärmen zum ersten Spiel und konnte das Turnier nur von der Bank aus mitverfolgen.

Bereits nächste Woche stehen die Klagenfurterinnen erneut auf dem Prüfstand, wenn im italienischen Belluno aufgeschlagen wird.

 

Toptransfer: Jessie Niles verstärkt die Wildcats

jessie annahmeDie Wildkatzen melden sich auf der nationalen Bühne zurück. Nach Monaten der Ungewissheit stehen die Zeichen auf Neuorientierung. Noch im Juni stand die AVL Mannschaft vor dem aus, jetzt sieht man einer tollen sportlichen Zukunft entgegen. Durch den Zusammenschluss der Klagenfurter Damenteams starten die Wildkatzen heuer als SG Kelag Klagenfurt in die Saison.

„Wir wollten den starken Nachwuchsspielerinnen in Kärnten eine Plattform zur sportlichen Weiterentwicklung bieten“, berichtet Obmann Josef Laibacher. Die Nennung zur AVL, Österreichs höchster Liga, soll für die jungen heimischen Talente ein Anreiz sein, sich sportlich zu etablieren und für höhere Aufgaben zu empfehlen. „Wir haben mit unserem Nachwuchs 2016 und 2017 Gold bei den U19 Meisterschaften geholt, zudem hat die Kärntner Auswahl des Jahrgangs 2000 zwei Bundesmeistertitel geholt“, sieht Laibacher den Grund für seine klare Bekenntnis zu den Talenten der Region.

Jetzt bekommt das junge Wildkatzenrudel Zuwachs. Auf ihre Initiativbewerbung steht mit Jessie Niles die kanadische Teamlibera ab sofort im Aufgebot der Klagenfurterinnen. Die 24jährige Ausnahmeathletin gab den Wildkatzen den Vorzug gegenüber dem Teamtrainingscamp in Kanada. „Wir sind sehr glücklich, dass Jessie bei uns ist. Sie ist eine harte Arbeiterin und soll mit ihrer Einstellung die jungen Einheimischen führen!“ tönt es von der sportlichen Leitung.

Welcome in Klagenfurt! Go Wildcats!