„Wer soll das bezahlen….?“ oder Sponsoren gibt’s wie Sand am Meer

Grund: Traurige Nachrichten von einem unserer Hauptsponsoren: die Kärntner Sparkasse AG – einer unserer wohlwollensten und ältesten Sponsoren und zudem Förderer des Volleyballsportes in Kärnten, die schon in vielen ernsten Situationen dem ATSC Wildcats Klagenfurt zur Seite gestanden hat – setzte den Verein im Zuge eines Besprechungstermins mit Obmann Mag. Laibacher davon in Kenntnis, dass auf Grund des nicht mehr gegebenen Branchen – Alleinstellungsmerkmales der Bank bei der Banden- und Hallenwerbung der bisherige Vertrag in dieser Höhe nicht mehr verlängert werden kann – eine empfindliche Kürzung ist die Folge.

Hintergrund: Der Präsident des ÖVV – Hr. Kleinmann – intervenierte bei der Führung der Kärntner Sparkasse, um seinen Herren Liga Sponsor ( Deniz Bank ) auch bei Heimspielen der Wildcats mit Bandenwerbung zu versorgen. Nun muß man wissen, dass Bandenwerbung nicht gratis ist ( Werbung im Allgemeinen auch nicht ) und Werbeflächen Geld kosten und meist vertraglich geregelt sind. Nicht nur, dass der Verein gemäß Hrn. Kleinmann kostenlos nun diese Werbeflächen zur Verfügung zu stellen hat ( SCHADEN 1 für Verein ) – bei Verstoß gegen diese „Auflage“ werden Strafen vom Verband gegen den jeweiligen Verein ausgesprochen ( Schaden 2 für Verein ), obwohl der Verein seine Banden zum Nulltarif zur Verfügung stellen soll ( Schaden 3 für Verein ) – nein – er interveniert auch noch bei der Bank, die jetzt die Unterstützung empfindlich kürzt ( Schaden 4 für Verein ) und greift in bestehende Verträge einfach mal so ein ( Schaden 5 für Verein )

Auswirkung: Der ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt kann seinen Vertragspartner auf solcher Grundlage keine Branchenexklusivität zusichern, was den Verein nunmehr vor ein existentielles Problem stellt und nicht nur die langjährige Partnerschaft mit der Kärntner Sparkassen AG empfindlich belastet. Der Volleyballsport in Österreich und damit auch der ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt und seine Verantwortlichen sind ausschließlich von der Finanzierung und Anerkennung durch Fördergelder des Landes Kärnten und der Stadt Klagenfurt, sowie seiner Werbepartner, Förderer, Sponsoren und Unterstützer abhängig. Die Werbepartner und Sponsoren unterstützen uns mit namhaften Beträgen als Anerkennung der Leistungen sowohl der Bundesligamannschaften I + II, als auch – oder gerade deshalb – ob der hervorragenden Leistungen im Nachwuchsbereich des österreichischen Damen- und Mädchen Volleyballsportes.

Resümee: Kein anderer Verein betreibt derart intensiv die Nachwuchsförderung und kann auf so viele österreichische Meistertitel und Nationalspielerinnen verweisen – kein anderer Verein spielt in der Damen Bundesliga und im österreichischen Cup schon seit Jahren mit dem jüngsten Teams jeweils im Final Four um die Titel mit – der Aderlass der vom Verein geförderten und ausgebildeten Spielerinnen ( durchwegs Nationalspielerinnen Österreichs ) an andere In- und Ausländische Klubs ist entsprechend hoch ( z. Bsp. Katz, Bajde, Schmerlaib, Holzer u. v. m. ) – dies alles bedingt eine Vielzahl von „guten Geistern“ ( bestens qualifizierte TrainerInnen, Physiobetreuer, sportpadagogischer Betreuer, Ärzte, Ausstattung und Transfermöglichkeiten etc. ) und von Partner, die bereit sind finanzielle Mittel für diesen Sport und unsere Mädchen bereit zu stellen.

Ein Verband und dessen Präsident sollten als wichtigste Aufgabe den Vereinen helfen, Möglichkeiten eröffnen und Unterstützung zukommen lassen, um den durchwegs jungen Damen ( und Herren ) die Möglichkeit zu geben, sich sportlich auf höchstem österreichischem Niveau messen zu können und aus diesen täglichen Anforderungen des Mannschaftssportes für ihr weiteres Leben wichtige Erfahrungen mitzunehmen – diese Art der Erfahrung brauchen weder die Mädchen, noch die Betreuer und Verantwortlichen.

 

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Ergänzung zur Saison:  U12 und U17 spielen noch um österreichische Meistertitel ( als Kärntner Meister ) – wie aus Tabelle ersichtlich wurde die U21 eingemottet ( sehr zum Nachteil des ATSC )